„Durch unsere Corona-Infektion waren wir eine Bedrohung für unser Baby!“

„Mir ist genau das widerfahren, wovor viele Eltern Angst haben: Mein Partner und ich haben uns mit dem Coronavirus infiziert und mussten um das Wohl unseres kleinen Babys bangen.

Wir haben uns im April 2020 mit dem Virus angesteckt und wissen bis heute nicht, wie und wo es passiert ist. Während ich zum Glück eher mildere Symptome hatte und ,nur´ mit dem Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn, leichtem Fieber und etwas Husten fertig werden musste, hatte es meinen Freund deutlich heftiger erwischt. Er litt unter 40 Grad Fieber, schlimmen Hustenanfällen und bekam kaum Luft. Doch das Schrecklichste war für uns als Eltern die quälende Angst, dass wir unser Baby anstecken könnten.

Unser Sohn ist anfällig für Atemwegs-Beschwerden

Wir machten uns große Sorgen um unseren sechs Monate alten Sohn, der schon im Alter von wenigen Wochen eine Bronchitis hatte. Damals musste er sogar über einen längeren Zeitraum im Krankenhaus behandelt werden. Deshalb waren wir starr vor Angst, bei der Vorstellung, ihn mit dem Coronavirus anzustecken. Nicht auszudenken, wenn unser Kleiner dann auch noch getrennt von uns ins Krankenhaus müsste. Trotzdem wollten wir für unser Kind da sein, das auf unsere Liebe und Fürsorge angewiesen ist.

Ein Baby kann man einfach nicht komplett isolieren. Aber wir haben alles gegeben, um unser Kind bestmöglich vor dem Virus zu schützen. Wir haben streng auf Körperhygiene geachtet, sehr viel desinfiziert und auch im Haus Masken getragen. Soweit unser Sohn es zugelassen hat, nahmen wir ihn nicht auf den Arm oder auf den Schoß, sondern setzten ihn in ein Beistellbettchen. Intensives Kuscheln haben wir in dieser Zeit vermieden und natürlich gab es auch kein Küsschen.

Wir haben unseren Sohn nicht isoliert

Familie und Freunde haben sich natürlich Sorgen gemacht und haben uns fleißig mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt. Mithilfe der Medikamente war ich glücklicherweise fit genug, um mich mit unserem Sohn zu beschäftigen, wenn ihm Mobile oder Spielbogen zu langweilig wurden.

Glücklicherweise hat er erst mit acht Monaten begonnen zu krabbeln und sich in der Zeit unserer Infektion noch gern mit seinem Spielzeug beschäftigt, sodass es nicht schwierig war, ihn während der Quarantäne ausreichend zu beschäftigen. Und wir hatten so viel Glück: Unser Kleiner hat sich nicht bei uns angesteckt! Unsere schlimmsten Befürchtungen sind Gott sei Dank nicht wahr geworden.

Unser Baby hat sich Gott sei Dank nicht angesteckt

Ungefähr zweieinhalb Wochen verbrachten wir zu dritt in Quarantäne, dann hatten wir das Coronavirus zum Glück überstanden. Weder mein Partner noch ich leiden unter Spätfolgen, aber wir sind dennoch vorsichtig und meiden Menschenmengen. Trotzdem möchten wir uns als kleine Familie nicht vollständig isolieren. Wir versuchen uns viel im Park und an der frischen Luft aufzuhalten. Leider wissen wir nicht, ob wir vor unserem Test unwissentlich jemanden angesteckt haben. Darüber machen wir uns Gedanken und auch darüber, wie es diesen Personen wohl inzwischen geht.“

Liebe Angelina, vielen Dank für Deine Geschichte – wir wünschen Dir und Deiner kleinen Familie alles Liebe!

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Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg. Am liebsten erkunde ich mit ihm die vielen grünen Ecken der Stadt.

Auch wenn ich selbst keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Schon als Kind habe ich das Schreiben geliebt – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit so einem schönen Thema befassen. Das passt einfach!

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