Kaiserschnitt-Mamas, ihr seid wundervoll! Und das sind drei gute Gründe (von vielen):

Jede Geburt ist ein Wunder, eigentlich unfassbar. Das Kind, das wir monatelang behütet in uns getragen haben, das gewachsen ist und so unglaublich viele Veränderungen erfahren hat, erblickt in diesem Moment das Licht der Welt. Endlich können wir es sehen, es kennenlernen und es auf unseren Armen tragen.

Das gilt für jede Geburt, ganz egal, wie eine Mama ihr Baby entbindet. Ob nun auf „normalem“, natürlichen Wege oder auf dem OP-Tisch. Die einen liegen vielleicht über Stunden in den Wehen und bringen eine schier unglaubliche Kraft auf. Andere müssen sich den Ängsten und Strapazen einer Operation stellen – obwohl sie sich die Geburt in vielen Fällen ganz anders vorgestellt haben.

Kommt es zum eigentlich unerwünschten Kaiserschnitt, kann das viel mit der Mama machen. Trotz des neuen Glücks in ihren Armen gibt es viele Frauen, die unter dem Gefühl leiden, versagt zu haben. Eine schlechtere Bindung zu ihrem Kind zu haben. Ihr Baby nicht wirklich selbst auf die Welt gebracht zu haben…. Und zu allem Übel müssen sie sich oft genug genau diese Dinge auch noch von anderen sagen lassen.

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Das M in Mama steht für müde 😴 Das andere M auch 😅

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Schluss damit! Denn ganz egal, ob natürliche Geburt, Wunsch- oder Notkaiserschnitt, ob einfache oder komplizierte Entbindung: Jede einzelne Mama hat Großartiges geleistet, um ihren kleinen Schatz auf die Welt zu bringen. Niemand darf sie verurteilen – und niemand sollte sich für etwas schämen oder schlecht fühlen.

Wir alle sind Mamas. Mit ganzem Herzen. Würden unser Leben geben für unsere Babys.

Und an alle Kaiserschnitt-Mamas, die vielleicht noch zweifeln: Es gibt tausend gute Gründe, stolz zu sein. Der schönste ist euer Baby.

Drei weitere:

Ihr seid wunderschön

Mama zu werden, hinterlässt bei jeder Frau Spuren. Einige von ihnen sind psychisch, andere körperlich.

Kaiserschnitt-Mamas haben häufig beides. Deutlich sichtbar ist die Narbe der Operation. Aber wisst ihr was? Seid bitte stolz darauf! Diese Narbe erinnert daran, wie tapfer ihr wart! Sie ist das Tor, durch das eure Kinder gingen, als sie von der einen, ganz kleinen Welt in die nächste, die große gingen, um sie zu erobern.

Jede Kaiserschnittnarbe ist einzigartig in ihrem Aussehen – so wie auch jede Geburt einzigartig ist. Pflegt sie, liebt sie und betrachtet sie voller Wohlwollen.

Mamas, die einen Kaiserschnitt hatten, haben oftmals darunter zu leiden. Foto: Bigstock

Ihr seid mutig

Die Vorbereitung auf einen Kaiserschnitt ist nicht immer angenehm. Oftmals darf der werdende Papa nicht mit in den OP, oder zumindest nicht, bis die notwendige Betäubung sitzt. So sitzt die werdende Mama allein auf dem kalten OP-Tisch und denkt ängstlich an das, was gleich passieren wird, während um sie herum das Krankenhaus-Personal wuselt. Meistens sind Ärzte und Schwestern sehr nett – trotzdem bleibt diese Operation eben auch Routine für sie (zum Glück, möchte man sagen…). Gerade, wenn der Kaiserschnitt überraschend kommt, ist diese Situation eine echte Herausforderung für jede Frau.

In diesem Moment muss sie sich an der starken Liebe zu ihrem Baby festhalten und daran denken, dass dies das Beste für ihr Kind ist. Auch, wenn es bedeutet, dass es alles über den Haufen wirft, worauf sie sich über Monate hinweg mental vorbereitet hat.

Sie stellt ihre Angst hinten an und denkt daran, dass sie bald ihr Baby in den Armen halten wird.

Ihr seid stark

Einige Mamas haben Tage oder Wochen Zeit, um sich an den Gedanken an den Kaiserschnitt zu gewöhnen. Andere nur Minuten. Viele Mamas wünschen sich eine natürliche Geburt und bekommen einen Schock, wenn der Arzt das erste Mal von einem notwenigen Kaiserschnitt spricht. Und, je nach Grund und Verlauf des Kaiserschnitts, wissen die Frauen häufig nicht, wann genau sie ihr Bay das erste Mal halten, anlegen und mit nach Hause nehmen dürfen.

Diese Mamas entwickeln die Kraft, eine Operation zu überstehen und sich danach nicht im Bett zu erholen, sondern sich mit einer großen Wunde um ihr kleines Baby zu kümmern, das sie so braucht.

Kaiserschnitt-Mamas sind emotional und körperlich stark. Und diese Stärke müssen sie oftmals nicht nur am Tag der Geburt beweisen, sondern noch sehr viel länger. Doch sie wissen, der schönste Lohn wird wachsen, sie schon bald anlächeln, später umarmen und an ihrer Hand laufen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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