#wasfürunszählt: Liebe Eltern, ihr seid perfekt für euer Kind!

Elternsein ist nicht immer einfach.

Zum Glück überwiegt all das Wunderbare, das Kinder mit sich bringen. Diese bedingungslose Liebe, der unglaubliche Stolz, das Lachen, all die kleinen Knuddler und Knutscher.

Es könnte also alles so schön sein.

Wäre da nicht dieser Druck. Man selbst möchte alles richtig machen mit seinem kleinen Schatz, in den Medien sehen wir Fotos von wunderschönen und immer glücklichen Familien und im Bekanntenkreis wissen sicher auch einige, wie genau man was denn am besten mit Kindern so macht.

Wir können nicht anders: Manchmal überfordern uns diese Umstände, wir zweifeln an uns selbst.

Das hat auch die Studie „Elternsein 2019“ von Pampers und forsa ergeben. Zwei Drittel aller Eltern in Deutschland fühlen sich manchmal in ihrer Rolle überfordert, besonders den Druck von außen spüren sie enorm. Jedoch zeigt die Studie auch, dass beispielsweise das Kuscheln mit dem Kind der schönste Moment im Alltag ist, der das alles vergessen lässt. Trotz aller Unsicherheiten werden Eltern durch die bedingungslose Liebe ihres Kindes bestärkt und wissen, dass diese am Ende das Wichtigste ist.

Und genau das sollten wir uns wieder ins Bewusstsein rufen: Der eigene Weg ist der richtige, man selbst kennt sein Kind am besten. Mehr genießen, weniger zweifeln.

Um dieses Umdenken zu unterstützen, hat Pampers die Kampagne #wasfürunszählt ins Leben gerufen. Ihr prominentes Gesicht ist Motsi Mabuse.

Die Tänzerin ist im letzten Jahr das erste Mal Mama einer zauberhaften kleinen Tochter geworden und kennt all diese Selbstzweifel genau. Deswegen ist es ihr wichtig, die Kampagne zu unterstützen und sich dafür einzusetzen, dass Eltern sich wieder trauen, auf ihr Bauchgefühl zu hören.

Ich habe Motsi bei der Vorstellung der neuen Pampers Baby-Dry Windel sowie dem Auftakt zur #wasfürunszählt Kampagne getroffen. 

Das habe ich natürlich genutzt und habe der unglaublich sympathischen Mama einige Fragen gestellt.

Laura von Echte Mamas hat die wunderbare Motsi Mabuse zum Interview getroffen. Foto: Echte Mamas

Liebe Motsi, deine Tochter ist ja noch klein … Wie sind denn deine Nächte zur Zeit?

Kurz. Ich habe das große Glück, dass mir meine Familie unglaublich unter die Arme greift. Morgens passt zur Zeit meine Cousine zwei Stunden auf meine Tochter auf und ich kann etwas schlafen. Das macht natürlich keine ganze wache Nacht wett, ist aber trotzdem schon mal toll! Und als Mama schafft man das ja alles irgendwie trotzdem gut. Ein Blick ins Gesicht meiner Kleinen und schon habe ich wieder Power.

Wie hoch sind denn deine eigenen Ansprüche an dich als Mama? Bist du locker und lässt alles auf die zukommen oder hast du insgeheim doch deine Vorstellungen, wie es eigentlich laufen sollte?

Ich bin ja jetzt schon 37 und hatte schon lange einen Kinderwunsch in mir. Ich freue mich so riesig, dass es geklappt hat. Und wenn man schon etwas älter ist, möchte man erst recht alles richtig machen, denke ich. Manche meiner Vorstellungen habe ich gut erreicht, manche weniger. Ich weiß aber auch, dass ich meine eigene Messlatte zu hoch lege! Aber man muss eben akzeptieren, dass man nie „perfekt“ sein wird. Dieses Ziel ist unerreichbar. Wenn man das verstanden und akzeptiert hat, wird alles so viel einfacher.

Seit ein paar Monaten auch bei Motsi immer mit dabei: Die Pampers Baby-Dry Windeln sowie Pampers Feuchttücher. Foto: PR

Hast du dich verändert, seit du Mama bist? Setzt du deine Prioritäten anders?

Ja! Ich schaffe es besser, nein zu sagen. Das konnte ich vorher nur schlecht. Und es fällt mir leichter, meine Meinung zu sagen und dafür einzustehen. Ich möchte meiner Tochter einfach vorleben, dass ich glücklich bin und wie das geht. Ich glaube, ich bin noch viel empathischer geworden. Und: Ich bin jetzt viel geiziger mit meiner Zeit! Vorher bin ich oft einfach „mit dem Flow“ gegangen, der da so kam. Jetzt gebe ich den Flow vor – ich möchte nämlich möglichst viel Zeit mit meiner Tochter verbringen.

