Abrechnung mit dem Ex: „Wenn die Kinder nachts aufwachen, rufen sie nach Mama. Und wer ruft dich?“

Bloggerin Mona wurde im August 2017 Mama eines temperamentvollen Sohnes, wie sie selbst sagt. ImSeptember 2018 kam dann die kleine Luna auf die Welt – ungeplant, aber heiß geliebt.

Seitdem stellen zwei kleine Kinder den Alltag der Mama auf den Kopf, sie schwankt täglich zwischen purem Glück und großer Müdigkeit.

Und dann kam die Trennung von ihrem Mann – und sie stemmt den täglichen Wahnsinn einer Familie zum Großteil alleine:

„Hallo liebe weite Welt.

Lang ist es her.

Viel ist passiert.

Lenny und Luna entwickeln sich prima. Luna krabbelt jetzt im Affenzahn und albert ständig mit ihrem Bruder rum. Ich liebe es, ihnen beim Lachen zuzusehen.

Die Nächte mit Lenny sind entspannter geworden, er schläft dennoch nach wie vor bei mir. Während Luna nachts definitiv noch eine Flasche benötigt und oftmals mit Bauchschmerzen zu kämpfen hat.

Nachts braucht Luna noch ihr Fläschchen. Symbolbild, Foto: Bigstock

Dann heißt es schunkeln, auf dem Pezzi-Ball wippen und dabei immer die Hoffnung haben, dass wenigstens Lenny dabei weiterschläft.

Es ist ein Spagat auf allen Ebenen.

Ja.

Und zu allem Überfluss ist der Kelch auch an mir nicht vorbeigegangen:

Seit gut 2 Monaten sieht es nicht mehr nur so aus, als sei ich es, sondern bin ich es wirklich:

A L L E I N E R Z I E H E N D

Und deswegen habe ich eine Nachricht an all die getrennten Väter:

An alle Papas da draußen, die denken, sie hätten nun ein perfektes Leben: Freiheit, Freunde, Flexibilität und nebenbei auch noch das Vatersein. Genug Schlaf, ruhige Nächte, keine Verantwortung. Saubere Autos, saubere Wohnungen, saubere Klamotten. Parfüm, Haare gemacht, die Anziehsachen falten-und fleckenfrei. Immer pünktlich. Immer frei in ihren Entscheidungen und vor allem: Offen für alles.

Nun, vielleicht habe ich all das tatsächlich nicht ,mal eben so`.

Vielleicht habe ich keine Zeit für mich, nie Ausgleiche und weiß schon längst nicht mehr, wie die Zufuhr von Ethanol meinen Körper und mein Wesen beeinflussen kann.

Okay, nicht nur vielleicht – sondern eher definitiv.

Es stimmt, ich lebe ein Leben, das geprägt ist vom Alltag, von Kinderbespaßung, vom Arbeiten und von der Haushaltsführung. Ich habe keine Zeit für Termine, routinebedingte Arztbesuche, geschweige denn für meinen Friseur. Ich schlafe die Nächte fast nie, meist weniger als zusammengewürfelte 5 Stunden. Meinen Freundeskreis, der in seiner Anzahl womöglich beschränkter ist, als die Öffnungstage des Berliner Flughafens, halte ich über Whatsapp-Sprachnachrichten und kurzen Smiley-Antworten am Leben. Meine Klamotten aus den Zeiten vor den Schwangerschaften versuche ich einigermaßen „newstyled“ zu kombinieren – ebenso wie meine Frisur manchmal eine „krasse Veränderung“ erfährt, weil eine Strähne aus Versehen mal anders liegt. Hobbies habe ich natürlich keine – ich bin dabei auszuklügeln, dass meine Arbeitszeiten mit den baldigen KiTa-Zeiten zusammengehen,  versuche so viel zu arbeiten, wie mir möglich ist, um unseren Kindern eine Existenz zu sichern und zu wahren. Nö, ich knüpfe keine neuen Bekanntschaften, um mein Ego durch den aktuellen Marktwert meiner selbst auf den Prüfstand zu stellen. Und: Oh Gott. Ich trage doch kein Parfüm! Ich bin eher froh, mal durch Zufall ein neues Deo ausprobieren zu können.

