Tetanus: So können wir alle helfen!

Kannst du dich an deine letzte Impfung gegen Tetanus erinnern? Ich gebe zu: Ich musste erst mal laaange überlegen. Ein kurzer Pieks, danach habe ich keinen Gedanken mehr daran verschwendet…

Dass wir uns in Deutschland so wenig mit der Krankheit befassen, liegt daran, dass Tetanus in Deutschland (zum Glück!) nur sehr, sehr selten vorkommt. Es gibt wenige Fälle im Jahr. Grund dafür ist die Tetanus-Impfung. Sie wird für alle Babys und Kleinkinder empfohlen.

Tetanus: Tödliche Infektionskrankheit

Tetanus, auch „Wundstarrkrampf“ genannt, ist eine tödliche Infektionskrankheit. Sie wird durch ein Bakterium ausgelöst. Das Bakterium lauert überall, zum Beispiel in Straßenstaub. Es dringt durch Wunden in den Blutkreislauf ein. Daher fragt dein Arzt bei einer Wunde immer zuerst, ob du gegen Tetanus geimpft bist. In Deutschland kann Tetanus in der Regel behandelt und geheilt werden, aber die Infektion ist auch bei uns besonders für Kinder sehr gefährlich. In Ländern mit einer deutlich schlechteren medizinischen Versorgung sieht es ganz anders aus.  Einmal infiziert, gibt es kaum Heilungschancen. Tetanus zu überleben, grenzt an ein Wunder. Das einzig wirksame Mittel dagegen ist eine vorbeugende Impfung.

Doch gerade die fehlt in vielen Ländern. Es ist unvorstellbar: Weltweit sterben jährlich immer noch 30.848 (!) Neugeborene innerhalb des ersten Lebensmonats an den Folgen von Tetanus. Besonders bei Geburten ist die Übertragungsrate hoch. Weil zum Beispiel die Nabelschnur mit unsterilen Geräten durchtrennt wird. Die Babys erleiden Krämpfe und Lähmungen und ersticken qualvoll.

Impfung

Vielen Familien fehlt der Zugang zu lebensrettenden Impfungen (Foto: Pampers)

Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen: Pampers und UNICEF helfen

Wahrscheinlich hast du schon mitbekommen, dass Pampers sich  mit der Aktion „1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis“* seit 13 Jahren gegen die Infektionskrankheit einsetzt. Für jede verkaufte Packung Pampers oder den in der Pampers-App hochgeladenen Einkaufsbon stellt Pampers UNICEF auch jetzt wieder den Gegenwert einer Impfdosis zur Verfügung. Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung:

Sind Frauen in gebärfähigem Alter geimpft, überträgt sich das als „Nestschutz“ aufs Neugeborene. Dieser Nestschutz hält zwei Monate an. Für einen fünfjährigen Schutz gegen Tetanus sind insgesamt nur drei Impfungen nötig. Der Nestschutz für die Neugeborenen hält dann zwei Monate an. Die Initiative von Pampers und UNICEF stellt aber nicht nur die Impfstoffe gegen Tetanus bereit. Sie finanziert auch die Kühlung und den Transport des Impfstoffes (auch in sehr abgelegene Regionen, die sonst von medizinischer Versorgung abgeschnitten sind). Außerdem schult spezielles Fachpersonal Ärzte und Hebammen vor Ort, um das Bewusstsein für das Tetanus-Risiko zu schärfen.

Auch prominente Mamas machen mit

In den letzten Jahren hat Pampers für UNICEF schon viel erreicht: Die Initiative hat dazu beigetragen, dass in 25 Ländern** Tetanus eliminiert werden konnte***. Pampers hat UNICEF bereits den Gegenwert von 300 Millionen lebensrettenden Impfdosen zur Verfügung gestellt. 100 Millionen Frauen wurden geimpft und ihren Babys ein gesunder und glücklicher Start ins Leben ermöglicht. Tetanus als Todesursache bei Neugeborenen ist um 60 Prozent jährlich**** zurückgegangen. Wenn das keine guten Nachrichten sind!

Aber: Es gibt noch viel zu tun. Aktuell sind in 13 Ländern***** noch immer 48 Millionen Frauen im gebärfähigen Alter mit ihren ungeborenen Babys von Tetanus bedroht. Deshalb sind auch dieses Mal wieder prominente Mütter als Aktionsbotschafterinnen mit dabei. Wie Collien Ulmen-Fernandes, Enie van de Meiklokjes und Franziska Knuppe. „Ich wünsche mir, dass allen Kindern, egal wo sie geboren werden, ein gesunder Start ins Leben ermöglicht wird. Das ist nach meiner eigenen Erfahrung der wichtigste Wunsch, den Mütter weltweit teilen“, erklärt Franziska Knuppe ihr Engagement.

Franziska Knuppe unterstützt Pampers für Unicef im Kampf gegen Tetanus (Foto: Pampers)

So einfach können wir alle helfen

Im Aktionszeitraum (1.10.19-31.12.19) stellt Pampers für jede gekaufte Windelpackung den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis UNICEF zur Verfügung – du kannst einfach deinen Kassenbon über die Pampers Club App hochladen.

Klingt ziemlich einfach, oder? Manchmal zeigen schon kleine Gesten große Wirkung. Und für die betroffenen Mamas und ihre Babys bedeutet ein kleiner Pieks die ganze Welt. 

* Mit jedem Kauf einer Packung Pampers Windeln sowie mit jedem hochgeladenen Kassenbon über die Pampers Clup App im Aktionszeitraum (01.10.19-31.12.19) unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen mit € 0,078 [bzw. 0,084 CHF]. Dieser Betrag entspricht z.B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung. Weitere Informationen unter www.pampers.de oder www.unicef.de. Pampers unterstützt UNICEF. UNICEF bevorzugt keine Unternehmen, Marken, Produkte oder Dienstleistungen.
** Äquatorialguinea, Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea-Bissau, Haiti, Indonesien, Kambodscha, Kamerun, Kenia, Laos, Liberia, Madagaskar, Mauretanien, Myanmar, Niger, Philippinen, Senegal, Sierra Leone, Tansania, Timor-Leste, Tschad, Uganda
*** Eliminieren bedeutet, die Fälle von Tetanus bei Neugeborenen auf weniger als einen Fall pro tausend Lebendgeburten in jeder Region eines Landes zu reduzieren. Dies wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kontrolliert.
****Seit Beginn der Initiative wurde das Leben von 885.000 Neugeborenen gerettet. Basierend auf der Child Health Epidemiology Reference Group (CHERG) von WHO und UNICEF (Lancet, Dezember 2016)
***** Afghanistan, Angola, Demokratische Republik Kongo, Guinea, Jemen, Mali, Nigeria, Pakistan, Papua-Neuguinea, Sudan, Südsudan, Somalia, Zentralafrikanische Republik

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft. Ich freue mich, bei Echte Mamas Beruf und Berufung miteinander verbinden zu können. Mein Mann, unser kleiner Sohn und ich wohnen in Hamburg, der schönsten Stadt der Welt.

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