„Mamas Medizin”: Caitlin schwört aufs Kiffen bei der Kindererziehung

Einfach mal eine Tüte drehen und nebenbei die Kinder betreuen, so ungefähr läuft der Alltag von Caitlin Fladager ab. Doch das findet die 26-Jährige Influencer-Mama keineswegs problematisch, sie ist sich sicher, dass es sogar gut für ihre Familie ist, wenn sie einen Joint raucht.

„Was ist dein Geheimnis, dass du so eine gelassene Mutter bist?”

Diese Frage bekam die Mama immer häufiger gestellt. Ihre Antwort darauf kommt für viele vielleicht unerwartet: Sie meint, dass es ihr Graskonsum ist, der sie zu einer guten Mutter macht. Sie gesteht ganz ehrlich, dass ihr Kannabis helfe, mit Ängsten und Herausforderungen in ihrem Leben klarzukommen.

Diese Stressgefühle können bestimmt viele Mamas nachempfinden, aber deswegen zum Joint greifen? Das ist doch schon eher ungewöhnlich, besonders weil hier in Deutschland die Droge nicht legal ist. Dafür ist das Glas Wein sehr populär und gilt abends als legitimes Mittel nach einem anstrengenden Tag.

Influencerin Caitlin findet das fadenscheinig. Sie setzt sich auf ihrem Instagram-Account dafür ein, dass der Graskonsum als genauso normal angesehen wird wie das abendliche Glas Wein. Deswegen betont sie öffentlich immer wieder die Vorzüge des Grasrauchens.

Joints sind „Mamas Medizin”

So schreibt die zweifache Mama zu einem ihrer Bilder bei Instagram: „Ich war noch nie so geduldig mit meinen Kindern. Das Gras macht mich zu einer besseren Mutter, weil ich abends gut schlafen kann, nachdem ich geraucht habe. Ich wache dann erholt auf und habe einen klaren Verstand.”

Auch ihre Kinder wissen, dass Mama Gras raucht. Sie sehen die Joints als „Mamas Medizin”, die aber nur für die Erwachsenen bestimmt sei. Außerdem raucht Caitlin vorzugsweise abends, wenn die Kinder im Bett sind. Nur manchmal, wenn ihre Ängste sie zu überwältigen drohen, raucht sie auch tagsüber, wenn ihre Kinder dabei sind.

Netz feiert Caitlin für ihre Grasbeichte

Viele User feiern die Mama für ihre Offenheit und teilen ihre eigenen Erfahrungen mit Kannabis und Elternschaft. Sie erhoffen sich, dass öffentliche Gras-Beichten dazu beitragen, den Konsum zu enttabuisieren und ihn an noch mehr Orten zu legalisieren. Viele teilen die Meinung der Influencerin, dass es unfair ist, dass Alkohol für viele Menschen dazu gehört, während Gras abgelehnt wird.

Die meisten Menschen wissen, dass Graskonsum (in Maßen!) wegen seiner entspannenden Wirkung positive Effekte haben kann. Dennoch gibt es auch zahlreiche Nebenwirkungen, die bedenklich sind und denen sich jeder bewusst sein sollte, der diese Droge konsumiert.

Ist Gras also eine gute Lösung für gestresste Mamas?

Egal ob das abendliche Glas Wein oder doch der abendliche Joint: Schwierig wird es, wenn es nicht mehr ohne geht. So deckelt der Graskonsum zwar kurzzeitig das Empfinden von Stress, im Endeffekt löst er aber keine Probleme. Genauso beim Glas Wein.

Wer wirklich unter so starken Ängsten leidet, dass er sie nur mit Alkohol oder Kannabis ertragen kann, dem ist vielleicht gut daran geraten, grundsätzlich etwas zu verändern und den eigenen psychischen Problemen auf den Grund zu gehen.

Lena Krause
Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und übe mich als Patentante (des süßesten kleinen Mädchens der Welt, versteht sich). Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert. Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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