Schminken? ich glaube das habe ich inzwischen verlernt. Symbolbild: unsplash / sam burries

Ich habe keine Zeit, um zu schlendern, zu quatschen oder gar ein Sonnenbad zu nehmen.

Wie doof wäre ich, anderes zu behaupten?

Denn, liebe Männer, die ihr denkt, dass ihr durch euer Junggessellenleben den Jackpot ergattert habt, jetzt hört euch Folgendes an:

Wir sind Mamas.

Wir sehen jeden einzelnen Entwicklungsschritt unserer Kinder, wir können quasi dabei mitschreiben, wenn sie Fortschritte machen und ihre eigene Persönlichkeit entfalten.

Ihr habt Freiheit – wir nehmen Teil an der Gestaltung der Kindheit unserer Kinder.

Ihr schlaft viel und gut – wir ernten dafür ein Lächeln nach jeder Träne, die wir aufgrund von Unwohlsein, Geistern, Albträumen oder allgemeiner Unruhe in der Nacht trocknen durften.

Ihr habt Freunde – wir das Vertrauen unserer Kinder, dass sie immer auf uns zählen können, da wir nicht von ihrer Seite weichen.

Ihr habt saubere Klamotten – wir dafür Abwechslung mit dem Liebsten, das war haben und somit hat jeder Fleck seinen Ursprung.

Ihr habt Spaß und Feierei – wir dafür jeden Abend das Wohlbefinden unserer Kleinsten in der Hand, wenn wir sie in den Schlaf begleiten dürfen.

Wenn sie wach werden sollten, rufen sie „Mama“. Wer ruft euch?

Ihr habt eure Termine – wir hingegen nehmen gemeinsame Zeiten und Termine mit den Kindern und für die Kinder wahr, denn wir eröffnen ihnen ein Leben, organisiert in Zusammenarbeit mit KiTa und Schule.

Ihr habt Hobbies? Wunderbar: Denn wir haben dafür ein Leben mit unseren Kindern.

Jedes Lachen, jeder Fortschritt, jede Miene bei neu probierten Geschmäckern, jede neue Größe, jede überwundene Erkältung, jeder Abend und jeder Morgen.

Geschafft! Wir Mamas bekommen jeden Entwicklungsschritt unserer Kinder mit. Symbolbild. Foto: Bigstock

Jeder Tag.

Während ihr euch an den gemachten Tisch setzt und der ,Hero-Wochenend-Daddy` seid.

Tauschen? Neid? Eifersucht? Sehnsucht?

Nein. Wir haben unsere Meinung über euch. Und zwar jede Mama ihr ganz eigene über ihren eigenen Ex-Mann. Was wir zum Großteil aber gemeinsam haben:

Wir wollen einfach nur ein friedliches Miteinander der Kinder zuliebe.

Wahrscheinlich kommt aus genau solch einer Situation im Leben das Sprichwort: ,Frauen sind das stärkere Geschlecht.` Denn ihr habt versagt, als es schwer wurde.

Ihr sucht eine neue Liebe?

Gerne. Wir behalten die unsere. Denn die Liebe der Kinder, der Dank in ihren Augen für alles, was wir tagtäglich leisten – das kann euch keine Frau dieser Welt geben.

Es ist keine Strafe, dass wir allein mit den Kleinen sind – denn ein Leben mit ihnen, trotz mancher Anstrengung und Hürde, ist so wie es ist:

VOLLKOMMEN ♡

Ja. Redet schlecht, stellt euch als Opfer dar. Erzählt, wie furchtbar verbittert wir Frauen seien, wie langweilig und eintönig das Leben mit uns war.

Hattet ihr es schlecht bei uns? Oh, aber ja doch. Sehr sogar.

Ihr wolltet wahrscheinlich stets unser Bestes, habt euch den Arsch für uns aufgerissen und uns war es am Ende nie genug, geschweige denn recht? So wird es sein.

