Sie wurde gefeuert, weil sie schwanger war!

Kameisha Denton verlor ihren Job bei der Sandwich-Kette Jersey Mike’s, weil sie ein Baby erwartet. Laut ihrem Chef war es es nämlich eine „ungünstige Zeit“ dafür, ein Teammitglied zu haben, das bald in Elternzeit gehen würde.

Klingt fies, ist es auch. Allerdings auch legal. Denn Kameisha Denton lebt in Washington State, USA und dort sind schwangere Frauen nicht wie bei uns per Gesetz vor der Kündigung geschützt wenn sie schwanger sind. Zwar darf man niemanden aufgrund einer Schwangerschaft diskriminieren, feuern allerdings trotzdem.

Das musste die junge Frau aus Maryville schmerzlich erfahren. Sie erwartet im Dezember ihr erstes Kind und arbeitete noch nicht lange in dem Sandwich Shop. Dann bemerkte sie, dass ihr Manager sie kaum mehr für Schichten einteilte und fragte ihn per SMS nach dem Grund. Als Antwort bekam sie die eindeutige Aussage:

„Hallo, es tut mir leid, dich darüber informieren zu müssen, dass es mit Jersey Mikes nicht funktionieren wird. Es ist keine gute Zeit für uns, jemanden im Team zu haben, der ohnehin bald in Elternzeit gehen wird. Außerdem hast du mir das im Gespräch nicht gesagt. Viel Glück für dich.“

Kameisha Denton war schockiert. Schwanger ohne Job dazustehen ist keine sonderlich entspannte Situation – das können alle Mütter nachvollziehen.

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„Ich war geschockt. Es brauchte eine Weile, um zu realisieren, dass das gerade wirklich passiert“, sagte sie gegenüber KIRO-TV.

Sie war sich nicht sicher, ob diese Kündigung rechtens war und stellte die Konversation auf Facebook online. Schnell ging ihr Post viral, was ihrem ehemaligen Arbeitgeber natürlich gar nicht gefiel.

Tim Trieb, der Besitzer von Jersey Mike’s Subs in Marysville, entschuldigte sich öffentlich für die Diskriminierung: „Das hätte nie passieren dürfen. Es ist unser Grundsatz, alle gleich zu behandeln.“ Außerdem ließ er verlauten, dass der Manager, der Kameisha die Nachricht geschickt hat, inzwischen nicht mehr dort arbeite.

Und ihren Job dürfe Kameisha auch wiederhaben. Die musste darauf allerdings nicht eingehen. Durch die Aufmerksamkeit hat sie schnell eine neue Stelle gefunden und sie war bestimmt nicht allzu traurig darüber, nicht mehr zu Jersey Mike’s zurückkehren zu müssen.

 

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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