Das beste Spielzeug für Nachmittage zu Hause

Am Anfang sind wir Mamas für unsere Babys einfach unersetzlich. Das Kleine und wir sind quasi eins. Ich wollte es nie aus den Augen lassen, war bei jedem Mucks sofort zur Stelle. Und weil ich gestillt habe und mein Sohn der totale Flaschenverweigerer war, konnte mein Freund nicht so oft übernehmen, wie er gerne gewollt hätte. Und auch, wenn es unserem Kleinen mal nicht gut ging, half nur eins: Mama!

Aber je größer die Kleinen werden, desto mehr können die Väter übernehmen. Die Zeit der Papas kommt also – das heißt für uns Mamas: die Zeit, in der wir auch mal die Füße hochlegen können. Und bei manchen Dingen, man glaubt es kaum, haben uns die Väter sogar gelegentlich etwas voraus… Nämlich beim Spielen!

DAS kann mein Freund besser als ich

Ich liebe es, mit meinem Sohn mit Fingerfarben zu malen, Weihnachts-Deko zu basteln und ihm ausgiebig vorzulesen. Und klar, finde ich es witzig, Türme zu stapeln – aber mein Partner geht darin auf. Das Bauen macht meinem Freund vermutlich auch so viel Spaß, weil er sich selbst ein bisschen in seine eigene Kindheit zurückversetzt fühlt, wenn er mit unserem Sohn LEGO DUPLO spielt.

Wenn mein Freund und mein Sohn auf dem Teppich sitzen und komplett begeistert LEGO DUPLO spielen, bin ich jedes Mal ein bisschen gerührt und glückselig, wenn ich die beiden so sehe. Ihr kennt doch sicher dieses schöne Gefühl, wenn der Mann die Papa-Qualitäten so richtig zeigt: Da sitzen die zwei Menschen, die wir am allerliebsten auf der ganzen Welt haben, total versunken in ihrer eigenen kleinen Fantasiewelt. Da geht mir das Herz auf! Stein für Stein erschaffen die Zwei zusammen neue Welten.

Was fanden eure Männer toll, als sie Jungs waren?

Klare Antwort, zumindest bei uns: LEGO DUPLO und LEGO. Denn damit verbindet mein Freund seine liebsten Kindheitserinnerungen: Stundenlang versank er in seinen Spiel-Welten und hörte dazu Kassetten (ja, die gab es damals noch ;-)). Und: Bauen finden wohl fast alle Männer toll. Warum? Egal, ist so!

Obwohl, nicht nur Männer… Ich wollte als Kind unbedingt das Piratenschiff von LEGO haben, und habe es nie bekommen. „Das kaufen wir später unserem Sohn“, sagte ich neulich zu meinem Freund. „Okay, und von LEGO hole ich dann eh alles von Star Wars”, sagte mein Freund lachend. Bis dahin dauert es mit einem Kleinkind allerdings noch. Macht aber überhaupt nichts, denn von LEGO DUPLO gibt es so viele tolle und interessante Spielsachen – wie LEGO, nur eben für Kleine!

Besonders angetan hat es meinen Beiden die große Baustelle mit Licht und Ton (geeignet für Kinder ab zwei Jahren).Auf der betriebsamen Baustelle gibt es für die zwei Hobby-Bauarbeiter viel zu entdecken. Das Set beschäftigt sie locker so manche regnerische Herbst- und ungemütliche Winter-Wochenenden: Es gibt einen großen Bulldozer, einen Mini-Bulldozer, einen kleinen Radlader, einen Kipplaster und einen Kran. Da werden Baustoffe angeliefert, Türme und Häuser gebaut, und Schutt von der Straße geräumt, bevor es mittags eine Stärkung am Hotdog-Stand gibt. Fünf Spielfiguren beleben die Baustelle im Kinderzimmer, und die sind wunderbar modern: Das Malern und Kranführen wird von weiblichen Figuren erledigt. Yeah!

Ein Vater spielt Duplo mit seinem Kind

Ein Vater spielt DUPLO mit seinem Kind. Foto: privat

Ach, übrigens: Wenn unser Kleiner mit LEGO DUPLO spielt, macht ihm das nicht „nur“ Spaß. Es ist auch wichtig für seine Entwicklung. Denn durch das Spielen mit den Bausteinen wird die Feinmotorik geschult – sie sind einfach perfekt für seine Kleinkindhände. Das Spiel fördert die Fantasie des Kleinen und führt zu vielen Aha-Momenten (Stichwort Schwerkraft – mein Sohn kann nicht genug davon kriegen, Türme zum Einstürzen zu bringen). Plus: Er hat kleine Erfolgserlebnisse, wenn er aus Steinen etwas Neues erschafft. Und lernt auch, mit Frustration umzugehen, wenn mal etwas nicht so klappt, wie er sich das ausgemalt hatte.

Außerdem tut meinem Kind natürlich die Aufmerksamkeit des Papas so richtig gut. In zahlreichen Studien konnten Wissenschaftler nachweisen, dass sich Kinder von Vätern, die das Heranwachsen ihrer Töchter und Söhne aktiv begleiten, positiv entwickeln, schreibt der “Spiegel”. Diese Töchter und Söhne seien im Durchschnitt selbstsicherer, mitfühlender und klüger als Kinder, deren Väter sich nicht besonders für ihren Nachwuchs einsetzen.

Wenn das kein Argument ist… Also, lehnt euch öfter mal zurück und lasst die Papas einfach machen!

Jennifer Meerkamp

Als Kind der 80er habe ich Kinderkassetten geliebt. Schnell war mir klar: Karla Kolumna ist immer dort, wo was los ist. Deswegen wollte ich Journalistin werden. Seit 2019 bin ich Mama und freue mich, heute Teil des Echte Mamas Teams zu sein und über Kinder zu schreiben. Die sind nämlich genau so spannend wie Schauspieler und Politiker.

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