Was passiert eigentlich im Innenleben der Windel?
Was du auf jeden Fall wissen solltest: Pampers legt bei der Entwicklung seiner Windeln großen Wert darauf, dass dein Baby ein angenehmes, sauberes Gefühl hat und dass alle Produkte die Sicherheit und glückliche Entwicklung deines Lieblings unterstützen.
Im deutschen Pampers Entwicklungs- und Forschungszentrum im hessischen Schwalbach am Taunus arbeiten Eltern, wie du und ich, im Bereich Forschung & Entwicklung und sorgen dafür, dass Pampers bis zu zwölf Stunden Trockenheit versprechen kann. Wie das gehen soll? Mit ausgeklügelter Technik! Es ist nämlich nicht so, dass das Pipi einfach hineinläuft und aufgesogen wird. Sondern so:
- Zuerst wird die Flüssigkeit vom sogenannten Topsheet (ein Vlies am Babypo) gleichmäßig zur nächsten Schicht, der Trockenheitslage, geleitet.
- In dieser Trockenheitslage passieren zwei Dinge: Die Flüssigkeit wird einerseits von einem saugstarken Vlies aufgenommen und zugleich von einem weiteren Vlies im gesamten Windelkern verteilt.
- Kleine Granulatkörnchen im „Superabsorber“ bilden ein lose verknotetes Netz, ziehen das Wasser wie ein Magnet an und lassen das Granulat nach und nach aufquellen.
Welche Windelgröße braucht dein Baby?

Es liegt auf der Hand: Die richtige Windelgröße ist das A und O dafür, dass sich dein Baby pudelwohl fühlt. Ist die Windel zu klein, hat sie nicht genug Fassungsvermögen, um den Urin deines Babys komplett aufzunehmen – und sie zwickt und klemmt. Aber auch eine zu große Windel kann unangenehm sein. Dann nämlich, wenn die Bündchen an den Seiten nicht eng anliegen und die Flüssigkeit somit einfach vorbeifließt. Zack, alles nass. Kein angenehmes Gefühl für dein Baby.
Ich habe mich immer strikt an die Kiloangaben auf den Windel-Packungen gehalten. Aber natürlich ist jedes Baby anders. Auch die Körperform solltest du in Betracht ziehen: schmale, lange Babys können auch einmal eine etwas kleinere Größe tragen. Und es kommt – wie immer – auf die Qualität an: Es gibt besonders saugstarke Windeln und welche, die weniger aufnahmefähig sind. Ausprobieren lautet die Devise!
Die passende Windel für jede Situation
Nachts kommt es auf zwei Dinge an: Bequemlichkeit und Saugfähigkeit. Nur dann kann meine Maus ruhig schlafen (so ruhig das in dem jungen Alter eben möglich ist) – und ich auch. Probier mal die Pampers Baby-Dry Windeln mit doppelten Sicherheitsbündchen, super saugfähigen Kern und Comfort Touch Außenvlies, das dein Baby in extra Weichheit hüllt.
Sobald meine Kleine aktiver wurde, habe ich ihr Pants angezogen. Ja, wirklich, auch schon mit wenigen Monaten. Lange dachte ich, dass diese Sorte von Windeln eher etwas für „Große“ sei. Fakt ist: Sobald das Baby etwas mobiler wird, ist man froh darüber, die Pants beim Wickeln einfach schnell hochziehen zu können. Die Pampers Pants haben ein Stop & Schutz System mit zweimal breiteren Beinbündchen, Stop & Schutz Täschchen für einen extra Schutz am Rücken, und 360° dehnbares Bauchbündchen das für bis zu 12 Stunden Auslaufschutz sorgt. Neben der Baby-Dry Pants gibt es von Pampers auch die Premium Protection Pants. Letztere haben die gleichen Pants-Vorzüge wie die Baby-Dry, und bieten zusätzlich noch den besten Komfort und Schutz mit ultraweichen Materialien und einem Urin-Indikator. Dieser zeigt an, wann es Zeit für einen Windelwechsel sein könnte.

