Das bisschen Haushalt? Macht sich so wirklich (fast) von allein

Mit einem Kind zieht nicht nur Liebe im Zuhause ein, sondern auch Chaos: Überall kleine Fingerabdrücke, Krümel, Spielzeug… Mit dem Saubermachen kommt man kaum noch hinterher!

Mein Sohn Bruno schleppt nach jedem Spielplatzbesuch gefühlt den halben Sandkasten mit in die Wohnung. Ich staune immer wieder, wie viel Sand in kleine Kinderschuhe passt!

Stundenlang Putzen? Pah! Die Zeit kann man so viel besser nutzen!

Spaß beiseite. Früher habe ich in solchen Momenten sofort den Staubsauger gezückt und danach feucht durchgewischt. Ich gebe zu: Mein Mann und ich waren echt pingelig. Doch nach Brunos Geburt stießen wir mit unseren Sauberkeitsansprüchen an unsere Grenzen. Am Anfang versuchte ich noch, alles wie gehabt durchzuziehen. Sobald das Würmchen im Tragetuch schlief, wirbelte ich mit Putztuch durch die Wohnung. Danach blitzte alles – und ich war total erschöpft. Nicht umsonst heißt es: „Ruh dich aus, wenn dein Kind schläft!“

Ich nutze die Zeit, die ich früher mit Wischen, Feudeln und Schrubben verbracht habe, lieber für andere Dinge. Wir Mamas haben Wichtigeres zu tun, als ständig den Staubwedel zu schwingen! Bücher vorlesen zum Beispiel. Kuscheln. Tränen trocknen. Lego bauen. Toben. Wutanfälle begleiten… Der Mama-Alltag fordert einen wirklich schon genug. Die Zeit mit unseren Kindern ist wertvoll. Und viel wichtiger als ein Zuhause, in dem es aussieht wie bei „Schöner Wohnen“. 

Blitzblank ohne viel Aufwand? Das rät unsere Community

Das heißt jetzt nicht, dass es bei uns schmuddelig aussieht. Im Gegenteil. Selbst wenn ich im Haushalt mal fünfe gerade sein lasse, sieht es bei uns Zuhause meistens ganz gut aus. Ich habe mittlerweile smarte Haushaltshelfer, mit denen ich Sandkörner & Co. beseitige, wie zum Beispiel einen Bodenwischer und Staubwedel von Swiffer. Allein die beiden erleichtern meinen Alltag enorm.

Auch in unserer „Wir sind Echte Mamas“-Facebook-Gruppe liest man immer wieder, dass der Bodenwischer vor allem zwischendurch und nach dem Essen eine gute Hilfe ist:

Viele Mamas lieben ihn genauso wie ich: Für zwischendurch („Wir haben einen Swiffer und ich liebe ihn. Für mal schnell – egal ob trocken oder feucht, ist es super“ (Ines)), oder auch wenn man einen Hund hat („Wir nutzen den Swiffer mit den feuchten Tüchern sehr gern für zwischendurch. Haben aber auch einen Hund. Finde ihn sehr praktisch“ (Myriam)). Und manche finden auch den Duft der feuchten Wischtücher so toll wie ich („Ich benutze ihn fürs Bad und den Laminatboden, der duftet dann so toll“ (Bianca)).

Haushalt? Ich konzentriere mich aufs Wesentliche

Wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt, habe ich mittlerweile meinen Putzvorgang auf 15 Minuten optimiert. Entscheidend für den Gesamteindruck der Wohnung ist meiner Meinung nach: Sauberer Boden, alles Herumliegende in gerade Stapel packen, und Oberflächen kurz entstauben. Im Zweifel den Wasserhahn noch kurz sauber wischen. Das reicht. Ob die Dusche sorgfältig entkalkt oder die Pullover im Schrank ordentlich gestapelt sind, sieht der Besuch ja nicht auf den ersten Blick. 😉

Haare, Staub und Wollmäuse bleiben an den trockenen Bodentüchern vom Swiffer dreimal besser „kleben“ als an einem Besen. Für alles, was wirklich klebt (Kleckse von Brunos geliebtem Porridge), gibt es auch ein Swiffer Wet Tuch mit integrierter Reinigungsformel. Das Tuch kann man einfach am Bodenwischer befestigen. Der hat einen 360° Drehkopf und wischt zur Not auch um Brunos Spielzeug und die herumfliegenden Sachen drum herum…

Und zack, sieht's dank Swiffer im Handumdrehen wieder gut aus zuhause.

Und zack, sieht’s dank Swiffer im Handumdrehen wieder gut aus zu Hause. Foto: Echte Mamas

Entstauben kann nichts besser als der Staubmagnet von Swiffer. Er entfernt Staubschichten auf glatten Möbeloberflächen, aber auch an schwer erreichbaren Stellen, wie Lampenschirmen oder hinter der Heizung, wenn man mal mehr Muße zum Saubermachen hat. Der Vorteil gegenüber feuchten Lappen: Er muss nicht ausgewaschen werden. Es bleibt auch bis zu dreimal mehr Staub daran hängen als an herkömmlichen Staublappen. Selbst mein Sohn Bruno findet den flauschigen Staubmagnet lustig und staubt damit sogar manchmal das Regal in seinem Zimmer selbst ab.

Tipp: Baby in die Trage, Kleinkind mitmachen lassen!

Als er noch kleiner war, hatte ich Bruno beim Wischen in der Babytrage. Häufig hat er ein gemütliches Nickerchen gemacht, während ich den Boden gereinigt habe. Heute binde ich ihn in meine Putzaktionen mit ein, indem ich ihm zum Beispiel einen Kinderbesen in die Hand drücke. Kinder lieben es, Mama zu helfen und sich nützlich zu machen! (Was du in welchem Alter von deinem Kind im Haushalt erwarten kannst, liest du hier). Und, total süß, in unserer Community habe ich gelesen, dass einige fleißige kleine Haushaltshelfer genauso wie Bruno sogar mitswiffern:

Saubere Sache: Zeit für die Kinder UND ein schönes Zuhause!

Ich gebe zu: Es gibt immer noch Momente, in denen mein altes Ich mich einholt. Und ich mich zum Beispiel ärgere, wenn ich schmierige Fingerabdrücke von Bruno auf der Scheibe der Terrassentür entdecke. Doch dann führe ich mir vor Augen: Er wird sich später nicht daran erinnern, wie toll unsere Wohnung ausgesehen hat. Sondern wie ich ihn getröstet habe, wenn er sich beim Spielen verletzt hat oder ihm zum x-ten Mal sein Lieblingsbuch vorgelesen habe. 

Kennst du den Spruch: „Gute Mütter haben einen Berg Wäsche, dreckige Fensterscheiben, klebrige Böden und glückliche Kinder.“ Da ist was Wahres dran. Sich zu viel über das Thema Putzen zu ärgern, sorgte in unserer Familie nur für Frust. Ich finde: Lieber ein bisschen weniger perfektionistisch sein, dafür mehr Zeit und Geduld für die Kinder haben.

Noch besser ist nur beides – saubere Böden und glückliches Kind. Hab ich zumindest manchmal, wenn Bruno wieder mit meinem Swiffer herumwirbelt.

Corinna Siemokat

Ich bin Mama und Journalistin aus Leidenschaft. Ich freue mich, bei Echte Mamas Beruf & Berufung miteinander verbinden zu können. Hier schreibe ich über den bunten Alltag mit meinem Sohn (zwei Jahre) und die kleinen (und großen) Herausforderungen, die das Mamasein so mit sich bringt. Wir Mamas rocken das!

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