Frau bringt Baby ihres Mannes auf die Welt – 14 Monate nach dessen Tod

„Das Wort ‚dankbar‘ beschreibt nicht ansatzweise, wie ich mich gerade fühle“, schrieb Sarah Shellenberger nach der Geburt ihres Babys Hayes auf ihrer Instagram-Seite. Was die 41-jährige Lehrerin aus Oklahoma City erlebte, klingt unglaublich: 14 Monate nach dem Tod ihres geliebten Mannes Scott hielt sie einen gesunden Jungen im Arm – und Scott ist der Vater. „Der Junge hat mein Herz geheilt“, sagt sie.

 

Niemals hätte sie gedacht, dass ihr junger, fitter Mann sterben könnte

 

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Es war die ganz große Liebe. Kennengelernt hatten sich die beiden schon während des Studiums, doch verloren sie sich wieder aus den Augen. Erst vor vier Jahren kontaktierte Scott, ebenfalls Lehrer, Sarah über Facebook. Danach ging alles ganz schnell. Sie wollten sofort eine Familie gründen – mit mindestens drei Kindern.

Als eine Schwangerschaft ausblieb, erklärten die Ärzte dem Paar, dass es ohne IVF-Behandlung kaum eine Chance hätte. Scott und Sarah entschieden sich, diesen Weg zu gehen. Da die Kosten für die Prozedur in den USA zu hoch waren, wandten sie sich an das Fertilitätszentrum auf Barbados. Sarah war gerade für eine zweite Behandlung auf der Insel, als Scott daheim überraschend eine Herzattacke erlitt, während er gerade seine Schüler unterrichtete. Sarah weigerte sich, zu glauben, dass ihr junger und gesunder Mann sterben könnte. Doch im Krankenhaus erfuhr sie, dass es keine Rettung mehr für ihn gab.

Ein großer Verlust – und ein kleines Wunder

Auch wenn Sarah sich von der Trauer niedergeschmettert fühlte, entschied sie, weiterzumachen. Dabei erfuhr sie viel Unterstützung vom Ärzte-Team: „Als einer der unglaublichen Mitarbeiter bei einem Termin hörte, dass am folgenden Tag unser Hochzeitstag gewesen wäre, bestand er darauf, mich zu seiner Frau und sich zum Dinner einzuladen, damit ich den Hochzeitstag nicht alleine verbringe“, schreibt sie auf Instagram.

Ein Kind zu bekommen, „war unser größer Traum – Scott wollte ein Vater werden“. Es ist unendlich traurig, dass er die Geburt nicht mehr erleben durfte. Doch für Sarah ist Baby Hayes ein großer Trost: „Ich kann absolut Scott in ihm sehen. Die Dinge sehen wieder heller aus – vielleicht ist mein Leben ja noch gar nicht vorbei und es gibt für mich einen Sinn, hier zu sein.“

 

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Jana Stieler

Ich lebe mit Mann und Sohn im Süden Hamburgs – am Rande der Harburger „Berge“ (Süddeutsche mal kurz weghören: Der höchste Punkt misst immerhin sagenhafte 155 Meter ü. M.). Wenn ich nicht gerade einen Text verfasse, liebe ich Outdoor-Abenteuer mit meiner Familie, lange Buch-Badewannen-Sessions mit mir allein und abendliches Serien-Binge-Watching.

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