Wir wünschen euch wirklich von Herzen, dass ihr glücklich werdet. Findet euren inneren Frieden und euren Lebenssinn. Erfahrt, was temporär Kraft gibt – und was auf ewig fürs Leben wirklich wichtig ist.

Lernt selbst, wer Freund und wer Feind ist.

Aber werdet erwachsen im Hinblick auf die Zusammenarbeit mit der Hüterin eurer Schäfchen. Denn sie leistet 24 Stunden lang einen verdammt harten und guten Job.

Schon allein dafür solltet ihr neben eurem kleinen Stolz auch ein minibisschen Respekt für uns übrig haben.

Kümmert euch um eure Kinder, seid ihnen ein Papa. Denn für uns seid ihr ersetzbar.

Eure Mona ♡“

 

Foto: privat

Mona aus Nordrhein-Westfalen ist Zweifach-Mama. In ihrem Blog Planvoll-planlos erzählt sie von ihrem oft schwierigen Alltag, um anderen Mamas in der gleichen Situation Mut zu machen. Schaut unbedingt mal rein!

 

 

 

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer fünfjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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Kommentare

  1. Ehrlich, ist ja schade das Sie die ganze Arbeit alleine am Hals hat,
    aber dieser Artikel hat weniger Fakten als ein Naziblog.

  2. Interessant mein Mann hatte mehrere Frauen und hat sie alle mit der gleichen Begründung abserviert? Oder ist die Begründung ein Sesam-öffne-dich der Männer. Eine anerkannte Rechtfertigung? Ich bin erstaunt….
    Allen Frauen und Männern die das Familienleben alleine managen alles Gute. Wir schaffen das ich weiß es. ?

  3. Dieser Artikel is schrecklich!

    Was ist mit den Papas die abserveirt wurden, entfremdet wurden weil die sogenannte Mama ihre Gefühle nicht im Griff hat und somit glaubt dass es das beste für das Kind ist?
    Das der Stolz und der Hass dem Ex-Partner gegenüber größer als die Liebe zum eigenen Kind ist!
    Wie viele Papas würden gerne Teilhaben an der Entwicklung des Kindes und dürfen nicht. Hauptsache er zahlt brav und viel. Dieser Artikel strotz nur so vor Hass!!
    Bring deine Gefühle auf klar Schiff und überlege dass er die Kinder genauso vermisst wie du es auch tun würdest!
    LG eine weitere alleinerziehende Mama

  4. Liebe Andrea, vielen Dank für deinen Kommentar! Du hast total recht, echt gibt auch wahnsinnig viele Papas, denen „übel mitgespielt“ wird. Aber es gibt eben auch Fälle wie diesen hier. Wir möchten alle Seiten zu Wort kommen lassen. Dieser Text ist die persönliche Sicht EINER Mama – und soll kein Rundumschlag gegen alle Väter sein, die sich trennen. Liebe Grüße!

  5. Tausend dank für diesen wundervollen Artikel. Endlich mal jemand der wahre Worte spricht. Deine Worte haben mich etwas gestärkt, denn ich stecke grad in solch einer Situation.10 Jährige Beziehung, eine wundervolle Tochter, das zweite Wunder im Bauch und er hatte nichts besseres zu tun sich eine neue zu suchen , 9 Jahre jünger und natürlich hat sie keine Verpflichtungen.. Es sei alles so unbeschwert mit ihr .. Ich bewundere dich und ziehe meinen Hut .Mama sein ist nicht leicht und erst recht nicht wenn das vertrauen auf so üble art und weise benutzt wurde .Natürlich gibt es auch Alleinerziehende Väter , aber meinen Vorrednerinnen kann ich mich nicht anschließen, der Großteil sind die Frauen die sich um ihre Kinder kümmern ..
    Bleib so tapfer wie du bist.
    Unsere Kinder werden es uns später danken.
    Ganz viel Liebe an dich .

