Und auch diejenigen, die kürzlich Eltern geworden sind, können sich freuen.
Mitarbeiter, die seit 2021 ein Kind bekommen haben, bekommen diese Summe nachträglich. Insgesamt sind dies 70 Babys – ausgezahlt werden somit sieben Milliarden Won (4,911 Millionen Euro). Laut des Vorsitzenden der Booyoung Group Lee Jung-geun seien die finanzielle Belastung durch die Kindererziehung und die Schwierigkeit, Berufs- und Familienleben zu vereinbaren, die Hauptgründe für die niedrigen Geburtenraten in Südkorea.
Nach eigenen Angaben unterstützt das südkoreanische Unternehmen Eltern außerdem, indem es Studiengebühren der Kinder übernimmt, medizinische Kosten für die Angestellten und ihre Familien sowie Kindergeld zahlt. Es bleibt nun zu hoffen, dass andere Arbeitgeber sich ein Beispiel an dem Unternehmen nehmen.
Im Jahr 2022 sank die Geburtenrate in Südkorea auf ein Rekordtief.
Laut Statista betrug sie nur noch 0,87. Zum Vergleich: In Deutschland lag sie laut Statistischem Bundesamt 2022 immerhin bei 1,46. Damit die Bevölkerung eines Landes – ohne Zuwanderung – nicht schrumpft, müssten in hoch entwickelten Ländern rein rechnerisch etwa 2,1 Kinder je Frau geboren werden.
70.000 Euro pro Baby: Unternehmen will Geburtenrate steigern
Von
Lena Krause
4. Oktober 2024