Corona: „Ich will nicht, dass meine Tochter in der Schule getestet wird!“

„Ich bin dagegen, dass meine achtjährige Tochter in der Schule getestet wird. Für mich macht diese Maßnahme keinen Sinn und ich möchte auch nicht, dass irgendwer an unsere Tochter ran darf, um den Test zu machen.

Erstens sind Kinder nicht die Überträger des Coronavirus und auch nicht besonders empfänglich dafür.

Zweitens halte ich generell nichts vom Testen als Maßnahme. Je mehr getestet wird, desto höher sind schließlich die Infektionszahlen. Das ist für die Bundesregierung doch einfach nur ein Argument, um weitere Maßnahmen einzuführen, die unseren Alltag beschneiden. Da bekommt man doch schnell den Eindruck, dass die Regierung es darauf anlegt, dass die Zahlen oben bleiben.

Außerdem sind die Ergebnisse der Schnelltests oft falsch.

Dann ist damit auch niemandem geholfen, wenn man den Tests sowieso nicht vertrauen kann. Überhaupt: Was bringen solche Maßnahmen jetzt noch, nachdem wir schon über ein Jahr in der Pandemie sind. Meiner Meinung nach hätte sowas sofort umgesetzt werden müssen. Unsere Politiker machen sich doch einfach nur noch unglaubwürdig.

Wir als Eltern verstehen das Ganze einfach nicht mehr, die ganzen Maßnahmen sind doch reine Willkür. Warum sollten unsere Kinder jetzt die Strapazen des Testens auf sich nehmen? Unsere Kinder sind nicht die Marionetten des Staates! Sie leiden genug.

Wir haben auch mit unserer Tochter darüber gesprochen und sie fühlt sich mit den Tests unwohl.

Es ist IHR KÖRPER, sie darf ENTSCHEIDEN, was damit passiert.

Als das Testen noch freiwillig war, haben wir deswegen einen Brief an den Schulleiter geschrieben, dass wir nicht möchten, dass unsere Tochter in der Schule getestet wird. Wir stellen im Anschreiben klar, dass für solche Untersuchungen ausschließlich medizinisches Fachpersonal an unsere Tochter darf. Dafür mussten wir auch nicht groß diskutieren, es wurde von der Schule so akzeptiert und hingenommen.

Seit ein paar Tagen sind die Tests zur Pflicht geworden, um am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Dabei kommen die sogenannten ‚Popeltests‘ zum Einsatz, die die Kinder selbst durchführen können.

Eigentlich möchten wir auch diese Tests an unserer Tochter nicht durchführen lassen.

Da ihr aber andernfalls der Schulausschluss droht, macht sie diese Popeltests jetzt mit. Schließlich hat sie durch den Lockdown eh schon so viel Lernstoff und soziale Kontakte verpasst.”

 


 

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Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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Kommentare

  1. Ernsthaft: „Je mehr getestet wird, desto höher sind schließlich die Infektionszahlen.“

    Dass sie die Tests nicht möchte, ist ihr gutes Recht. Aber bitte argumentiere doch bitte nicht mit solchem YouTube-Zitaten. Ja, tatsächlich ist das der Sinn von Tests! Und ja, dadurch steigen sicherlich die Zahlen. Nur weil wir Erkrankungen nicht zählen, heißt es nicht, dass sie nicht da sind. Ey ey ey ….

  2. Dies ist ein Kommentar bzw. eine Meinung, wie ganz unten steht. Es ist kein fachlich fundierter Artikel! Und es wäre gut, dies auch gleich zu Beginn kenntlich zu machen! Teilweise werden Behauptungen aufgestellt, die wissenschaftlich widerlegt werden können. In dieser Form trägt der „Artikel“ nur dazu bei, Unmut zu verbreiten und negative Stimmung zu machen. Das finde ich nicht korrekt.

    Mit freundlichen Grüßen

  3. Als ich las, dass „je mehr getestet wird, desto höher ist die Inzidenz“ dachte ich nur: wenn die Autorin von sich aus schon erkannt hat, dass sie das alles nicht mehr versteht, dann sollte sie dazu nicht auch noch ihre Meinung öffentlich zur Schau stellen…

    Testen wir doch einfach gar nicht mehr, dann gibt es auch keine Inzidenz mehr und keinen Grund für Einschränkungen. (Vorsicht Ironie)

    Denn das inzwischen belegt ist, dass Kinder viel mehr zum Infektionsgeschehen beitragen als zunächst vermutet, muss ich hier wohl nicht schreiben. Und das vor allem auch die Mutationen hier zu einer Verschiebung beitragen wohl auch nicht. Und wer schützt die Lehrer und ihre Familien? Da ist eine Verweigerung eines Test in meinen Augen definitiv ein Grund für einen Ausschluss vom Unterricht.

    So das ist meine Meinung dazu. Ebenfalls subjektiv, aber wissenschaftlich fundierter!

  4. Als ich las „Je mehr getestet wird, desto höher sind schließlich die Infektionszahlen“ war mein erster Gedanke nur: „will die uns verarschen?“ Als ich dann weiter las „Wir als Eltern verstehen das Ganze einfach nicht mehr“ dachte ich mir: wenn die Autorin von sich aus schon erkannt hat, dass sie das ganze nicht mehr versteht, dann sollte sie ihre Meinung vielleicht nicht so öffentlich zur Schau stellen…

    Testen wir doch einfach gar nicht mehr, dann gibt es keine Infektionszahlen mehr und wir brauchen keine Einschränkungen mehr. Leben wir doch einfach so wie vor der ganzen Pandemie. Ohne Test schließlich keine Ansteckung. (Vorsicht Ironie)

    Denn das inzwischen belegt ist, dass Kinder viel mehr zum Infektionsgeschehen beitragen, als zunächst vermutet muss ich ja wohl nicht ausführen. Und das es vor allem durch die Mutationen zu einer Verschiebung der Infektionsgefahr kommt, da diese zum Teil auch für jüngere Menschen deutlich gefährlicher sind auch nicht. Und wer schützt die Lehrer und ihre Familien? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihr Kind wegen der Verweigerung eines Tests ein anderes Kind oder einen Lehrer ansteckt und evt. jemand sehr schwer erkrankt und Langzeitfolgen davon trägt oder gar stirbt? Naja, das würden Sie ja vielleicht nie erfahren, weil Ihr Kind ja nicht getestet wird, als vielleicht müssten Sie dann kein schlechtes Gewissen haben.
    Also in meinen Augen ist eine Verweigerung des Tests durchaus ein Grund vom Unterricht ausgeschlossen zu werden.

    Und das Argument, dass das Kind sich dabei unwohl fühlt würde ich mal gar nicht gelten lassen, oder schicken Sie es auch nicht zum Zahnarzt?

    So, das ist jetzt meine Meinung dazu. Ebenfalls subjektiv, aber wissenschaftlich scheinbar fundierter. (Und nein, ich bin nicht Lehrerin sondern ebenfalls Mama). Eigentlich bin ich dagegen im Internet andere für deren Meinung anzugreifen, aber ich schließe mich da meiner Vorrednerin an, daher habe ich mal etwas geschrieben.

    Mit freundlichen Grüßen

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