Kämpferherz: Ärzte stellen Maschinen ab, aber Baby Karson will leben

Die Geschichte des kleinen Karson Jax ist für seine Familie der Beweis, dass es Wunder wirklich gibt. Der kleine Junge kommt so krank zur Welt, dass die Ärzte schließlich nicht mehr wissen, wie sie ihm helfen könnten. Alle lebensverlängernden Maßnahmen werden beendet und die Familie wartet am Bett des bewusstlosen Kindes auf den Tod. Doch Karson möchte nicht sterben, er holt tief Luft.

Die Familie des kleinen Karson kann bis heute nicht begreifen, was ihnen geschehen ist.

Als Ende Januar die Fruchtblase von Chelsea Hough platzt, gehen alle von einer ganz gewöhnlichen Entbindung aus. Der Herzschlag des kleinen Jungen in ihrem Bauch war während der Geburt stark und regelmäßig, wie Karsons Oma Lisa auf ihrer Facebook-Seite berichtet. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse.

„Direkt nach seiner Geburt hatte Karson einen Herzstillstand, die Ärzte reagierten sofort und führten eine Herzmassage durch. Nach mehreren Minuten konnten sie ihn wiederbeleben und legten ihn auf Chelseas Brust.” Aber Mutter und Kind hatten kaum Zeit, sich kennenzulernen und sich von dem Schock zu erholen, denn nach weiteren fünf Minuten verlor das Baby plötzlich alle Farbe und seine Herzfrequenz sank schnell. Karson kommt auf die Intensivstation, ist nicht mehr bei Bewusstsein und muss beatmet werden.

Es folgen schwere Zeiten der Unsicherheit und Angst.

Das Baby wird in eine Spezialklinik verlegt, immer wieder hat er Krampfanfälle, die die Ärzte sich nicht erklären können. Nach vielen Untersuchungen rät ein Team von Ärzten, Spezialisten und Pflegekräften Mama Chelsea dazu, ihr Kind gehen zu lassen. Besonders die Tatsache, dass Karson nicht eigenständig atmet, macht den Medizinern große Sorgen.

Sie stellen eine sehr schlechte Prognose für das Kind: „Er wird nie laufen, reden, verstehen, selbstständig essen oder atmen können, sehbehindert sein und bis zu 30 Anfälle am Tag erleiden, wobei sich sein Zustand von Tag zu Tag verschlechtern könnte.”

„Lieber ein erfülltes Leben im Himmel als die Hölle auf Erden.”

Gemeinsam verkünden Chelsea und ihre Mutter, die schwere Entscheidung, die sie getroffen haben: „Chelsea hat sich selbstlos entschieden, ihm lieber ein erfülltes Leben im Himmel zu schenken, als die Hölle auf Erden. Wir trösten uns mit dem Wissen, dass er bald frei von jeglichen Leiden sein wird. Nicht heute, nicht morgen, aber sehr bald.”

Am 19. Februar ist es soweit, seine Familie verabschiedet sich von Karson und die Maschinen werden ausgeschaltet. Die Ärzte informieren die Eltern, dass sein kleines Herz voraussichtlich 10 Minuten später aufhören wird, zu schlagen. „Obwohl wir eigentlich nicht dazu bereit waren, sagten wir unserem Engel auf Wiedersehen und stellten uns dem Unausweichlichem.”

Karson stellt alle medizinischen Prognosen auf den Kopf

Doch sobald die Ärzte die Maschinen ausschalten, die Karson bisher am Leben erhalten haben, holt das kleine Baby selbstständig Luft. Seine Werte stabilisieren sich, er hat sogar einen Schluckreflex und öffnet seine Augen.

„Die Ärzte haben dafür keine Erklärung und sind sprachlos (…). Die einzige Erklärung: Es ist ein Wunder! Heute, als Karson zum ersten Mal Luft geholt hat, haben auch wir zum ersten Mal seit langer Zeit durchgeatmet.

Sein Zustand verbessert sich von Tag zu Tag

Der zugehörige Facebook-Post hat schon tausende Menschen weltweit erreicht, sodass Oma Lisa und Mama Chelsea für den kleinen Karson eine eigene Facebook-Seite eingerichtet haben: Unter Karson Jax Updates teilen die beiden immer wieder Meilensteine und Neuigkeiten zu ihrem kleinen Kämpfer.

Und der Zustand des Babys hat sich weiterhin verbessert. Vor sechs Tagen durfte Chelsea ihren kleinen Sohn sogar mit nach Hause nehmen. Dort wurde der kleine Mann schon sehnsüchtig von zwei stolzen großen Brüdern erwartet.

Im letzten Update seiner Familie heißt es: „Jeder Tag ist ein bisschen besser als der davor und wir passen uns alle ziemlich gut an (…). Wir möchten jedem einzelnen von euch für die Gebete danken. Es war die schwerste und doch lohnenswerteste Reise unseres Lebens und wir wissen, dass Gott seine Hand über uns gehalten hat.”

Wir wünschen dem kleinen Karson und seiner Familie alles Liebe für die Zukunft!

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt.

Auch wenn ich selbst keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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