Corona-Impfung nun offiziell auch für einige (!) Schwangere empfohlen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) passt jetzt ihre Impf-Empfehlung an:

Auch Schwangere sollen nun die schützenden Impfdosis bekommen dürfen.

Allerdings gilt dies nur unter bestimmten Voraussetzungen: Es muss ein „erhöhtes Expositionsrisiko aufgrund der Lebensumstände“ gegeben sein.

Was das heißt? Es muss ein Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf infolge einer Covid-Infektion während der Schwangerschaft vorliegen.

„Es ist ein Signal an die Politik, aber auch an die betreuenden Frauenärzte, dass man Schwangeren eine Impfung nach individueller Prüfung großzügig empfehlen kann,sagte Marianne Röbl-Mathieu, Vertreterin der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in der STIKO.

Gynäkologinnen und Gynäkologen werden wohl direkt impfen dürfen, wenn sie die Impfung im jeweiligen Fall für angemessen hielten. Würde die Praxis die Spritze nicht selbst verabreichen können oder wollen, könnte sie aber ein entsprechendes Empfehlungs-Schreiben anfertigen, das die Schwangere dann beim Hausarzt oder im Impfzentrum vorzeigen könne.

Nach Ansicht von Röbl-Mathieu fallen Schwangere wie ihre Kontaktpersonen in Priorisierungsgruppe 2.

Schwangere haben mutmaßlich ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe. Daher werden sie z. B. in den USA schon seit Längerem gegen Covid-19 geimpft, mit erhöhter Priorität.

Nach einer Corona-Impfung geben schwangere Frauen einer US-Studie zufolge die gebildeten Antikörper an ihr Baby weiter. Später kann es diese auch über die Milch beim Stillen bekommen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meiner Familie in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Seit 2015 bin ich Mama einer wundervollen Tochter.

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