Geburt in Eiseskälte: Wie geht es weiter mit Mama und Kind?

Diese Geschichte hat uns bewegt: In der bisher kältesten Nacht in Nürberg hatte eine obdachlose Frau (20) ihr Baby bei -15 Grad zur Welt gebracht.

Das kleine Mädchen wurde im Nürnberger Frauentorgraben geboren.

Am frühen Morgen war bei der Bundespolizeiinspektion Nürnberg ein Notruf eingegangen, zwei Streifen suchten sofort den Stadtgraben ab und fanden gegen 5 Uhr die Mama zusammen mit ihrem Begleiter auf einem Lüftungsgitter nahe der U-Bahnstadion Opernhaus, wie BR24 berichtet. Die Frau schützte sich und ihr Neugeborenes notdürftig mit einem Schlafsack vor der eisigen Kälte.

Der Rettungswagen brachte die junge Mutter mit ihrem Neugeborenen ins Krankenhaus.

Aber wie geht es nun weiter mit Mutter und Kind?

Vorerst nimmt das Jugendamt das Baby in Obhut. Das gab die Verwaltung der Stadt nun bekannt. Die Inobhutnahme ist laut Barbara Fuchsloch vom Sozialreferat der Stadt eine vorläufige Maßnahme, um das Wohl des Kindes zu sichern.

Mutter und Kind befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Der Sozialdienst des Klinikums steht aber laut Sozialreferat bereits in engem Kontakt mit der Mutter. Nun wird überlegt, wie es für die beiden weitergehen kann. Erklärtes Ziel ist es, das Kind bei der Mutter zu lassen – sofern es keinen Schaden nimmt.

Die einzelnen, konkreten Möglichkeiten sollen jetzt zeitnah besprochen werden.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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