Hurra! Mehr Frauen in Deutschland bekommen Kinder

Auch wenn es in Deutschland noch viel Verbesserungsbedarf gibt, was die Kinder- und Familienfreundlichkeit angeht, so hat sich in den letzten Jahren doch auch sehr viel getan. So zeigt die Einführung des Elterngeldes und der Ausbau der Kinderbetreuung nun offenbar Auswirkungen bei der Geburtenrate.

Das Statistische Bundesamt hat nun neue Zahlen veröffentlicht, die im Zuge des Mikrozensus gesammelt wurden. Der Mikrozensus ist die hierzulande größte Datenerhebung, bei der jedes Jahr über 800.000 Haushalte in Deutschland befragt werden.

Das Ergebnis präsentierte der Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, Dr. Georg Thiel, am Mittwoch in Berlin. Die Zahlen geben Anlass zum Optimismus:

Nachdem über viele Jahre die Kinderlosigkeit in Deutschland zunahm, scheint dieser Trend nun gestoppt.

Der Anteil der Frauen ab 45 Jahren, die keine Kinder haben, ist bereits seit ein paar Jahren stabil. Bei den Frauen im Alter zwischen 35 und 44 Jahren sank die Quote im Vergleich zu 2012 leicht.

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Die demnach steigende Geburtenrate betreffe insbesondere gut ausgebildete Frauen: „Bei den akademisch gebildeten Frauen ist die Kinderlosigkeit in den letzten Jahren sogar zurückgegangen“, verkündete Thiel.

So sank die Zahl der kinderlosen Akademikerinnen zwischen 30 und 44 Jahren seit 2012 im Schnitt um 3 Prozentpunkte. Diese Entwicklung zeigte sich etwas deutlicher auch bei den in Deutschland geborenen oder als Kind zugewanderten Frauen mit akademischem Bildungsabschluss.

Ein weiterer Aufwärtstrend: Immer mehr Frauen mit Kind berufstätig.

Während 2008 noch 36 Prozent aller Mütter mit Kindern im Alter von einem Jahr einer Erwerbstätigkeit nachgingen, so sind es heute 44 Prozent. Sobald das jüngste Kind das Alter von zwei Jahren erreichte, gingen 2016 bereits 58 Prozent wieder arbeiten. 2008 waren es dagegen nur 46 Prozent.

Nicht gestoppt ist der Trend zur Kinderlosigkeit bei den in Deutschland geborenen Frauen mit nicht-akademischem Bildungsabschluss. Hier wuchsen die Zahlen von 20 auf 22 Prozent weiter an. Diese Entwicklung wird jedoch durch die starke Zuwanderung der letzten Jahre tendenziell ausgeglichen.

Regional gesehen herrscht in den Städten eine höhere Kinderlosigkeit als auf dem Land. Ganz vorn liegt Hamburg mit 31 Prozent. Die niedrigsten Kinderlosenquoten gibt es unter den Frauen in ländlichen Regionen in Ostdeutschland (11-13 Prozent) und Bayern (15 Prozent)

Anna Moniz

Vor zwei Jahren hat es mich mit meinem Mann und unserer Tochter vom hohen Norden nach Niederbayern verschlagen. Hier arbeite ich als Autorin für Echte Mamas sowie als freie Texterin und PR-Beraterin. Die Turbulenzen des echten Mamalebens halten mich dabei täglich auf Trab und machen mich gleichzeitig zum glücklichsten Menschen aller Zeiten.

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