  6. So kanns laufen. Oder zuhause ist etwas Stress kaum ist der Mann in Reha schon gehen die Gefühle mit den Menschen durch. Frau betrogen …er kommt heim wieder packt seine Sachen und zack bis du mit 2kindern ebenfalls aufeinmal alleinerziehend im Alter von 2und 1 da man aber meist schon Erfahrung hat wenn Mann den ganzen Tag nicht da war fällt es etwas leichter das zu überwinden. Schlimm ist nur wenn er sich aufeinmal nicht mehr meldet und dann ist er wieder da mit seiner neuen und du sollst für die eigenen Kinder so tun als wäre es ok die neue genau so für die Kinder die neue zu akzeptieren ? Vor ein paar Jahren hab ich beide gehasst jetzt bin ich froh das sie ihn hat und ich ihn nicht mehr habe sondern tatsächlich nach langer Zeit Alleinerziehende Mama jetzt schon über 3jahre neu in einer Beziehung bin und wir neuen Nachwuchs bekommen. Also für mich egal ob Frau oder Mann überlegt euch mit wem ihr ins Bett hüpft genau den die Kinder haben trotzdem recht auf beides egal wie sehr man verletzt wurde ich dulde es einfach ihnen zu lieben aller paar Wochen das sie ihn mal etwas für sich haben können wenn er Zeit hat weil ein Vater oder Mutter kann keiner ersetzten wenn er mal da war. Auch wenn man ihn oder sie hasst es brauch Zeit aber man kann es lernen das zu akzeptieren schließlich müssen die kleinen Herzen der Kinder das selber alles lernen und die haben es am schwierigsten

  7. Fakt ist ja zu wenig Zeit für uns selbst Mamas

    Schöne Outfits bei ganz kleinen Kinder zu tragen eher weniger Basic besser warum falls das baby spuckt oder im Strahl bricht

    Zeit für friseur ? Nööö der dutt oder Pferdezopf reicht WISO tcha wir haben keine Zeit.

    Party ausgehen im Leben nicht wohin mit dem Kind? Und länger als wie 23uhr ist eh nicht drin da wir ständig gähnen würden.

    Haushalt Einkauf viel noch ein weiteres Kind was in die Kita oder Schule muss das baby brauch Flasche oder muss gestillt werden das geht nicht eben zack zack die Wohnung muss gemacht werden die Kinderzimmer viel und die Kinder selbst brauchen auch Zeit kochen gehört auch dazu die Pflege bei Kindern usw arzttermine.

    Das ist knochenjob.
    Beginn des Tages bei mir 5:30
    Ende zwischen 21:30bis 22uhr und ich geh nicht mal auf die Couch sondern direkt ins Bett weil ich platt bin und froh bin wenn ich dann nix mehr mache

  8. Der Artikel ist (sorry) zum kotzen. Ich selber bin, auf neudeutsch eine sog. Bonusmama. Ich kenne die Problematik der allein erziehenden Frauen aber auch die andere Seite. Daher… Weniger heulen meine Damen. Es sind Eure und nicht meine Kinder die von „fremden“ Frauen großgezogen werden. Ich habe nach all dem was ich erlebt habe KEIN Mitleid mit Alleinerziehenden…

  9. Widerlicher Artikel, ich kann es nicht mehr hören und schäme mich für mein Geschlecht bei solch einseitiger Beweihreucherung. Papas sind nicht ersetzbar bis er sich oder aber auch nicht selten sie ihn dazu macht!

  10. Du bist einfach nur toll und großartig!! Genau so ist es und nicht anders – der Großteil der Männer spiegelt sich in deinem Text wieder !! stark – stärker – MAMA!!!

