Mamas in den Sommerferien – Für die einen Fluch, für die anderen Segen

Sechs lange Wochen Sommerferien – mein inneres Kind schreit juhuuuu! Gefühlt endlose Freiheit, Schwimmbad und lange aufbleiben dürfen. Blöd nur, dass wir mittlerweile „die Seiten gewechselt“ haben. Manche Mamas freuen sich zwar immer noch auf die Sommerferien. Für andere bedeuten die sechs freien Wochen aber eher Stress und Überforderung. Zwei Mamas aus unserer Community erzählen:

„Ich liebe die intensive, ungestörte Zeit mit meinen Kindern.“

Für mich ist die Sommerferienzeit auch heute noch magisch. Unser Kleinster freut sich schon seit Wochen, dass er dann nicht in die Kita muss und seine beiden großen Geschwister zuhause sind und den ganzen Tag mit ihm draußen spielen können. Ich genieße es, meine morgens so verschlafenden Kinder nicht aus dem Tiefschlaf reißen und rumstressen zu müssen, um pünktlich aus dem Haus zu hetzen.

Kein Zeit- oder Termindruck, denn auch ihre Hobbies pausieren in den Ferien.

Wird es abends mal etwas später? Egal, am nächsten Tag können wir alle einfach länger liegen bleiben. Für mich ist es eine Erleichterung in den Ferien nicht immer die ‚Spielverderberin‘ oder die Strenge sein zu müssen. Unser normaler Alltag (ich bin Lehrerin) ist so durchgetaktet für alle Familienmitglieder, dass wir uns diese Auszeit bewusst gönnen. Dazu gehört auch, dass ich einige Regeln oder Vorsätze für diese Zeit einfach über Bord werfe und Fünfe gerade sein lasse.

Dann sind die Kinder eben mittags noch im Schlafanzug, das Abendbrot gibt es abends während des Spielens mal auf die Hand und auch das Tablet darf mal länger benutzt werden. Für mich ist es einfach das Schönste, dass wir von morgens bis abends zusammen sind und ich meine Kinder so intensiv erlebe, denn im Alltag kommt das notgedrungen oft einfach viel zu kurz.“ (Marina, 40)

„Mir graut es regelrecht vor den Sommerferien!“

Ich kann nicht verstehen, wie sich andere Eltern auf die Ferien freuen. Für mich bedeutet das Stress pur. Meine zwei (7 und 9 Jahre alt) langweilen sich gefühlt an Tag 2 schon zu Tode. Für uns geeignete Ferienaktionen oder Camps gibt es bei uns in der Nähe nicht oder sie sind viel zu teuer. Vier der sechs Wochen muss ich zudem auch noch arbeiten.

Das geht zwar im Homeoffice, aber mit zwei Kindern zuhause ist das auch kein Spaß. Immerhin können sie eine Woche bei ihrem Vater verbringen, bei dem auch ein nettes Schwimmbad in der Nähe ist. Und meine Eltern nehmen sie auch für eine Woche, damit sie mal ein bisschen rauskommen.

Für die restliche Zeit, wird mich aber permanent das schlechte Gewissen plagen, dass sie viel zu viel Zeit vor dem Fernseher verbringen.

Leider haben wir auch keinen Garten, weshalb es immer recht aufwändig ist, raus zu gehen. Und natürlich fragen sie auch, warum wir nicht wie alle anderen Familien für drei Wochen in den Urlaub fliegen. Ich bin immer froh, wenn die Ferien vorbei sind und wir endlich wieder in unserem geregelten Alltag mit unseren Routinen zurückfinden können.“ (Natascha, 36)

Fluch oder Segen? Was bedeuten die Sommerferien für dich?

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Jana Krest
Obwohl ich ein absolutes Landkind aus der Eifel bin, lebe ich schon seit einigen Jahren glücklich in Hamburg. Hier habe ich nach meinem Bachelor in Medien- und Kommunikationswissenschaften und Soziologie auch noch meinen Master in Journalistik und Kommunikationswissenschaften gemacht. Während meines Studiums kümmerte ich mich frühmorgens, wenn die meisten noch schliefen, bei der Deutschen Presse-Agentur darum, dass die nächtlichen Ereignisse aus ganz Norddeutschland in die Nachrichten kamen. Und ich hatte jahrelang noch den für mich besten Nebenjob der Welt: Die süßen Kinder von anderen betreuen. Nachdem ich Echte Mamas zunächst als Praktikantin kennenlernen durfte, schreibe ich nun als Redakteurin über alles, was Mamas beschäftigt: Von praktischen Ratgeber-Texten über aktuelle Trends bis hin zu wichtigen Recht- und Finanzthemen.

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