Vorbild für andere Papas: Dieser Firmen-Boss kündigt Babypause an

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Eigentlich kümmert sich der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (links mit seiner schwangeren Frau Priscilla) um fast 17.000 Mitarbeiter weltweit.

Doch diesen Herbst wird all seine Aufmerksamkeit nur einer Person gelten: Seiner zweiten Tochter.

„Wir bekommen bald eine weitere Tochter, und ich plane wieder, zwei Monate Elternzeit zu nehmen.“ Den ersten Monat nehme er direkt nach der Geburt, den zweiten im Dezember, so der 33-Jährige.

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Schon bei seiner ersten Tochter Maxima, die im Jahr 2015 geboren wurde, nahm Zuckerberg zwei Monate Elternzeit. Für diese Zeit mit seiner neugeborenen Tochter werde er immer dankbar sein, so der Facebook-Chef.

Warum das berichtenswert ist? Weil in den USA das Thema Mutterschutz und Elternzeit keine große Priorität hat. Mütter können zwar bis zu zwölf Wochen um die Geburt zu Hause bleiben, bekommen diese aber nicht bezahlt.

Und die Bedürfnisse von Neu-Papas? Meist überhaupt kein Thema.

Eine der Ausnahmen: Das Unternehmen bietet bezahlte Elternzeit auf freiwilliger Basis an. Inzwischen zahlen Firmen wie Facebook, Netflix und Amazon bis zu vier Monaten Elternzeit, teilweise auch für die Väter.

Und wie sieht es in Deutschland mit den Vätern aus? Rund ein Drittel der Neu-Papas beziehen inzwischen Elterngeld, so das Statistische Bundesamt. In vier von fünf Fällen wählen die Männer die Mindestbezugsdauer von zwei Monaten. Den großen Teil der Elternmonate sind also immer noch die Frauen zu Hause.

Doch zurück zu Zuckerberg: Klar, der Milliardär hat genug Geld, um sich die Auszeit zu leisten. Sein Fehlen am Arbeitsplatz nimmt er jedoch mit Humor:

„Und ich bin ziemlich sicher, dass das Büro noch steht, wenn ich zurückkehre.“

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