  11. Hallo,
    also an Alle, die meinen, dieser Artikel wäre kein Fakt. Ihr seid unwissend oder zragt die rosarote Brille. Ich bin selbst alleinerziehend und wuppe alles alleine. Ich korrigiere sogar die Fehler, die der Kindsvater macht. Sie waren bisher gravierend. Einer endete in einer OP. Einfach aus purer Faulheit zur Verantwortung und zum Teil sogar aus Desinteresse an Wissen über Krankheiten. Er versucht es mit Geld oder Geschenken an (leider) unseren Sohn auszugleichen. Klappt nur nicht. Den Kinder sind ehrlich und hart im Umgang mit ihrem Gegenüber. Liebe und Verständnis sind alles was sie brauchen.
    Selbstverständlich gibt es auch alleinerziehende Väter und sie machen auch das Gleiche durch wie wir. Da gibt es kein Aber. Ich wünschte nur, dass man uns Alleinerziehenden mehr Respekt für diese Leistung zollt. Mir ist schon oft zu Ohren gekommen: Soll sie doch früher zur Arbeit losfahren, damit sie pünktliche kommt oder : Ja, wenn die Arbeit nicht erledigt ist, muss sie länger bleiben, ganz einfach.
    Sowas hört man nur von kinderlosen und respektlosen Menschen. Die stellen sich das so einfach vor. Es ist verletzend, wenn soetwas gesagt wird. Sie sind jedoch zu feige, es mir ins Gesicht zu sagen. Diesen Menschen wünsche ich von Herzen, dass sie auch mal solch eine Situation durchmachen, damit sie sehen, wie es uns ergeht. Und dann würde ich sie gerne darauf ansprechen und sagen: Ja, dann fahre doch früher los, wenn du es nicht pünktlich schaffst zu Arbeit. Die Anwort und das Gesicht möchte ich dann mal sehen.
    Ich wünsche allen trotzdem ein schönes Weihnachtsfest und eine guten Rutsch ins neue Jahr.

  12. Dieser Artikel spiegelt einen großen Teil unserer Gesellschaft wieder. Viel zu schnell geben Partner ihren Partner auf und sehen nur noch die Flucht, auf der Suche nach den eigenen Vorteilen. Viel ich und kaum mehr ein Wir. Je weniger Bindung desto besser. Keine Verantwortung. Denn diese beginnt bei Zeugung und nicht nach Trennung. Ich könnte eine ähnliche Geschichte malen und durfte mir nach Trennung anhören wie schön das neue Leben ist mit 22 Jahre jüngerem neuen Partner. Geeicht auf „ich lege mich nie wieder fest“, du bist nur noch ein Ding was ich an und ablege. Dem Ex gibt man die Schuld nun so geworden zu sein. Egal was man macht so mit seiner Freiheit und Freizeit, der erste neue Zahn wird nicht erlebt, der erste Schultag, generell die ganzen ersten Male und nicht weil man selbst die Wege verbaut, sondern weil geebnete Wege einfach nicht beschritten werden. Und Frauen heulen nicht. Sie organisieren, sie überleben, sie erleben, geben und im besten Fall netzwerken sie klug und schaffen sich Inseln um auch einmal die Seele pflegen zu können.

  13. Und was ist mit all den Papas, die um jede Minute mit Ihren Kindern kämpfen müssen? Die darunter leiden, eben nicht mehr jeden Tag und jede Nacht dabei sein zu können? Was für ein miserable Artikel, der spaltet auf so vielen Ebenen.

  14. Was für ein schrecklicher, furchtbarer Artikel.
    Tut mir wirklich leid für die Autorin, dass sie so verbittert ist und ihr Ex-Mann scheinbar dem Bild, das sie pauschal von allen Ex-Männern zeichnet, genau entspricht.
    Aber dieses Verhalten als allgemeines Verhalten aller oder einem Gros der Exmänner darzustellen, ist nicht nur traurig, sondern auch falsch.

    Wie man so etwas veröffentlichen kann, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Widerlicher Artikel.

  15. Ich habe selten einen so geistlosen Schwachsinn gelesen. Anscheinend sind sehr viele Frauen für so eine Art des Journalismus empfänglich

  16. Fakt: Alleinerziehende gibt es nicht – nur getrennt lebende Elternteile, die trotzdem jeder eine wichtige Aufgabe im Leben ihrer Kinder haben!

