Das wahre Leben von Mamas: ungeschönt, in schönsten Zeichnungen

Eine Mutter, die einen Kinderwagen schiebt, während sie auf ihr Smartphone starrt. Bei so einem Anblick fällt es schwer, nicht zu verurteilen. Muss eine Mutter denn nicht 100 Prozent ihrer Aufmerksamkeit auf ihr Kind richten? Ist sie nicht ein schlechtes Vorbild, wenn sie sich vor dem Augen ihres Kindes mit dem Smartphone beschäftigt?

In den allermeisten Fällen ist weder das eine noch das andere der Fall, und deshalb wohl ist die Zeichnung von Paula Kuka zu einem Insta-Hit geworden. Sie zeigt nämlich nicht nur die Mutter mit dem Smartphone mit dem Satz „Was du gesehen hast!“, sondern auch den echten Alltag ebendieser Mutter: Sie kocht, liest vor, tröstet, spielt, rennt hinter ihren Kindern her. Dazu schrieb Paula Kuka: „Was ich gemacht habe.“

 

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I spent yesterday feeling a little angry and powerless about a particular cartoon by a well-known Australian cartoonist. . Today I realised I might be angry, but I’m not powerless. This is my response. . (In case you missed it, it was to do with the recent spate of babies falling out of prams and being abandoned by mothers too busy checking Instagram 🙄🤦‍♀️).

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Dieses Bild hat über 36k Likes bekommen, weil es so vielen Menschen aus der Seele spricht. Obwohl es das beliebteste von Paula Kukas Bildern ist, ist es bei Weitem nicht das einzige, für das sie eine Runde Applaus verdient.

Die zweifache Mutter und Illustratorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, den verrückten, ermüdenden Alltag mit Kindern darzustellen, und zwar ungeschönt.

So präsentiert sie Spiele, die Mütter im Liegen spielen können, wie beispielsweise „der schlafende Riese“: Die schlafende Mama ist der schlafende Riese, das größere Kind ist der Held, der den schlafenden Riesen vor dem kleinen Grabbelbaby beschützen muss…..

 

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Reposting this one because I’m seeing a lot of school holiday chatter. ? Ours start tomorrow. And it’s rainy. I’m predicting an erupting volcano. ? . Any other holiday survival tips???

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Natürlich zeigt sie nicht nur die anstrengenden Seiten des Mütter-Daseins. Es gibt auch einige Illustrationen, die zeigen, wie paradox unser Erschöpfungsgefühl eigentlich ist. Eine Zeichnung zeigt den Chatverlauf, nach dem Satz: „Kannst du bitte heute mit den Kindern raus? Ich brauche Raum für mich.“ Da fragt Mama nämlich dann ziemlich oft nach, ob es auch wirklich allen gut geht und ob alles in Ordnung ist. Und ob sie Fotos bekommt.

Denn wenn das Chaos mal nicht um uns herum tobt und alles leise ist, dann vermissen wir unsere Kinder sofort, egal, wie stressig der Alltag ist. So träumt auch Paula Kuka manchmal davon, alleine in den Süden zu fliegen. Irgendwohin ans Meer, um unter Palmen zu sitzen und…. Fotos ihrer Kinder anzusehen, nach denen sie sich dann sehnt.

 

 

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🤔

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Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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