„Nein, wir impfen nicht!“ Eine Impf-Kritikerin erklärt sich

Krankheiten wie Masern und Röteln galten in Europa als so gut wie ausgerottet – doch sie sind zurück und bringen eine große Debatte mit sich. Seit etwas über einem Jahr ist die Impfpflicht darum wieder in aller Munde. Die Politik diskutiert, und viele Eltern diskutieren mit. Die Fronten sind verhärtet und bei diesem Thema bekommen sich mitunter sogar beste Freunde in die Haare.

Viele Ärzte sind der Meinung, dass die gefährlichen Krankheiten darum wieder im Vormarsch sind, weil es zu große Impflücken gibt. Ungeimpfte aus Überzeugung halten dagegen: Die Impfung an sich habe viel zu hohe Risiken und biete ohnehin keinen ausreichenden Schutz.

Ähnlich argumentiert auch Gegnerin Julia.

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Ihr Sohn ist drei Jahre alt: „Er ist komplett ungeimpft und wird es auch bleiben“, so Julia. Dabei hatte sie bis vor einigen Jahren eigentlich selbst nicht damit gerechnet, diesen unkonventionellen und sehr umstrittenen Weg zu gehen: „Ich wusste nicht, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, nicht zu impfen. Für mich war es das Normalste der Welt.“

Der Wendepunkt kam, als es daran ging, dem eigenen Sohn die ersten der ungeliebten Spritzen verpassen zu lassen: „Mein Freund und ich haben uns dann beide darüber belesen und viele Gespräche geführt. Deshalb und weil es im Bekanntenkreis Fälle gibt, bei denen die Kinder nach Atemaussetzern fast gestorben wären, bin ich zu dem Entschluss gekommen, nicht zu impfen.“

Viel Kritik für Impfgegner

Wie zu erwarten hagelte es dafür Kritik von vielen Seiten. Für Julia keine einfache Zeit: „Wir haben anfangs viel negative Resonanz bekommen. Uns wurde gesagt, wir wären schlechte Eltern und verantwortungslos. Das hat mich sehr mitgenommen. Ich habe versucht, meine Meinung zu verteidigen und zu vertreten. Mittlerweile beschäftige ich mich mit dem Thema gar nicht. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir nicht impfen. Mein Sohn war noch nie ernsthaft krank in den drei Jahren und zeigt keinerlei Entwicklungsverzögerungen etc.“

Trotzdem macht sich Julia Sorgen um ihr Kind und hofft, dass er nie mit den gefährlichen Krankheiten in Berührung kommt: „Natürlich habe ich Angst vor Infektionen und Folgeerkrankungen. Trotzdem fühle ich mich so wohler“, sagt sie. Von den erneuten Ausbrüchen, vor allem in Berlin, hört sie lieber nicht: „Von den Ausbrüchen bekomme ich nichts mit da wir uns nicht mit Medien beschäftigen.“

Dass die Forderungen nach einer Impfpflicht immer lauter werden, kann Julia nicht nachvollziehen: „Impfpflicht finde ich nicht fair. Jeder soll es so machen, wie das Mutterherz es einem sagt.“


Dieser Artikel beleuchtet das Thema Impfen aus der Sicht von Julia und gibt ihre Meinung wider. Der Text repräsentiert nicht die Meinung von „Echte Mamas“.

 

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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