Sticker statt Rotstift: Warum die kleine Idee einer Lehrerin einen großen Unterschied macht

Rote Stifte und strenge Disziplin sind out und bringen die Schüler nicht dazu, zu lernen. So lautet die Theorie von Fatima, einer Lehrerin an einer Schule in Illinois. So hatte die Dozentin von Medien-Kursen eine kleine, aber geniale Idee, für die sie auf Twitter gefeiert wird: Sie kommentiert die Arbeiten ihrer Schüler mit Meme-Stickern.

 

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Diese lustige Maßnahme hatte anfangs einen gar nicht so lustigen Hintergrund, wie sie dem Online-Magazin Insider verriet: „Ich habe Arbeiten benotet und ich war ziemlich frustriert über die Antworten, die meine Schüler geschrieben hatten. Ich dachte: ,Ich wünschte, sie könnten meinen Gesichtsausdruck jetzt gerade sehen.` Ich hatte Sticker-Papier herumliegen und machte schnell eine Vorlage am Computer mit dem verwirrten Gesicht von Nick Young und ein paar positiven Gordon Ramsay Memes und druckte sie aus.“

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Der Erfolg spricht für sich. Die Schüler, die keinen Nick Young auf ihrer Arbeit hatten, wollten ebenfalls einen. Und, was in einer Schule natürlich wichtig ist: „Es führte dazu, dass sie ihre Tests anschauten und darüber nachdachten, was sie falsch gemacht hatten“, so Fatima gegenüber Cheddar Big News.

Damit hatte Fatima nicht nur ihre Schüler im Sinn, als sie damit anfing, die Memes zu kleben. Sie hatte in ihrer Schulzeit große Angst vor Schularbeiten und Tests und hasste es, diese zurückzubekommen: „Ich habe meine Arbeiten immer so schnell wie möglich in meiner Tasche verschwinden lassen, damit niemand sieht, wie viele rote Markierungen darauf waren“, erzählt sie.

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Ein Grund mehr, warum sie ihre Idee so toll findet: „Ich denke, die Memes lassen auch eine schlechte Note nicht so fürchterlich aussehen. Und sie sind dafür verantwortlich, dass die Schüler sich die Fehler bewusst machen und sogar anbieten, sie zu korrigieren, um doch noch eine bessere Note zu bekommen.“

Durch den viralen Post auf Twitter hat Fatima übrigens schon eine riesige Meme-Kollektion zusammen und eine weitere, geniale Idee: Sie denkt darüber nach, wirklich die Gesichter von Lehrern für Sticker zu verwenden.

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Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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