Die jüngste Brustkrebs-Patientin der Welt ist erst 8 Jahre alt

Wie kann so etwas sein: Ein Knoten in der Brust eines Mädchens wie Crissy Turner, das gerade erst in die dritte Klasse geht?

Die US-Amerikanerin aus dem Bundesstaat Illinois sollte in ihrem Alter andere Sorgen haben als in einem Krankenhaus mit einer lebensbedrohlichen Krankheit zu kämpfen und eine Mastektomie durchführen zu lassen – eine Operation, bei der die Milchdrüse der Brust entfernt wird.

Doch Crissy hatte tatsächlich Brustkrebs – um genauer zu sein, eine seltene Form davon, die sich sekretorisches Karzinom nennt und eigentlich nur erwachsene Frauen betrifft.

Deshalb ist es ein großes Glück, dass die Krankheit bei ihr überhaupt rechtzeitig diagnostiziert wurde. Dies hat sich das Mädchen aus dem Bundesstaat Illinois zum großen Teil selbst zu verdanken.

Sie war es nämlich, die den Knubbel zuerst ertastete und ihren Eltern Annette und Troy Turner davon erzählte. Diese brachten sie sofort zum Arzt. Zwei Ärzte stellten allerdings erst einmal eine falsche Diagnose, weil sie die kleine Erhebung als Folge einer Entzündung abtaten.

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Zum Glück gaben sich die Eltern damit nicht zufrieden und suchten einen dritten Arzt auf, der dann schließlich den Brustkrebs erkannte.


Mit diesem Post machten die Eltern die Krebserkrankung ihrer Tochter öffentlich.

Warum die Eltern sofort alarmiert waren und hartnäckig nach der Ursache suchten? Sie beiden hatten schon ihre eigenen leidvollen Erfahrungen mit Krebs. Mama Annette kämpfte lange Zeit mit Gebärmutterhalskrebs. Papa Troy leidet immer noch am Non-Hodgkin-Lymphomen – unter anderem bösartigen Lymphknotengeschwulsten.

Dann noch die schlimme Krebsdiagnose für das eigene Kind – wie hält man das nur aus?

„Die Menschen fragen mich, wie ich damit umgehe“, erzählte Mutter Annette in der DailyMail. „Ich sage dann ‚Was bleibt mir übrig?‘“


Besuch am Krankenbett von Crissys Schwester

Die gute Nachricht ist: Die OP ist inzwischen gelaufen, es gab keine Komplikationen oder Metastasen im Körper. Crissy ist krebsfrei.

Nachwirkungen hat die Krankheit leider trotzdem: Das Mädchen musste soeben lernen, dass in der Pubertät nur ihre linke Brust wachsen wird. Die rechte kann ein Schönheitschirurg allerdings soweit aufbauen, dass sie optisch gut damit leben kann.

Ihre Reaktion darauf? „Sie war zuerst nervös, wollte nicht darüber sprechen.“ Doch der Arzt und die Familie machten es Crissy so leicht wie möglich, zeigten ihr Brustimplantate und brachten sie zum Lachen. „Als wir los sind, war sie leichtherzig.“

Dann hoffen wir von Herzen, dass sich von nun an vor allem Lachen und Leichtigkeit durch das Leben von Crissy Turner zieht.

Tamara Müller

Als süddeutsche Frohnatur liebe ich die Wärme, die Berge und Hamburg! Letzteres brachte mich vor vier Jahren dazu, die Sonne im Herzen zu speichern und den Weg in Richtung kühleren Norden einzuschlagen. Ich liebe die kleinen Dinge im Leben und das Reisen. Und auch wenn ich die einzige Nicht-Mama im Team bin, verbringe ich liebend gerne Zeit mit Kindern.

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