  17. Ich finde es nicht fair wie hier über Väter geurteilt wird- meine ex hat mich verlassen und mich vor einem scherbenmeer sitzen gelassen.
    Ich bin meiner Vater rolle immer nach gekommen tue es auch heute noch. Obwohl ich meine kids nur alle zwei Wochen bei mir haben darf (es bricht mir das Herz dass ich nicht mehr von den kids mit bekomme…)
    Habe leider den Fehler gemacht nicht das geteilte Sorge recht zuhaben- wir waren nicht verheiratet… und meine ex ist zu einem 30 Jahre älteren Mann gezogen..

  18. Sehr verbittert die Dame offensichtlich. Schade. Vielleicht, weil die Trennung noch frisch ist? Sie sollte anfangen die Dinge, die sie so verbittert machen, aufzuarbeiten, ansonsten werden ihre Kinder nie glücklich sein mit der Situation der getrennt lebenden Eltern…

    Das ist nämlich schon möglich. Mein Ex und ich sind beste Freunde mittlerweile. Wir haben all den Groll hinter uns gelassen, für unseren Sohn. Ich akzeptiere, dass er fürs Familienleben nicht gemacht ist und lieber frei ist und unabhängig, dafür aber eben ein toller Wochenenddaddy, bei dem sich unser Sohn richtig austoben kann, Blödsinn machen kann und 2 Tage so richtig „chillen“ kann, wie er das gerne sagt. Und? Das ist doch großartig. Wie schön für die beiden! Und er kann anerkennen, dass ich eine großartige Mutter für unseren Sohn bin, dass ich die Regeln mache und bestimme wos langgeht. Und dass ich alles mitbekomme, jede kleinste Entwicklung, ich den kleinen maßgeblich präge und nicht er. Das ist manchmal hart für ihn, dann telefonieren wir lange oder treffen uns Abends im Garten und ich erzähle ihm stundenlang jede kleinste Sache, die es neues zu wissen gibt. Und dann geht er wieder bis zum nächsten Papawochenende oder bis zum nächsten Spielenachmittag bei uns daheim, in sein Leben. Und er datet und geht abends aus und was man als Junggeselle so macht und ich freue mich schon, wenn er mir dann beim nächsten Mal alles erzählt, was er erlebt hat.

    Wie kann man so viel Neid und Groll und Eifersucht aufeinander haben, wenn man Eltern ist? Was ist verwerflich daran der Wochenenddaddy zu sein? Was soll er sonst machen? Die Kinder jede 2. Woche komplett nehmen und immer wieder aus allem rausreißen? Oder sollen die Kinder komplett bei ihm wohnen? Die Dame sollte ganz dringend über ihre Ansichten nachdenken…

  19. Das tut mir leid dass du so enttäuscht wurdest! Aber es geht auch anders. Es gibt sie noch, die „guten“ Männer. Und man kann auch Kinder, Hobbies, Freunde und Zeit für sich haben. Der Tag hat 24 Stunden und die Kinder kommen irgendwann in ein Alter, wo sie stundenweise in die Kita gehen, zur Oma, zu Freunden. Man darf nicht nur für die Kinder leben, auch die Partnerschaft muss gepflegt werden. Sonst laufen die Väter irgendwann wirklich davon… Alles Liebe!

  20. Bei so einem artikel kommt mir die kalte kotze hoch. Da kann man nur den kopf schütteln klar ist man nach einer Trennung verbittert aber es gibt auch Väter die sich naxh einer Trennung kümmern wollen und ihr lasst es in eurem ich schaffe alles alleine stolz einfach nicht zu klar gibt’s auch die Väter die sich einfach vertsxhüssen und ihre Freizeit leben doch werft nicht alle in einen Topf solche artikel sind sowas von ungerecht gegenüber Vätern die sich liebend gerne um ihre kinder kümmern würden aber nicht dürfen weil die mutter gekränkt ist zeigt ihr auch Respekt dann bekommt ihr umgekehrt genauso Respekt lasst euch helfen auch wenn es weh tut den Ex mann zu sehen ihr müsst nicht alles alleine stemmen jede Trennung ist schwer aber man kann es sich auch aus falschen Stolz noch schwerer machen Lasst den Vater Vater sein

