Unverschämt! 5 Fragen, die du einer Mama nie stellen solltest

Als Mama hat man es nicht immer leicht. Oft wissen Fremde scheinbar besser, was gut für das eigene Kind ist. Denken sie zumindest. Oder aber man wird nach ziemlich intimen Dingen gefragt.

Hier mal die Top 5 der Fragen, die wir Mamas nicht mehr hören können und wollen.

1. „War das Kind geplant oder ein Unfall?“

Ein Kind ist nie ein Unfall. Man kann Kinder einladen, in sein Leben zu treten. Manchmal schaffen es die Kleinen aber eben auch ohne diese Einladung. Aber auch bei Letzterem: Es soll keinen Unterschied machen, ob vorher lange geplant wurde oder ob es so „passiert“ ist. Überhaupt: Warum traut sich jeder, das einen zu fragen? Darauf einfach mal die Gegenfrage stellen: Und wie läuft’s denn bei euch mit der Verhütung?!

2. „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

Herumsitzen, dem Kind beim Schlafen zusehen und Däumchen drehen. Vielleicht nebenher mal was im Haushalt machen und sonst eben nichts. Vorsicht, Ironie! Für alle Unwissenden: Kinder wollen beschäftigt, gefüttert, gepflegt und geliebt werden, viel Zeit für einen selbst bleibt da nicht. Tatsächlich hatte ich noch nie in meinem Leben so wenig Zeit für mich wie als Mutter.

3. „Denkst du nicht, dass du falsch reagierst?“

Nein. Wir Mamas erziehen und lieben nach bestem Gewissen. Jede Mama auf ihre Art und Weise und mit ihren Mitteln. Das Wohl des Kindes sollte dabei immer im Vordergrund stehen. Da gibt es keine Diskussion. Und über unsere Erziehung wollen wir sowieso nicht diskutieren. Nette Tipps und Vorschläge gerne, aber Diskussionen mit Klugscheißern (am besten mit kinderlosen) – nein, danke!

4. „Bereust du die Entscheidung, ein Kind zu haben?“

Ganz klar, nein! Natürlich gibt und wird es immer wieder Momente geben, in denen ich an meine Grenzen komme und davon träumen, was wäre wenn… Aber ein Kind bereut man nicht. Punkt. Ein Lächeln, eine Umarmung, eine Berührung reichen aus und wir sind die stolzesten Mamas überhaupt.

5. „Wie ist der Sex nach der Geburt?“

Eine ziemlich intime Frage, oder? Das sieht das Umfeld aber meistens irgendwie ganz anders. Kaum lädt man die ersten Besucher zu sich ein, wird die Frage nach dem Sex ganz beiläufig in den Raum geworfen, ganz so wie die Frage nach dem neuen Schlafrhythmus. Bye, bye, Intimssphäre. Auch hier einfach lächeln und mal genauso direkt zurückfragen.

Foto: privat

Hier schreibt Kruemelina, Journalistin und Gründerin des Krümel Blogs. Woher die Namen der beiden stammen? Von dem Spitznamen ihres Sohnes! Der heißt Krümel, seitdem ihn seine Eltern das erste Mal im Ultraschall gesehen haben.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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