Tipps von der Fisher-Price-Expertin: So kannst du dein Kind kreativ und spielerisch fördern

Wir alle wünschen unseren Kleinen eine unbeschwerte, fröhliche Kindheit. Denn nie wieder in ihrem Leben werden sie so viel Zeit zum Spielen, Träumen, Lachen haben – frei von jeglichen Verpflichtungen. Herrlich! Natürlich wollen wir ihnen aber auch die Chance geben, ihre Fähigkeiten zu entdecken, diese auszubauen und sie so fit für das Leben zu machen. Es gibt so viel Tolles zu lernen!

Aber: Wieviel Förderung – und vor allem welche – ist für kleine Kinder tatsächlich gut?

Wir haben Pädagogin, Autorin und Fisher-Price-Expertin Uta Reimann-Höhn gefragt, wie wir unsere Kinder am besten in ihrer Entwicklung unterstützen können, ohne dass es in Stress ausartet.

Liebe Frau Reimann-Höhn, Sie sind auf das Thema pädagogische Lernförderung spezialisiert. Beginnt diese denn idealerweise tatsächlich schon im Krippen- oder Kita-Alter?

„Ja, Kinder lernen nämlich vom ersten Tag an. Bereits bei der Geburt besitzt der Säugling 100 Milliarden Neuronen (Nervenzellen) – mehr als notwendig. Das kindliche Gehirn entwickelt sich in den ersten Lebensjahren rasant weiter und vervierfacht sein Gewicht durch eine enorme Zunahme der Verbindungen zwischen den Neuronen und den Synapsen. Mit ihren Wahrnehmungskanälen nehmen schon Säuglinge tausende von neuen Eindrücken und Informationen auf. Das können Eltern durch individuelle Spielangebote unterstützen. Die aufgenommenen Reize entscheiden beim Säugling und Kleinkind nämlich darüber, welche Verbindungen im Gehirn ausgebaut – und welche gekappt werden.“

Frühförderung hört sich für mich, ehrlich gesagt, manchmal ein wenig nach ganz viel Stress, einem vollen Wochenprogramm und sehr hohen Erwartungshaltungen der Eltern an. Wie können wir denn unsere Kleinkinder fördern, ohne sie zu überfordern? Klappt das auch im alltäglichen Umgang, beim miteinander Sprechen, Spielen etc. zu Hause?

„Ja, auf jeden Fall. Eltern können den natürlichen Bewegungs- und Erforschungsdrang ihres Kindes unterstützen und ein wenig lenken. Je mehr positive Rückmeldung ein Kind bekommt und je mehr Anregungen es erhält, desto lustvoller wird es seine Lebensumwelt erkunden. Schritt für Schritt schärft es dadurch seine sieben Sinne und verfeinert die Möglichkeiten seines Bewegungsapparates. Dabei sollten Eltern situativ vorgehen – also die Interessen des Kindes aufgreifen und durch gemeinsame Gespräche, Spiele oder Lieder fortführen.“

Oder sollte man zusätzlich schon früh Angebote zur Förderung wahrnehmen: Kurse, Musikgruppen, spezielle Bücher…? Beispielsweise, wenn das Kind früh ein Interesse in eine bestimmte Richtung zeigt?

„Nicht oder – sondern und! Bücher sind sowieso immer gut, vor allem, wenn Eltern und Kinder sich gemeinsam damit beschäftigen. Überhaupt ist das gemeinsame Spiel mit Eltern, Großeltern, Geschwistern oder Freunden sehr wichtig für die Entwicklung, dabei bestimmt das kindliche Interesse zum Großteil die Inhalte. Neue Aspekte oder Ideen können dann ,eingestreut`werden, um die Aufmerksamkeit des Kindes zu erregen.

Spezielle Angebote im Bereich der Frühförderung, das heißt noch vor dem Kindergarten-Alter, entwickeln ihre positiven Aspekte allerdings hauptsächlich über das gemeinsame Tun. Bestimmte Kurse und Inhalte sind dabei nicht unbedingt notwendig.“

Ist es richtig und wichtig, sein Kind zu Hause auch mal alleine spielen zu lassen – und dabei auszuhalten, dass es über Langeweile klagt? Oder ist es besser, hauptsächlich mit ihm gemeinsam zu spielen und ihm dabei Anregungen zu geben?

„Anregungen sind immer wichtig – Langeweile aber auch! Hier ist die Ausgewogenheit wichtig. Denn erst durch Langeweile fangen Kinder an, eigene Ideen zu entwickeln, Gegenstände zu Spielzeugen umzufunktionieren oder kreativ zu werden. Auch die Konzentration wird gefördert, wenn Eltern nicht immer gleich auf Langeweile mit neuen Angeboten reagieren. Je kleiner das Kind ist, desto kürzer kann es sich mit einem Spielzeug beschäftigen. Da sind dann schon die ,Mitspieler´ gefragt, Neues anzubieten oder neue Verwendungsideen des gleichen Spielzeuges zu zeigen. Ältere Kinder müssen auch mal erleben, dass sie nicht immer von außen Anregungen erhalten, sondern sich sehr wohl selber etwas überlegen können. Ganz wichtig: Das steigert auch die Frustrationstoleranz, die heute so vielen Kindern fehlt. Auch mal scheitern, dann alleine etwas anderes auszuprobieren, um ans Ziel zu gelangen – eine wichtige Eigenschaft fürs Leben.“

Ich höre immer wieder davon, dass „freies Spielen“ für Kinder enorm wichtig ist. Was genau verstehen Pädagogen eigentlich darunter? Und findet dies immer in einer Interaktion mit anderen Kindern statt oder geht das auch „alleine“?

