Eine Batterie tötete ihre Tochter: Mama Trista möchte Eltern warnen

Als die kleine Reese Hammersmith aus Texas plötzlich anfängt zu keuchen und husten, vermutet der Arzt im Krankenhaus eine starke Erkältung. Doch als sie wieder zu Hause sind, bemerkt Mama Trista eine fehlende Knopfzellbatterie in der Fernbedienung. Ihr ist sofort klar, dass ihre Tochter die Batterie verschluckt haben muss.

Die kleine Reese Hammersmith aus Texas keucht und hustet. Eine starke Erkältung, vermutet der Arzt im Krankenhaus, doch diese erste Diagnose ist falsch.

Gepostet von Punkt 12 am Mittwoch, 3. März 2021

Jede Minute zählt, Trista bringt ihr kleines Mädchen sofort wieder ins Krankenhaus. Die Batterie, die die kleine Reese runtergeschluckt hatte, wird von den Ärzten im Krankenhaus sofort in einer Not-Operation entfernt, wie RTL.de berichtet. Alles noch mal gut gegangen, denkt Mama Trista. Denn verschluckte Batterien sind sehr gefährlich.

Reeses Zustand verschlechtert sich nach der Not-OP

Obwohl die Batterie entfernt wurde, verbessert sich der Zustand der Anderthalbjährigen nicht. Zu spät erkennen die Ärzte, dass diese im Körper der Kleinen schon großen Schaden angerichtet hat. Durch die Batterie hat sich ein Loch in die Speiseröhre gebrannt, durch das Luft, Flüssigkeiten und Nahrung in andere Körperteile gelangen und Probleme verursachen.

Reese muss also wieder operiert werden, um das Loch so schnell wie möglich zu schließen. Zunächst scheint das kleine Mädchen auch diesen Eingriff gut zu überstehen. Aber als Mama Trista das Bettchen ihrer Tochter für ein paar Minuten verlässt, kollabiert Reese in ihrem Krankenhausbettchen. Als ihre Mama Trista wieder zurück ins Zimmer kommt, reanimieren sie die Ärzte und Schwestern.

Das kleine Mädchen stirbt an seinen Verletzungen

Trista erzählt, dass ihre Tochter für acht bis zehn Minuten bewusstlos gewesen sei, dann hätten die Ärzte sie zurückholen können. Doch drei Tage später verstirbt sie im Krankenhaus. Die Verletzungen durch die verschluckte Batterie waren einfach zu schwer. Trista ist am Boden zerstört, der Tod ihrer Tochter ist für die Mama kaum zu ertragen.

Sie hat ihre kleine Tochter verloren, weil die unbemerkt eine Knopfzellbatterie verschluckt hat. Diesen Schmerz sollen andere Eltern nicht erleben müssen. Deswegen geht Trista mit der Geschichte ihrer Tochter an die Öffentlichkeit.

Kein Kind soll mehr an einer Batterie sterben

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Gepostet von Pray for Reese Hamsmith am Montag, 1. März 2021

„Kinder sterben! Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um Eltern vor diesen Gefahren zu warnen. Wir müssen auf die Industrie Druck ausüben, damit Batterien keine Gefahr mehr für unsere Kinder darstellen“, schreibt Trista auf ihrer Facebook-Seite, die sie nach dem Tod ihrer Tochter ins Leben gerufen hat.

Vor allem für die Speiseröhre ist eine verschluckte Batterie gefährlich. Durch den Stromfluss wird häufig die Muskulatur der Speiseröhre beeinträchtigt, sodass die Batterie nicht mehr weiter in den Magen transportiert wird. Sie bleibt in der Speiseröhre stecken. Dort kommt es zu chemischen Reaktionen, denn die Knopfzelle reagiert auf Speichel. Die entstehende stark alkalische Lösung führt schnell zu Verätzungen. Die Batterie brennt buchstäblich ein Loch in die Speiseröhre, das sich schlimmstenfalls bis zur Luftröhre oder der Hauptschlagader ausweiten kann.

Schnelles Handeln zählt

Oft stecken sich Kinder Batterien unbemerkt in den Mund und haben zunächst keinerlei Beschwerden. Manchmal treten Symptome wie Husten und Keuchen erst nach zwei Wochen auf und dann muss es schon sehr schnell gehen.

Wenn ihr den Verdacht habt, dass euer Kind eine Batterie verschluckt haben könnte, sucht also umgehend ein Krankenhaus auf!

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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