Ausgesetzt: Eltern wollen nach ihrer Trennung die Kinder nicht mehr

Bei dieser Nachricht kommen mir echt die Tränen. Eine Mutter hat ihre zwei Jungs (vier und sechs Jahre alt) alleine auf der Straße im Regen stehen lassen. Warum?

Wie das französische Nachrichtenmagazin 20 minutes berichtet, kämpfen in Laon (etwa 120 Kilometer weit von Paris) zwei Eltern ums Sorgerecht ihrer Kinder. Allerdings ganz anders, als man es üblich hört.

Denn die beiden, getrennt seit 2018,  streiten erbittert darum, sich so wenig wie möglich um die Brüder kümmern zu müssen. Das allein ist ja schon herzzerreißend.

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Bisher war die Regelung so, dass der Vater (30 Jahre alt) die Kinder unter der Woche bei sich haben sollte, die Mutter dafür am Wochenende. Mehr oder weniger hielten sie sich daran, wie aber berichtet wird, haben die beiden die Kinder so oft wie möglich abgeschoben.

Bis die Situation eines Tages eskalierte:

Der Vater brachte die Brüder zu seiner Ex, die deutlich sagte, dass sie die beiden an diesem Tag nicht „haben wollte“. (Ich weiß nicht, ob es einer „ihrer“ oder „seiner“ Tage war…. aber das ist irgendwie auch völlig wurscht, weil die Aussage sowieso so schlimm ist, oder?)

Er fuhr alleine weg. Später am Tag lud die Mutter ihre beiden Söhne ins Auto und wollte sie wieder zu ihrem Vater bringen. Dieser war nicht zu Hause. Sie ließ die beiden dennoch vor seiner Haustür stehen, mitsamt ihres Gepäcks. Dann fuhr sie alleine weg. Der Sechsjährige lief noch hinter dem Auto her – es war ihr egal.

Und dann war Mama einfach weg. Symbolbild. Foto: Bigstock

Anwalt Philippe Vignon bringt es auf den Punkt: „Sie hat sie wie Sperrmüll abgeladen.“

Der Nachbar des Vaters kümmerte sich um die beiden Jungs und holte die Gendarmerie. Diese riefen die beiden Eltern an, die beide offen angaben, dass sie von ihren Söhnen am liebsten nichts mehr wissen wollen würden.

Für ihr Verhalten wurden die Eltern jetzt verurteilt: Es gab für beide acht Monate auf Bewährung und dazu die Auflage, sich nicht mehr um ihre elterlichen Pflichten zu drücken. Das Gericht dazu: „Man kann sich nicht dafür entscheiden, seine Kinder nicht mehr zu schützen. Und wenn man Schwierigkeiten dabei hat, kann man sich Hilfe holen – aber man bleibt für immer ein Elternteil.“

Die Mutter sagte vor Gericht, dass es ihr leid tue… Die Kinder sind jetzt in Pflegefamilien, die Eltern sollen sie dort für jeweils eine Stunde im Monat besuchen.

Na, mal sehen, ob sie diese aufbringen können und wollen.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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