Dein Kind schläft bei dir oder kommt nachts? So klappt es mit dem eigenen Bett

Ganz egal, ob du Familienbett-Verfechterin bist oder dein Schatz jede Nacht „heimlich“ unter deine Decke schlüpft: Irgendwann ist es an der Zeit, dass Kinder in ihrem eigenen Bettchen schlafen. Wann das ist, entscheidet jede Familie für sich.

Aber Fakt ist: Wer jede Nacht davon aufwacht, dass ihm ein kleiner Fuß in die Nieren tritt oder eine Hand ins Gesicht patscht, sehnt sich eines Tages nach ungestörtem Schlaf.

Aber wie schafft man es, sein Kind ohne Tränen und Drama ans eigene Bett zu gewöhnen? Vicki Dawson, die das The Children’s Sleep Charity in South Yorkshire leitet, hat in der Huffington Post tolle Tipps gegeben, wie am Ende jedes Familienmitglied glücklich in seinem Bett schläft:

Besprich dein Vorhaben mit deinem Kind.

Morgens hast du deinem Schatz vielleicht schon oft völlig gerädert gesagt, dass es jetzt „bald wirklich in seinem Bett schlafen muss!“ Und schon abends lag er dann wieder unter deiner Decke. Dein Kind wird nicht sofort verstehen, dass du die lieb gewonnene Routine diesmal wirklich ändern möchtest. Wenn du dich dazu entschieden hast, erkläre deinem Schatz, wie du dir ab jetzt die Nächte vorstellst und was passieren wird, wenn er nachts zu dir ins Bett kommt. Dein Kind muss unbedingt verstehen, dass dies keine vorübergehende „fixe Idee“ von dir ist, sondern etwas, auf das ihr jetzt konsequent hinarbeitet.

Macht das Kinderzimmer zum Paradies.

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Wenn sich dein Kind in seinem Zimmer nicht so recht wohlfühlt, überlegt zusammen, woran das liegen kann. Dekoriert es zusammen nach den Wünschen deines Kindes, legt gemütliche Kuschel-Kissen aus, hängt Familienfotos auf – euch fällt sicher ganz viel ein, damit es den Raum als wärmer und als „seins“ empfindet.

Hat dein Schatz Angst im Dunklen, probiere ein Nachtlicht. Es gibt auch tolle Modelle mit sanfter Musik und schönen Projektionen an der Zimmerdecke. Erzählt dein Kind dir, dass es dich nachts vermisst, versucht es mal mit einem „Mama-Ersatz“ für den Übergang, wie einem Kissen, das nach dir duftet. Und falls du selbst ein Kuscheltier hast, könntest du es deinem Kind für die ersten Nächte im eigenen Bett ausleihen.

Verbringt auch tagsüber Zeit im Kinderzimmer.

Wenn dein Kind tagsüber in seinem Zimmer spielt oder du mit ihm dort bastelst und liest, vermeidest du, dass es den Raum nur mit „Und jetzt geht es alleine ins Bett!“ verbindet. Ein Schlafzimmer sollte unbedingt mit positiven Gefühlen verbunden sein, deswegen sollte ein Kind auch nie als Strafe auf sein Zimmer geschickt werden.

Überlege dir, wann ein guter Zeitpunkt zum Starten ist.

Es wird sicher einige Nächte lang dauern, bis sich dein Kind in seinem Bett so wohl fühlt, dass es dort (durch)schläft. Es wird einige Male wach werden, und du musst ihm dann helfen, in seinem Zimmer zurück in den Schlaf zu finden. Deswegen könnte es eine gute Idee sein, dieses Projekt anzugehen, wenn du nicht gerade arbeiten musst oder zumindest eine entspanntere Phase auf der Arbeit hast.

„Mogle“ die ersten Nächte ruhig etwas.

Die ersten zwei oder drei Nächte kannst du auf einer Matratze im Kinderzimmer schlafen. So hat dein Kind dich in seiner Nähe, schläft aber schon mal im eigenen Bett. Danach solltest du aber wieder in deinem Bett schlafen, ansonsten kann dies ganz schnell zur neuen Schlafroutine werden.

Sei geduldig, aber konsequent.

Gerade, wenn dein Kind oft nachts gekommen ist oder lange in deinem Bett geschlafen hat, kann dieses Vorhaben einige Zeit dauern. Wenn dein Schatz nachts vor deinem Bett steht, bringe es sanft wieder zurück in sein Zimmer. Schaue, ob es etwas zu trinken oder eine neue Windel braucht, und lass es dann wieder in sein Bett krabbeln. Dann setzt du dich an die Zimmertür, bis dein Kind wieder eingeschlafen ist.

Mit diesen Tipps wird es klappen und schon nach einiger Zeit wird dein Kind in seinem Bett selig schlummern, als hätte es nie etwas anderes getan.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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