Und wie sieht es mit dem Thema Selbstliebe aus?

Selbstliebe ist für mich eine schwierige Reise, auf der ich mich immer befinde. Natürlich hat man oft Zweifel an sich. Ich beschäftige mich oft damit, wo diese herkommen. Ich habe viele Rollen: Ich bin Mama, ich bin Unternehmerin mit meiner Tanzschule, ich bin Unterhalterin im Fernsehen. Hier ist meine Selbstliebe ein riesiges Thema – und schwankt ständig. Ich muss mir oft selbst ins Gewissen reden. Aber das Mamasein hilft mir, hier auf einen besseren, klareren Weg zu kommen. Ich möchte, dass meine Tochter sich liebt! Sie wird es später nicht immer leicht haben, sie ist Deutsche (hier geboren), sie ist Russin (der Papa kommt aus Russland) und auch Südafrikanerin. Ich muss ihr beibringen, Selbstliebe zu haben. Und wenn ich diese nicht habe, kann ich sie nicht vermitteln.

Wie schaffst du es denn, Job und Familie zu vereinbaren?

Ich habe meine Arbeit auf Teams verteilt. Anders würde das alles nicht funktionieren. In meiner Tanzschule habe ich eine Gruppe toller Menschen, die ständig schauen, ob alles läuft. Ich habe ein Management. Das sind Personen, denen ich total vertraue und von denen ich weiß, dass sie alles in meinem Sinne machen. Und auch im Haushalt habe ich Unterstützung. Dass ist ein großes Glück, ich weiß. Ich muss mir meine Zeit einteilen und Priorität hat jetzt mein Baby.

Spürst du als Mama denn Druck von außen, beispielsweise von anderen Müttern?

Ja, schon. Viele sagen, sie wollen mir helfen. Und das tun sie auch, aber es ist oftmals so belehrend! Zum Glück habe ich eine wundervolle WhatsApp-Gruppe mit tollen Mädels. Hier sind wirklich unterstützende Frauen mit spitzen Tipps, die einem aber nicht das Gefühl geben, sie wüssten alles besser. Ich glaube, ich nerve sie, denn ich frage wirklich alles! Aber ohne diese Gruppe wäre ich schon oft verzweifelt.

Du hast ja noch diesen „Sonderfall“, dass du so sehr im Fokus der Medien stehst. Erhöht das den Druck noch mehr?

Als ich schwanger war und dann meine Tochter kam, wollte ich das am liebsten ganz für mich behalten. Das ging einfach nicht. Ich sollte immer etwas dazu sagen. Und da ich in meiner Schwangerschaft in der Jury von Let´s Dance saß, wusste ich sowieso: Mit Geheimhaltung wird das nichts, man wird sehen, dass sich mein Körper verändert. Das hat natürlich den Druck erhöht. Angefangen zu wehren habe ich mich aber, als mein Gewicht in der Schwangerschaft zum Thema wurde! Da gab es schon wertende und manipulierende Schlagzeilen, dazu habe ich mich geäußert. Ansonsten habe ich trotz allem versucht, diese Reise so intim wie möglich mit meinem Mann zu genießen, das hat ganz gut geklappt sowie dabei geholfen, Druck abzubauen. In den letzten Wochen der Schwangerschaft bin ich dann „verschwunden“ und auch in der ersten Zeit nach der Geburt bin ich nicht viel öffentlich aufgetreten. Es gibt so viele Mamas, die quasi direkt nach der Schwangerschaft wieder im Fernsehen auftreten und aussehen wie vorher. Das kann ich nicht. Da bin ich nicht der Typ  – und auch nicht der Körpertyp – für! Und damit muss ich klarkommen – Stichwort Selbstakzeptanz. Jetzt startet Let´s Dance wieder und ich muss damit klarkommen, dass ich da sitze mit meinem After-Baby-Body. Ich möchte signalisieren: „Das bin jetzt ich! Take it or leave it.“

 

Mamas müssen sich trauen, auf ihr Bauchgefühl zu hören – dann wird das Elternleben so viel leichter. Foto: PR

 

Was ist es denn überhaupt für ein Gefühl, ständig so im Fokus zu stehen und von der Öffentlichkeit „interpretiert“ zur werden? Liest du alle Berichte über dich, und kannst du denken: Ist mir egal?

