Es sollte so ein schöner Tag werden, doch dann endete er tragisch. Eine Mama ging mit ihren beiden Kindern in Trebur (Hessen) im Rhein schwimmen. Die starken Strömungen des Flusses wurde ihnen dabei zum Verhängnis.
Inhalt dieses Artikels

    Alle drei waren in großer Gefahr

    Wie rtl.de berichtet, ging ihr fünfjähriger Sohn dabei unter und verschwand dabei sofort aus dem Sichtfeld seiner Mama. Die 30-jährige versuchte, ihn zu retten. Dabei geriet sie in den Strömungen allerdings selbst in Not – wurde aber von einem Passanten rechtzeitig aus dem Wasser gezogen. Sie lief aber wieder zurück in den Rhein, um weiter ihren Jungen zu suchen. Dabei ging sie ebenfalls unter.Auch die 13-jährige Tochter hatte versucht, ihren Bruder zu retten. Sie wurde vom Wasserschutz heil an Land gebracht.Die Mama wurde nach einer, der Fünfjährige nach zwei Stunden Suche gefunden. Die Retter versuchten, sie wieder zu beleben – aber es war zu spät.

    Die DLRG warnt

    Im Zuge dieses und auch noch eines weiteren Unglücks ruft die Deutsche-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Rheinhessen dringend dazu auf, nicht im Rhein schwimmen zu gehen: „Der Rhein ist kein Badegewässer sondern eine Fluss mit starker Strömung. Das Schwimmen darin ist gefährlich.“

    Denn Schiffe, die an den Badenden vorbeiziehen, erzeugen einen teilweise heftigen Sog. Zudem gibt es im Rhein viele Steinaufschüttungen, an denen sich strudelartige Strömungen bilden.

    Es bestehe keinerlei Chance, gegen diese Wasserbewegungen anzuschwimmen, wenn sie einen aus einer der (scheinbar) geschützten Buchten ziehen würde. Im offenen Rheinwasser kämen dann die Gefahren der Strömung, der Schifffahrt und die kühlen Temperaturen zusammen.