Babysprache ist doch nicht schlecht für die Entwicklung – im Gegenteil

„Wau-wau“, „Brumm-brumm“ und „feini“ – wenn ich mich mit meinem Kleinkind unterhalte, muss ich oft sogar über mich selbst lachen. Die Babysprache ist schließlich schon irgendwie ziemlich lächerlich und manchmal peinlich. Vor allem, wenn ich mich dabei ertappe, in der Öffentlichkeit „unsere“ Worte zu verwenden. Das klingt nämlich ungefähr so: „Möchtest du ein M-A? Oder Hasi? Oder Mausi?“

Dass wir dafür schräg angesehen werden, kann ich niemandem verübeln. Schließlich fand ich das selbst total fürchterlich, bevor ich Mutter wurde. Nie, nie, nie werde ich das machen. Ich werde meinem Kind von Anfang an die richtigen Worte und richtige Sprache beibringen, hatte ich mir vorgenommen.

Aber wie so oft weigerte sich mein Kind und brachte sich selbst bei, welche Geräusche Tiere und Autos machen und fing an, diese so zu bezeichnen. Und ich machte eben mit.

Babys lieben es, wenn Mama und Papa viel mit ihnen sprechen. Foto: unsplash / carlos martinez

Doch es gibt Hoffnung: Ich bin damit nicht alleine und Forscher haben mir jetzt die perfekten Argumente geliefert, um mein merkwürdiges Sprachverhalten vor Freunden, Fremden und mir selbst zu verteidigen.

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Wissenschaftler der Universität von Edinburgh haben nämlich herausgefunden, dass das nicht schädlich ist, ganz im Gegenteil. Je mehr Worte in Babysprache unsere Kleinkinder lernen, desto größer wird ihr Wortschatz mit einem und zwei Jahren.

Zu diesem Ergebnis gelangte das Team um Dr. Mitsuhiko Ota, nachdem es eine Langzeitstudie mit Babys durchgeführt hatte. Zunächst untersuchten sie sie im Alter von neun Monaten, ein weiteres Mal mit 15 und ein letztes Mal mit 21 Monaten. Das Ergebnis verblüffte sogar die Wissenschaftler, immerhin hat Babysprache einen ziemlich schlechten Ruf.

Die Kleinkinder, die im Alter von neun Monaten viele Worte in Babysprache hörten, lernten zwischen neun und 21 Monaten mehr Worte als die anderen. Babysprache heißt dabei: Doppelungen wie der berühmte „Wau-wau“. Auch Worte, deren Ende mit einem „i“ (im Englischen natürlich mit einem „Y“) versehen werden, zählen dazu.

Allerdings gab es eine Ausnahme: Onomatopoeia, also Lautmalerei, hatte keinen Effekt auf die Entwicklung von Sprachkompetenz.

Ich habe also gelernt: Weniger „Miau“ dafür mehr „Katzi“ und schon werden unsere Kinder mal Kandidaten für die Verleihung des Literaturnobelpreises 2047. Oder zumindest nicht auf den Mund gefallen, was ja im wahren Leben auch erstmal genügt.

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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