Das kommt immer ganz auf meine Laune und den Tag an. Bin ich gut gelaunt und fühle mich gut, lese ich die Schlagzeilen und denke: Ach komm, schreibt doch, was ihr wollt. Bin ich dagegen sowieso megaempfindlich und dann kommt das noch dazu, trifft es mich natürlich. Mein Mann hilft mir dabei sehr. Ich wurde schon wegen meiner Hautfarbe angegriffen, wegen meiner Figur… Deswegen habe ich inzwischen auch ein dickeres Fell. Und ich weiß, jeder Prominente bekommt mal blöde Schlagzeilen, deswegen kann ich das meistens ausblenden.

Du nutzt Medien ja sicher auch als Privatperson. Informierst du dich hier selbst auch über Mama-Themen?

Ja, sogar sehr oft!

Und wie empfindest du das Mutterbild, das hier im Allgemeinen so dargestellt wird? Ich finde, es gibt aktuell zwei große Richtungen: Immer mehr auch Frauen, die sich zeigen, wie ihr Körper oder ihr Haushalt etc. nach der Geburt und mit Kindern wirklich aussehen – und natürlich solche, bei denen alles so toll aussieht, dass ich denke: Wow, dass hab ich noch nicht mal ohne Kinder so geschafft!

Ja, das empfinde ich genauso. Deswegen versuche ich, auf meinem Instagram-Kanal so echt und ehrlich zu sein, wie ich es kann. Ich poste mich mitten im Chaos, ungeschminkt, ich poste mich mit meinen natürlichen Haaren. Ich zeige mich dort aber auch gerne, wenn ich ein schönes Kleid und Make-up trage, mich schön finde. Denn auch das bin ich. Aber insgesamt empfinde ich Social Media insgesamt auch als zu geschönt und übertrieben und hoffe sehr, dass sich das in der nächsten Zeit wendet. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen zeigen nur sehr perfekte Fotos. Da merke ich schon, dass mich das unter Druck setzt. Aber ich bekomme so viel positives Feedback zu meiner Seite, dass ich mich zeige, wie ich bin. Klar, als Prominente hast du immer automatisch einen gewissen Glamour-Faktor – aber den habe ich ganz sicher nicht 24 Stunden lang! Ich zeige beide Seiten meines Lebens. Und das ist einer von vielen wichtigen Schritten,  um ein Umdenken zu bewegen.

Unsere letzte Frage: Hand aufs Herz! Machst du als Mama irgendetwas, von dem du weißt, dass andere das kritisieren würden?

Ich denke, einiges. Meine Kleine ist sieben Monate – und sie trinkt einfach kein Wasser. Da ist nichts zu holen. Deswegen bekommt sie jetzt auch mal einen Schubs kindgerechten Apfelsaft in ihr Wasser. Und das trinkt sie dann mit Begeisterung. Außerdem liebe ich die Feuchttücher von Pampers! Ich weiß, ich weiß, Feuchttücher sind verpönt. Aber mein Schatz hatte noch nie einen wunden Po. So falsch kann es für sie also nicht sein. Jeder, wie er mag!

Motsi, 1000 Dank für dieses tolle Gespräch.

Irgendwie beruhigend, dass es scheinbar allen Mamas so geht, dass sie sich mal unter Druck gesetzt fühlen, oder?

Eine gute Idee: Sein persönliches Mantra finden, das gegen Selbstzweifel hilft. Foto: Echte Mamas

Die Kampagne #wasfürunszählt allen Eltern Mut machen. Mut, auf ihr Bauchgefühl zu hören, auf ihre Kinder und sich auf die bedingungslose Liebe zu konzentrieren. Liebende Eltern sind alles, was ein Baby braucht! Und sie sind ganz sicher gut genug, wenn sie ihrem Schatz Liebe, Geborgenheit und Sicherheit geben.

Mit den neuen Baby-Dry-Windeln unterstützt Pampers Eltern mit der ganzen Erfahrung und Expertise des Unternehmens. Denn auch erholsame Nächte gehören dazu, wenn eine Familie glücklich und entspannt durchs Leben gehen möchte. Pampers Baby-Dry liefert die besten Voraussetzungen für einen trockenen, erholsamen Schlaf. Mit zweifach verstärkten Sicherheitsbündchen bieten sie erhöhten Auslaufschutz (im Vergleich zu den bisherigen Baby-Dry) und bis zu 12 Stunden Trockenheit. Erhältlich in den Größen 2-5+.

Die bringen Babys trocken durch die Nacht: die neuen Pampers-Baby-Dry Windeln. Foto: PR

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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