  21. Es stimmt der Artikel ist sehr einseitig, aber sind wir alle ehrlich wenn es uns gut geht und wir mit allen zufrieden sind schreiben wir darüber selten. Eher ist es doch so, dass uns Wut und Ärger zur Tastatur greifen lässt und das zu recht. Lasst sie doch einfach mal Dampf ablassen und klar gibt es zu jedem Thema tausend Seiten, aber das ist eben Ihre und hat sie deswegen kein Recht diese mal loszuwerden und eventuell zu hören, daß sie nicht alleine ist? Dass ist doch der Sinn von solchen Blogs, einfach mal das zu schreiben was einen bewegt und zu hören, hey du bist damit nicht allein. Es gibt scheiss Väter in Partnerschaften und alleinerziehende Väter die alles prima machen und auch die heulen sich dann in irgendeinen Blog aus. Zurecht. Wir sind alle nicht perfekt, aber Gott sei dank dürfen wir es heute der Welt sagen und müssen nicht wie früher tyrannische Männer ertragen und alles verschweigen. So what Mama…. Mama sein ist immer schwer, egal ob eins, zwei drei egal ob alleinerziehend oder nicht. Wichtig ist zu wissen wo man selbst steht, was man leistet und sich nicht von sinnlosen Kommentaren ob real life oder Netz runterziehen zu lassen. Der Moment mit kleinen Kindern ist so schnell vorbei, man muss versuchen alles zu genießen, so stressig es ist. Und ich spreche aus Erfahrung allein mit drei kleinen Kids, die jetzt schon fast ihre eigenen Wege gehen… ❤️

  22. Ihre Frustration in allen Ehren, aber genau solche Artikel sind es, die Geschlechter gegeneinander aufhetzen. Anstatt sich zu freuen, dass der Mann sein Leben mit Frau und Kindern gegen die materielle Versorgung opfert, wird auf ihm rumgehackt. Zuhause hatte doch auch schon vor der Emanzipierung der Frau der Mann nur selten die Hosen an. Komischerweise haben damals Familien in den meisten Fällen richtig gut funktioniert. Gucken Sie sich da draußen doch einmal an, was für kaputte Menschlein durch kaputte Familien entstehen. Sich hier jetzt als Heldin darzustellen weil man die Kinder hütet ist nicht das Problem. Jede Mutter, die sich vernünftig um ihre Kinder kümmert und möglicherweise auch noch den ganzen Haushalt macht, verdient mehr als nur Anerkennung. Aber eben auch der Mann, der raus in die Welt geht und Körper und Seele verkauft um die Familie am Leben zu halten hat Anerkennung verdient! Wenn Sie in diesem Punkt nicht über ihren Schatten springen können und sich als Frau für was besseres halten, ist es kein Wunder, dass die Partnerschaft nicht gehalten hat.

  23. Es geht auch komplett anders herum. Meine Ex Frau hat mich und unseren Sohn sitzen lassen. Sie ist einfach „verschwunden“ und kümmert bzw. meldet sich alle paar Monate mal per WhatsApp. Es gibt nicht nur starke Mamas, sondern eben auch Väter.

  24. Das kann ja was tolles werden, wenn deine Kinder mit dieser verkorksten Anschauung der getrennten Väter auf die Welt losgelassen werden. Herzlichen Dank dafür – ich bin Bonusmama und mein Partner gehört zu den abservierten, die nicht Teil haben sollen am Leben des Kindes. Und ich schwöre dir, meine Vorgängerin gibt genau so einen Müll von sich, wie du. Probiers doch mit dem Wechselmodel oder übertrag deinem ex das Aufenthaltsbestimmungsrecht – dann haben deine Kinder zumindest minimal eine Gelegenheit ohne deine herablassenden Gedanken groß zu werden und bekommen nicht deinen ganzen Gram mit.

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