Clever, aber krass: Die Erziehungs-Lügen unserer Eltern

Nein, es ist nicht in Ordnung, Kindern Lügen zu erzählen. Aber sind wir mal ehrlich: Jedem von uns ist schon mal eine kleine Flunkerei rausgerutscht, wenn unser Kind einen Tobsuchtsanfall hatte und wir keine Nerven mehr, zum 1000. Mal zu erklären, warum es vormittags nicht fernsehen oder sich die Haare waschen soll.

Aber ein „Tut mir leid, ich habe leider kein Geld dabei!“, wenn man keine Süßigkeiten kaufen oder neben dem Karussell warten will, ist nichts gegen das, was die Eltern-Generation vor uns sich so für Geschichten für ihre Kinder – uns – ausgedacht haben.

Für immer wegschicken

Der britische Radiomoderator Greg James hat sich Gedanken über seine Kindheit gemacht und einen Twitter-Thread für Eltern-Lügen geschaffen. Und er machte den Anfang: „Meine Mama und mein Papa haben einen Charakter namens Frau Jeffries erfunden, die einen grünen Austin Maestro fährt und auf Abruf bereit ist, mich holen zu kommen, sollte ich mich schlecht benehmen. Mir wurde erst jetzt bewusst, wie schrecklich das ist.“

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Daraufhin teilten seine Follower ihre Kindheitserinnerungen und da sind einige dabei, die ziemlich fürchterlich sind: „Unsere älteren Brüder erzählten mir und Chloe von unserer Schwester Martha, die sich schlecht benommen hatte und darum zur Adoption freigegeben wurde.“

Für immer wegschicken scheint eine beliebte Straf-Androhung gewesen zu sein: „Meine Mama erzählte mir und meinem Bruder, dass sie die Nummer eines Kinderfängers hätte. Das hat uns solche Angst gemacht, wenn sie ging und das Telefon holte, wenn wir uns schlecht benahmen.“

Diese „Maßnahme“ wurde auch bei kleineren Vergehen angewandt: „Meine Tochter hat sich selbst eine Fransen-Frisur geschnitten, um wie Kimberly von ,Girl’s Aloud‘ auszusehen… Am Tag vor Heiligabend… also habe ich ihr eine Tasche gepackt und sie vor die Türe gestellt und ihr gesagt, dass niemand, der so etwas tut, dürfe in meinem Haus leben.“

Dem guten Benehmen etwas nachhelfen

Aber es gab auch Sätze, die nicht nach lebenslanger Therapie klingen, sondern nach ja-das-könnte-ich-auch-mal-sagen: „Meine Mama hatte eine Fisch-Verzierung im Badezimmer und sie sagte mir, das sei ein ,Spionagefisch‘, der sieht, ob ich meine Zähne ordentlich putze. Ich hab es JAHRELANG geglaubt.“

Auch eine Lüge, bei der ich mir wünsche, sie wäre mir eingefallen, hat ebenfalls mit schlechten Zähnen und deren Ursache zu tun: „Meine Eltern sagten zu mir, der Eiswagen würde Musik spielen, um allen zu signalisieren, dass sie kein Eis mehr hätten. Ich erfuhr die Wahrheit erst, als ich ungefähr 12 war.“

Eine weitere Eltern-Lüge betrifft genau das, nämlich das Lügen: „Ich sagte meinen Kinder, wenn sie lügen, könne ich schwarze Punkte auf ihren Zungen sehen. Gerade erst haben sie herausgefunden, dass das nicht stimmt (mit 13 und 10). Sie hatten so Schiss, wenn ich sagte, sie sollen ihre Zungen herausstrecken, dass sie lieber schnell zugaben, gelogen zu haben.“

Also, falls uns wer sucht… wir sind dann mal im Badezimmer, schwarze Punkte abkratzen….

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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