„Ich kann meine Babys nicht unterscheiden!“: So lebt eine Familie mit eineiigen Drillingen

Es war ein kleiner Schock für Lory Rowe und John David: Das in Alaska lebende Paar wollte so gerne ein Baby haben – und bekam drei, die identischen Drillinge Logan, Lawrence und Liam.

„Lory hat schon eine Weile davon von einem Kind gesprochen. Unser Leben ist geregelt, also beschlossen wir, zu versuchen, eines zu bekommen. Eines!“, so John gegenüber lokalen Medien.

Schon bald war Lory schwanger, allerdings mit eineiigen Drillingen! „Das hätten wir in unseren wildesten Träumen nicht erwartet“, erklärte Lory. Und ihre Babys sind tatsächlich eine kleine Sensation, fast schon ein medizinisches Wunder.

Die Chancen auf eineiige Drillinge stehen – laut Wikipedia – bei 1 zu 200 Millionen. Ob das so stimmt, ist nicht genau geklärt, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Noch geringer ist sie, wenn die Drillinge auf natürlichem Wege gezeugt wurden, so wie die von Lory und John.

Die Schwangerschaft war turbulent, lange Zeit musste die 39-jährige gebürtige Phillipina das Bett hüten. Am 23. April, in der 28. Woche, beschlossen die Ärzte, die drei Jungs per Not-Kaiserschnitt auf die Welt zu holen.

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Einige Wochen mussten Liam, Lawrence und Logan in der Frühchen-Intensiv-Station bleiben. Zu sehen, wie die eigenen Babys durch Maschinen beatmet und durch Schläuche gefüttert werden, sei „unglaublich beängstigend“ gewesen. Aber die Familie hat es überstanden und konnte schließlich zu fünft wieder nach Hause zurück.

Und dort ging das wahre Leben schließlich los: Gute Freunde und Familienmitglieder haben ja immer Ratschläge, wie man Babys am besten/einfachsten groß bekommt. Aber bei Lory und John sind selbst die überfragt.

Lory und John haben einige anstrengende Monate hinter sich. Schlaf bekommen sie kaum noch, erklären sie: „Wir sind den ganzen Tag, die ganze Nacht beschäftigt!“ Zwischendurch können sie kurze Nickerchen machen, aber einen acht-Stunden-Schlaf hatten sie beide schon seit dem Tag, an dem sie nach Hause durften, nicht mehr: „Einer brüllt immer. Und wir versinken in Windeln„, lacht John.

Trotzdem sind sie inzwischen ein gutes Team, haben mit Hilfe von Verwandten so etwas wie einen Alltag aufgebaut, in dem sich alles um die Drillinge dreht: „Sie kommen an allererster Stelle und sind das Wichtigste!“

Mittlerweile haben alle drei eine eigene Persönlichkeit entwickelt: Logan ist derjenige, der besonders gerne lacht, und das am liebsten mit Frauen, wie Lory mit einem Augenzwinkern bemerkt. Lawrence ist der stillste Junge der Runde, der lieber abwartet und beobachtet.

Liam hat ein kleines Grübchen in der Wange – aber das alles reicht noch immer nicht, um die identischen Drillinge zu 100 Prozent auseinanderzuhalten. Angezogen gleichen sie sich nämlich wie ein Ei dem anderen: „Sie halten uns ständig zum Narren!“, so John.

Darum bedienen sich die Eltern eines Tricks, den sie von anderen Mehrlingseltern gelernt haben: Liam bekommt auf den kleinen Zehennagel grünen Nagellack, Lawrence blauen und Logan gar keinen. So stellen die Eltern sicher, dass auf keinen Fall einer die die Identität des anderen „stehlen“ kann. Ganz schön clever!

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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