Die Pants haben jetzt zweifach breitere Beinbündchen als vorher. So wird ein Auslaufen rundum die Beinchen noch effektiver verhindert. Und auch das Ausziehen ist durch die Seitennaht sehr einfach: An den Seiten aufreißen, volle Pants entfernen, mit dem an der Windel befestigten Klebestreifen verschließen et voilà. Wenn meine Tochter mal wieder versucht hat, sich von einer Ecke des Wohnzimmers in die andere zu rollen, haben sich die Pampers Baby-Dry Pants einfach ihrem Bewegungsdrang angepasst. Nichts ist verrutscht – abgesehen vom Teppich, den meine kleine Maus bei ihren Expeditionen unabsichtlich mit sich zog. ☺

Die richtige Kleidung: schön locker bleiben
Wer trägt schon gerne zu enge, zu kleine Kleidung, die zwickt und klemmt? Kein Mensch, das gilt für uns Große genauso wie für unsere Kleinen. Babys brauchen bequeme Klamotten, um nach Lust und Laune herumstrampeln zu können. Außerdem: Wenn der Body zu eng ist, wird die Windel eingepresst, und die Luft kann nicht richtig zirkulieren. Wähle lieber eine Kleidergröße größer. Der Body tagsüber oder der Pyjama nachts sollten keine Abdrücke an den Beinchen hinterlassen oder zu eng am Bauch anliegen.
Sitzt alles richtig?
Auf dem Wickeltisch ist Action angesagt und du versuchst mit einer Hand, die Windel zu wechseln und mit der anderen dein Baby davor zu bewahren, von der Kommode zu fallen? Das kennt jede Mama! Da kann es schon mal passieren, dass du froh bist, wenn dein Baby überhaupt frisch gewickelt ist … Trotzdem, nimm dir ein paar Sekunden Zeit für einen wichtigen Check:
- Ich ziehe die Bündchen an beiden Seiten immer noch einmal mit jeweils einem Finger von vorne nach hinten durch, um sicherzugehen, dass sie richtig sitzen.
- Außerdem orientiere ich mich an den kleinen Markierungen, um die Klebestreifen nicht zu eng und nicht zu weit anzubringen. Es sollten zwei Finger zwischen Windel und Baby-Bauch passen. Dann sitzt die Windel so, wie sie soll.
Dein Baby hat so gar keine Lust, sich wickeln zu lassen?
Eine Zeit lang war das Mobile das Allergrößte. Und so wickelte ich ganz entspannt, während meine Kleine sich kaum satt sehen konnte. Mit drei Monaten war das vorbei. Sobald ich sie wickeln wollte, meckerte sie und versuchte, sich wegzudrehen. Das machte weder ihr noch mir Spaß – also habe ich hektisch gewickelt. Das Resultat: Die neue Windel saß eher irgendwie an ihrem Körper als wirklich passgenau.

Pampers-Hebamme Christiane Hammerl gibt einen Tipp, wie die Situation für Mama und Baby angenehmer wird: „Dies ist manchmal nur eine Phase, leider eine sehr Kräfte raubende. Versuch dein Kind abzulenken, mit einem Spielzeug, einem Lied oder einem Reim. Als meine Töchter sich nicht gerne wickeln ließen, kaufte ich die Pampers Pants. Du kannst sie bei besonders aktiven Kindern blitzschnell hochziehen und durch das flexible Bündchen sitzen sie immer gut.“
Wie viel Pflege braucht der Windelbereich deines Babys?
Gerade der Windelbereich ist so eine empfindliche Stelle bei deinem Baby, dass viele Mamas mit jeder Menge Creme wunden Stellen vorbeugen wollen. Da wird geschmiert, gecremt und gepudert, was das Zeug hält. Total verständlich, wir wollen ja alle nur das Beste für unsere Kleinen. Aber hier ist weniger tatsächlich mehr. Je mehr Pflegeprodukte du beim Wickeln verwendest, desto mehr leidet darunter die Saugfähigkeit der Windel. Es reicht völlig, den Windelbereich deines Babys mit lauwarmem Wasser zu reinigen. Dabei immer von vorne nach hinten wischen.
Wenn du Feuchttücher verwenden möchtest, achte darauf, dass sie besonders verträglich für die zarte Haut deines Schatzes sind, also alkohol- und parfümfrei.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Wickeln – auch wenn es nicht unbedingt die Lieblingsbeschäftigung von uns Mamas ist. Sieh es als Gelegenheit, dich ganz auf dein Baby einzulassen, mit ihm zu reden und Zeit zu verbringen. ❤
Trockener Baby-Po: Worauf es bei Windeln und Wickeln wirklich ankommt
Von
Vanessa Hanses
28. Juni 2020