Akupunktur bei Kinderwunsch: Kann das wirklich helfen?

Wenn man sich sehnlichst ein Baby wünscht, es mit der Schwangerschaft aber nicht klappt, ist das sehr schmerzhaft. Betroffene greifen oft zu jedem Strohhalm. So wie ich, als eine Bekannte mir von der Möglichkeit berichtete, Akupunktur bei Kinderwunsch einzusetzen…

Akupunktur bei Kinderwunsch: Schwanger per Nadelstich?

Sie steckte mir einen Zettel mit der Adresse eines Heilpraktikers zu, der auf Kinderwunsch spezialisiert ist. „Ohne Akupunktur wäre ich niemals schwanger geworden. Dann hätte heute meine beiden süßen Mädchen nicht“, vertraute sie mir an. Ich war neugierig und schaute mir seine Website an. Tatsächlich schwärmten dort unzählige Frauen davon, wie er ihnen zum Wunschkind verholfen hatte.

Der Heilpraktiker gehört mit seiner Praxis zu den führenden Experten auf dem Gebiet Schwangerschaft und Naturheilkunde, speziell TCM, las ich. TCM ist die Abkürzung für „Traditionell Chinesische Medizin“. Es handelt sich um ein ganzheitliches Diagnose- und Therapiesystem. Es deckt die Bereiche Ernährung, Bewegung, Entspannung und Meditation ab. Außerdem werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt.

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Ich erfuhr: Die Chinesen sind Kinderwunsch-Experten

Die chinesische Wissenschaft ist über 2000 Jahre alt. Daher ist der Wissensschatz der Chinesen über unerfüllten Kinderwunsch groß. Es gibt unzählige dokumentierte Behandlungsansätze und Forschungsergebnisse. Die Forschungen beziehen sich auf westliche Krankheitsbilder wie zum Beispiel verklebte Eileiter oder mangelnde Spermienbeweglichkeit.

Aber auch auf TCM-Diagnosen wie Yin- oder Yang-Mangel. Das bedeutet, dass der Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist. Bei einem Yang-Mangel zum Beispiel friert man schnell und fühlt sich ständig erschöpft. Es macht Sinn, TCM ergänzend zur Schulmedizin einzusetzen. Statt nur auf einzelne Organe oder „Problemzonen“ zu schauen, setzt die Therapie ganzheitlich an. Ich war überzeugt und machte einen Termin aus.

Meine Eileiter wurden unter Strom gesetzt

Beim ersten Gespräch flossen Tränen. Der Kinderwunsch-Experte war ein guter Zuhörer. Er schaffte es direkt, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen. Es fühlte sich gut an, mir meinen Kummer von der Seele zu reden. Am Ende unseres Gesprächs machte mir Mut: „Wir schaffen das, da bin ich mir sicher.“

Von da an ging ich wöchentlich zur Akupunktur. Er setzte Nadeln in bestimmte Heilpunkte an Händen, Armen, Beinen und Füßen. Teilweise piekste es kurz, tat aber nie weh. Rund um den Eisprung bekam ich zusätzlich Nadeln in den unteren Bauch, die unter (leichten) Strom gesetzt wurden. Durch die Vibrationen sollte der Eisprung angeregt werden. Ein merkwürdiges Gefühl, aber nicht schmerzhaft.

Porridge

Auch eine Ernährung wurde unter die Lupe genommen. Foto: Bigstock

Dazu verschrieb er mir einen Fruchtbarkeits-Tee mit chinesischen Kräutern. Und er optimierte meine Ernährung. Da ich in seinen Augen einen Yang-Mangel hatte, verordnete er mir mehr warme Speisen. Ich sollte zum Beispiel zum Frühstück eine Schüssel Porridge essen.

Die Akupunktur bei Kinderwunsch zeigte schnell Erfolg

Tatsächlich wurde ich nach wenigen Monaten schwanger. Allerdings überwachte ich meinen Zyklus zusätzlich mit Ovulationstests, um die Chancen zu erhöhen. Mein Mann sagt bis heute, dass es vielleicht auch ohne TCM geklappt hätte. Er war von Anfang an skeptisch. Einen Beweis, dass die Nadeln wirklich etwas bewirkt haben, habe ich nicht.

Doch allein der Glaube versetzt ja manchmal Berge. Die wöchentlichen Sitzungen gaben mir das Gefühl, aktiv etwas zu tun und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Ich bereue die Therapie nicht. Auch wenn die ganze Sache nicht günstig war (leider muss man die Sitzungen selbst bezahlen).

Mir hat die Akupunktur geholfen, in dieser schwierigen Phase zuversichtlich zu bleiben. Und nie den Glauben daran zu verlieren, dass ich irgendwann Mama werde.

Echte Mamas

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