Corona-Krise: Kommt ein 250-Euro-Shopping-Gutschein?

Die Grünen fordern einen 250-Euro-Gutschein für jeden Bürger.

Support your Local! Auch nach der Krise

Der Spiegel berichtet, dass Bundestagsabgeordnete von den Grünen am vergangenen Samstag ein Positionspapier veröffentlicht haben. Darin fordern sie einen „Kauf-vor-Ort-Gutschein“ für jeden Bürger – und zwar in Höhe von 250 Euro!

Die Bedingung: Dieser Gutschein soll nicht online und auch nicht in Drogerien oder Supermärkten etc. eingelöst werden können, sondern allein in Läden, die über Wochen vom Shutdown betroffen waren. Dazu zählen Einzelshandels-Geschäfte, Dienstleister und Gastronomen.

Die Gutscheine sollten ausgegeben werden, sobald es die gesundheitspolitische Läge zulasse, die Menschen wieder vermehrt in die Geschäfte „zu locken“. Im Moment ist die Devise immer noch: Anstand halten und am liebsten zu Hause bleiben. Aber wenn die Pandemie hierzulande besser im Griff ist, „sei ein zielgerichtetes Instrument nötig, um die Nachfrage im lokalen Handel schnellstmöglich wieder anzukurbeln.“

Der Gutschein sollte dann für ein Jahr gültig sein.

Shop ´til you drop? Gutscheine helfen allen

„Gerade beim lokalen Einzelhandel droht eine Pleitewelle“, mahnt der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter. „Wenn wir nicht handeln, bleiben nur die Starken, nur die großen Online-Ketten übrig!“

Hofreiter nennt die Idee der Gutscheine zielgenau und sozial gerecht, während z. B. eine Senkung der Einkommenssteuer (mal wieder) Wohlhabende bevorzuge und all denen, die in der Krise ihren Job verloren hätten, rein gar nichts nütze.

Zudem schlagen die Grünen einen Fonds in Höhe von 500 Millionen Euro vor, um die Infrastruktur von Ortskernen und Stadtzentren zu verbessern – ebenfalls, um Kunden zu und Ladengeschäfte zu bringen.

Die klare Warnung der Partei: „Wenn jetzt nicht politisch gegengesteuert wird, droht eine Verödung von Innenstädten und ein Aussterben von Dorfkernen.“

Gleichzeitig soll aber auch ein „Konjunkturprogramm zur Digitalisierung der Regionen“ vorangebracht werden, das den Auf- und Ausbau digitaler regionaler Plattformen unterstützt. Denn „Onlineplattformen für den lokalen Einzelhandel haben nicht nur in der Krise Potenzial“.

Und, sagt doch mal: Wie findet ihr die Idee?

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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