Mitte Oktober erhielten Dr. Wimmer und seine Frau dann die Nachricht, dass es keine Hoffnung auf Heilung gäbe.
Sie nahmen ihre Tochter mit zu sich nach Hause, um Maxi auf ihrem letzten Weg ganz nah bei sich zu haben. Als größten Glücksmoment bezeichnete Johannes Wimmer es, „Wenn sie abends auf meiner Brust liegt und plötzlich laut seufzt.“
Der 37-Jährige war den Medizinern und Therapeuten, die das ermöglichten, sehr dankbar, dass man die „letzten Momente auf der Erde geborgen zu Hause verbringen“ konnte.
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Jetzt ist Maximilia tot.
Wie die BILD berichtet, starb die Kleine am vergangenen Samstag. „Maximilia hat sich im Schlaf, geborgen und umsorgt in unserem Bett, auf die Reise zu den Sternen begeben“, sagte Johannes Wimmer gegenüber BILD am SONNTAG.
Lange hatte die Familie noch die leise Hoffnung, dass es gut ausgehen würde – aber schließlich kam die Erkenntnis, dass Maximilia nicht überleben konnte. Dr. Wimmer: „Sie hat dann den für sie richtigen Zeitpunkt gewählt, von uns zu gehen. Und als Eltern haben wir ihr gesagt, dass sie gehen darf.“
In der letzten Nacht hielt der Papa die Hand seiner 9 Monate alten Tochter.
„Als ich morgens aufwachte, war sie nicht mehr weich und warm.“
Am Samstagnachmittag kam die ganze Familie, um sich von der kleinen Maxi zu verabschieden. Es brannten Kerzen und es lief leise Jazzmusik, „die hörte Maximilia abends immer zum Einschlafen.“
Über den Tod seiner Tochter sagt er: „Sie hat ihr kleines, geliebtes Leben vollendet und wir werden sie in schönster Erinnerung behalten. Es war ein Leben voller Liebe und Lachen, beides werden wir versuchen, auch für uns in dieser schweren Zeit zu bewahren.“
Dr. Johannes Wimmer: „Wir hatten noch so viel vor, wollten so viel mit ihr erleben, das bleibt uns verwehrt – aber uns bleiben wundervolle Erinnerungen mit ihr.“
Dr. Wimmer: Maxi ist jetzt auf der Reise zu den Sternen
Von
Laura Dieckmann
23. November 2020