Schwimmhilfen: Welche ist am sinnvollsten?

Juhu, der Sommer ist da! Und mit ihm das größte Vergnügen überhaupt: Die Badesaison!

Schon die meisten Babys lieben es, im Wasser zu plantschen und zu paddeln. Diese Liebe lässt in den nächsten Jahren nicht nach, im Gegenteil. So gut wie alle Kinder sind kleine Wasserratten und können vom Planschen, Schwimmen und Toben gar nicht genug bekommen.

Für alle Mamas, deren Kinder noch nicht schwimmen können, stellt sich in den Sommermonaten darum die Frage, wie ihre Kleinen sich am sichersten im Wasser bewegen.

Es gibt unzählige Schwimmhilfen zu kaufen, aber welche davon sind wirklich sinnvoll?

Das hängt natürlich erstmal vom Alter des Kindes ab. Die Aller-, Allerkleinsten brauchen natürlich erstmal gar keine Schwimmhilfe. Bis sie ihren Körper halbwegs unter Kontrolle haben, sollten sie nur auf dem Arm von Mama oder Papa durchs Wasser gezogen werden. So gesichert planscht und strampelt es sich am besten!

Ist die Körperbeherrschung dann schon etwas fortgeschrittener, wird es Zeit, den kleinen Schätzen einen größeren Bewegungsradius im Wasser zu ermöglichen. Dafür gibt es drei Möglichkeiten, die für die Kleinen in Frage kommen: Schwimmkragen, Schwimmtrainer und Schwimmsitze.

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Schwimmsitze

Schwimmsitze sind sozusagen Ringe mit zwei Löchern für die Beine. Das Kind wird mit geradem Rücken hineingesetzt und so ins Wasser gelassen. Besser ist aber, man benutzt eine andere Schwimmhilfe, denn Schwimmsitze sind weder gut für den Körper des Kindes noch lernt es darin, sich im Wasser richtig zu bewegen.

Im schlimmsten Fall sind sie sogar tödlich, warnt die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft: „Von einer Nutzung von ‚Kinderschwimmsitzen‘ raten wir dringend ab, da sie nicht nur den natürlichen Bewegungsdrang des Kindes hemmen, sondern auch für eine kindgerechte Wassergewöhnung, zum Schwimmen lernen, selbst zum bloßen Spielen methodisch völlig ungeeignet sind. Außerdem können sie lebensgefährlich werden, wenn die Kinder in ihnen z. B. durch Wellenschlag umkippen und anschließend keine Chance mehr zum selbständigen Aufrichten besteht.“

Unsplash / Leo Rivas Micoud

Schwimmkragen

Schwimmkragen sind bei uns nicht sehr verbreitet, eignen sich aber auch schon für kleinere Babys. Es ist wichtig, dass sie richtig angelegt werden, um ein Durchrutschen des Kopfes zu verhindern. Dadurch, dass sich der Körper im Wasser leichter anfühlt, sind sie auch keineswegs so unangenehm, wie es auf den ersten Blick scheint. Für eine längere Badezeit und größere Schwimmstrecken werden sie dennoch nicht unbedingt empfohlen.

Schwimmtrainer

In Schwimmtrainer werden Kinder regelrecht hineingeschnallt. Dabei liegen sie in Schwimmposition im Wasser, Oberkörper und Kopf werden durch einen Luftring gestützt und über Wasser gehalten. Mit Beinbewegungen können sich die Babys fortbewegen. Ein super Erfolgserlebnis für die Kleinsten! Auch hier besteht aber die Gefahr, dass besonders wilde Kinder umkippen und sich selbst nicht wieder aufrichten können – die Wahrscheinlichkeit ist aber deutlich kleiner als bei Schwimmsitzen.

Schwimmflügel

Sind die Kinder dem Babyalter entwachsen, kommen oft die Klassiker zum Einsatz: Schwimmflügel gibt es inzwischen in allen Farben und Formen, mit Luft, mit Schaumstoff oder als Kombination. Sie halten das Kind an dessen Oberarmen über Wasser. Viele Schwimmlehrer sind davon aber nicht unbedingt begeistert. Sie argumentieren, dass damit die Bewegungsfreiheit der Arme eingeschränkt wird, die doch zum „richtigen“ Schwimmen unbedingt gegeben sein muss. Außerdem lernen Kinder, die Schwimmflügel tragen, das Schwimmen später und tun sich damit schwerer, weil eigentlich nicht die Arme, sondern der Rumpf der schwimmende Körperpart sein soll.

Eine empfohlene Alternative zu den Schwimmflügeln sind Schwimmwesten, -kissen und -gürtel. Diese werden um den Oberkörper geschnallt und geben so Auftrieb. Die Arme und Beine bleiben dabei frei. Der Kopf wird nicht gestützt, das Kind muss also selbst die richtige Schwimmposition einnehmen. Zusätzlich schützen Schwimmwesten vor Kälte und Sonne.

Sicherheit geht vor

Egal, für welche Schwimmhilfe man sich entscheidet, wichtig ist natürlich, dass die Qualität stimmt. Darum sollten Eltern beim Kauf auf das GS-Prüfsiegel achten. Die Nummer EN 13138-1 weist außerdem darauf hin, dass diese Schwimmhilfe die EU-Norm erfüllt.

Und dann: Nix wie ab ins Wasser!

Aber Achtung! Egal, wie toll die Schwimmhilfe auch ist – Mama ist besser. Keine Schwimmhilfe schützt zu 100 Prozent vor Ertrinken. Darum darf man die kleinen Meerjungfrauen und Wassermänner auf keinen Fall aus den Augen lassen.

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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