Adoptivvater wurde selbst von seinen Geschwistern getrennt
Robert Carter wächst als eines von neun Kindern auf und weiß aus eigener Erfahrung, wie schrecklich es für Geschwister ist, wenn sie auseinandergerissen werden. Gegenüber TODAY Parents erzählt er, wie traumatisch dieses Erlebnis für ihn war. Mit 12 Jahren sei er getrennt von seinen Geschwistern in eine Pflegefamilie gekommen. Daraufhin habe er eine Woche nicht essen können und sei traumatisiert gewesen.
2019 beschloss Carter, Kindern, die es brauchten, selbst ein neues Zuhause zu geben. Er adoptierte im Dezember 2019 drei Jungs. Als er aber erfuhr, dass diese eigentlich noch zwei Schwestern haben, setzte er alles daran, die Kinder wieder zu vereinen. Den Tag, an dem seine Bemühungen Erfolg hatten und er endlich den neunjährigen Robert, den fünfjährigen Giovanni und den vierjährigen Kiontae mit den zehn- und siebenjährigen Schwestern Marionna und Makayla wieder zusammenbrachte, wird Carter niemals vergessen. Eigentlich wollte er seine Kinder ihre Geschwister nur besuchen lassen.
Die Kinder weinten und wollten sich nicht mehr loslassen
Alle Kinder hätten geweint und sich aneinander festgehalten, niemand wollte zuerst loslassen, erinnert sich der Adoptivpapa gerührt. In diesem Moment sei ihm klar gewesen, dass er alle fünf adoptieren müsse. Besonders Marionna, der Ältesten, wolle er endlich eine echte Kindheit ermöglichen. Denn bisher hatte sich das Mädchen immer um ihre jüngeren Geschwister kümmern müssen.
Die erste Zeit, in der die Geschwister sich wiederhatten, fand Carter die Kinder morgens alle zusammen in einem Bett – zu groß war ihre Angst, wieder auseinandergerissen zu werden. Erst nach und nach trauten sie sich, in ihren eigenen Betten zu schlafen. Umso mehr die Kinder Vertrauen fassten, desto größer war Carters Sorge, dass die offizielle Adoption vor Gericht am Ende nicht bewilligt werden würde.
Für immer eine Familie
Doch am 30. Oktober 2020 konnte die neu zusammengeschweißte Familie aufatmen: Alle fünf Geschwister dürfen bei Carter bleiben. Der frisch gebackene fünffache Vater konnte seine Tränen kaum zurückhalten vor Erleichterung: „Ich werde für den Rest ihres Lebens für sie da sein. Sie müssen sich niemals mehr Sorgen machen, dass sie vernachlässigt werden oder alleine sein müssen. Wir sind für immer eine Familie!“
[…] möchten. Die beiden machten sich mit dem Gedanken vertraut, einem Kind als Pflegefamilie oder Adoptiveltern ein neues Zuhause zu bieten. Doch aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis bekamen sie dafür wenig […]