„Im freien Spiel entwickelt ein Kind selber Ideen, Regeln oder Verläufe und richtet sich nicht nach vorgegebenen Spiel- oder Aufbauregeln. Es folgt dabei seiner angeborenen Lust und Neugier, erforscht sich selbst und seine Umgebung. Und dies kann natürlich alleine oder auch mit anderen geschehen.“

Ist es denn wichtig, dass Kinder mit Gleichaltrigen spielen? Außer, dass es natürlich viel Spaß macht – welche Fähigkeiten werden dabei trainiert?

„Im Spiel mit Gleichaltrigen entwickeln Kinder eine ganze Reihe wichtiger Sozialkompetenzen. Sie richten ihr eigenes Verhalten an den Bedürfnissen und Wünschen des anderen aus, lernen sich abzugrenzen und durchzusetzen, entwickeln und trainieren Empathie und erlernen eine Streitkultur. Erwachsene können das Spiel mit Gleichaltrigen nicht ersetzen.“

Hier setzt ja auch die Idee der Fisher-Price „Little-People“-Spielwelt an. Wie können die Figuren das freie Spiel fördern und welche sozialen Fähigkeiten können hier erlernt werden?

„Mit den „Little People“-Figuren können Kinder erlebte Situationen nachspielen (Rollenspiel) und verarbeiten. Sie können ihrer Fantasie freien Lauf lassen und Geschichten erfinden, die nur in ihrer Vorstellung möglich sind. Spielfiguren können fliegen, zaubern und sich ohne Hemmungen über andere unterhalten. Deswegen werden sogar in therapeutischen Situationen Spielfiguren unter anderem dazu benutzt, dem Kind ein Sprachrohr für seine Gefühlswelt zu geben. Über die Figuren kann es Dinge aussprechen lassen, die es sonst nicht sagen würde.“

Das hört sich gut an, oder? Was aber unsere Kinder viel mehr interessiert: Die Fisher-Price „Little People“-Welten machen einfach unglaublich viel Spaß. Sie geben Kindern die Möglichkeit, kreativ zu werden und sich auszuprobieren. Träume werden wahr: Da werden aus kleinen Frechdachsen plötzlich fürsorgliche Tierpfleger, Träumer werden zu fleißigen Bauern, Schüchterne verwandeln sich in waghalsige Piloten oder mutige Feuerwehrfrauen! Und, ganz klar, gemeinsam macht es noch mehr Freude! Denn zusammen spielen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und trainiert das soziale Verhalten. Dinge, die in jeder Kita gefördert werden.

Und genau deswegen verschenkt Fisher-Price die gesamte Little People-Welt an 30 Kitas in Deutschland.

Du findest deine Kita so richtig spitze und möchtest deinem Kind und den anderen Kita-Kindern ein Geschenk machen? Dann mach mit! 

Mitmachen kann jeder, der ein Kindergartenkind kennt!

Die Kitas selbst, aber auch Eltern, Freunde oder Familienmitglieder können für die Einrichtung ihres Schatzes ein Set gewinnen und so gleich viele Kinderaugen auf einmal zum Leuchten bringen!

Und so einfach geht’s:

Schicke uns eine E-Mail an hallo@echtemamas.de und schreibe uns, warum deine Kita etwas ganz Besonderes ist und das Spiel-Set eine echte Bereicherung wäre!

Bitte vergesse nicht, uns zusätzlich deinen Namen, den Namen der Kita und einen Ansprechpartner der Kita (Name des Erziehers/innen) zu nennen.

Einsendeschluss: Montag, 20.11.2018

Wir freuen uns auf eure Nachrichten und drücken allen ganz kräftig die Daumen! ?

Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren, unter denen der Gewinn jeweils einmalig verlost wird. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Nach der Ermittlung des Gewinners wird der Gewinn versendet. Mit deiner Einwilligung der Teilnahmebedingungen werden dein Name, deine Anschrift, deine Telefonnummer und deine E-Mail-Adresse für die Zusendung des Gewinns an dich ggfl. durch einen externen Dienstleister verwendet. Sollte es 3x nicht möglich sein, den Gewinn zu übermitteln, geht das Produkt an eine andere Person. Automatische Anmeldungen sind ausgeschlossen. Mitarbeiter der Echten Mamas GmbH sind von der Verlosung ausgeschlossen.

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Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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