Ok, vielleicht kannst du deine Schwiegereltern nicht leiden. Oder deine Eltern leben mehrere hundert Kilometer weg, und ihr seht euch nicht so oft. Trotzdem: Eine gute Beziehung zu Oma und Opa tut nicht nur dir, sondern deinem Kind gut. Es stimmt, dass du dafür ein Stück weit los lassen musst. Denn es liegt in der Natur […]

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    Ok, vielleicht kannst du deine Schwiegereltern nicht leiden. Oder deine Eltern leben mehrere hundert Kilometer weg, und ihr seht euch nicht so oft.

    Trotzdem: Eine gute Beziehung zu Oma und Opa tut nicht nur dir, sondern deinem Kind gut.

    Es stimmt, dass du dafür ein Stück weit los lassen musst. Denn es liegt in der Natur der Dinge, dass die Großeltern die Dinge anders machen als die Eltern – selbst wenn sie sich bemühen. Und das ist auch nicht schlimm, solange sie natürlich gut auf dein Kind aufpassen.

    Denn dein kleiner Schatz merkt, wenn auch noch unterbewusst: „Hey, hier ist noch jemand, der mich lieb hat“. Und: Jeder Mensch macht  gewisse Dinge anders, und seien es nur die verschiedenen Essenszeiten. So lernt dein Kleiner, sich in verschiedenen Umgebungen besser zurechtzufinden.

    Und natürlich geht es vor allem Spaß, denn wofür sind Oma und Opa sonst da?

    1. Oma und Opa sind entspannt, wenn dein Kind der Kassiererin im Supermarkt erzählt, dass es nicht mehr „Scheiße“ sagen soll. Und das „Sch…“-Wort dabei in Konzert-Lautstärke durch den Laden brüllt. Man braucht schließlich Überzeugungskraft. Sie sehen die Komik in Situationen.

    2. Sie sind weniger gestresst als du. Weil sie schon in Rente sind. Oder einfach schon allen möglichen „Sch…“ gesehen und erlebt haben. Dein Kleiner wirft sich auf dem Rückweg vom Supermarkt auf den Boden? Opa hebt nur cool die Augenbraue – und den Kleinen gleich mit auf den Arm.

    3. Sie wissen, worauf es mit Kindern ankommt. Nicht auf saubere Klamotten, geschnittene Zehennägel, ordentliche Schuhe (Ja, sorry, das bleibt dein Job!). Die wirklich wichtigen Dinge sind der schiefe Lego-Turm, der reparierte Puppenwagen oder das lärmende Rennauto, das endlich wieder frische Batterien hat. Sie schenken deinem Schatz wirkliche Aufmerksamkeit.

    4. Und nein, es geht ihnen nicht um Disziplin. Das ist wahrscheinlich genau das, was dich am meisten an Oma und Opa nervt: Sie halten sich einfach nicht an die schönen, guten Regeln, die du eingeführt hast. Ehrlich gesagt, es ist nicht so schlimm: Solange sie dein Kind nicht mit so viel Süßigkeiten vollstopfen, dass es ihm schlecht geht, drücke ein Auge zu. Dafür werden die deines Kindes leuchten. .

    5. Sie halten sich aus Kämpfen raus. Sie geben sich erst gar keine Mühe, deinem Kleinen das Popeln abzugewöhnen, Gemüse zu füttern oder ihm regelmäßig die verstrubbelten Haare zu kämmen. Bei Oma und Opa kann dein Schatz mal raus aus dem Alltag.

    6. Oma und Opa sind ausgeschlafen: Ein Riesen-Vorteil! Das heißt, sie gähnen nicht dauernd zwischen den einzelnen Sätzen, was dir durchaus mal passiert. Sie sind wie der frische Einwechsel-Spieler beim Sport, der noch mal richtig Gas gibt, wenn alle anderen schon nicht mehr können

    7. Sie haben dich großgezogen. Bzw. deinen Partner. Und? Aus dir ist eine tolle Frau und wunderbare Mama geworden. Aus deinem Partner der Mann, mit dem du ein Kind bekommen hast. Dann haben sie ja vielleicht doch nicht so viel falsch gemacht.

    Na, überzeugt?

    Wir freuen uns, wenn dir noch viel mehr gute Gründe einfallen, warum Oma und Opa jetzt mehr Zeit mit deinem Schatz verbringen sollten.

    Und ja, es gilt auch: Damit du endlich mal ein bisschen Ruhe hast 🙂

     

    6 Kommentare

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