Schlägerei vor dem Kreißsaal – und wer denkt an die Mutter?

Vor kurzem bin ich über eine etwas kuriose Meldung gestolpert: In einem Bremer Krankenhaus haben sich zehn Verwandte einer frischgebackenen Mama gestritten, wer das gerade geborene Baby als erstes auf den Arm nehmen darf. Aber damit nicht genug: Aus dem Streit wurde eine handfeste Prügelei, und es musste sogar die Polizei anrücken, um die Verwandten zu trennen.

Unglaublich, oder? Abgesehen davon, dass man auf einer Entbindungsstation eigentlich pures Glück erwartet, und die Mütter sich in Ruhe erholen sollen, stellt sich mir die Frage: Was haben zehn Verwandte vor der Tür des Kreißsaals gemacht? Klar freut sich die ganze Familie auf den Nachwuchs und möchte ihn möglichst schnell kennenlernen. Aber so schnell?

Wen nimmt man als Begleitung mit zur Geburt?

Natürlich ist die Geschichte ein extremer Einzelfall. Trotzdem bringt sie mich zum Nachdenken darüber, wen man eigentlich bei einer Geburt dabeihaben möchte. Bei meinen beiden Kinder war das völlig klar: In den Kreißsaal gehören mein Mann und ich, die Hebamme – und vor die Tür niemand. Das stand für uns beide von vornherein fest und musste auch nicht weiter besprochen werden. Ich hatte zwar immer ein sehr enges Verhältnis zu meiner Mama, aber dass sie bei der Geburt dabei ist, das stand für mich nie zur Debatte. Schließlich ist so eine Geburt (jedenfalls für mich) das emotionalste Ereignis, was es gibt. Und das möchte ich nur mit demjenigen teilen, mit dem es mich verbindet, und für den es das gleiche bedeutet wie für mich.

Abgesehen davon hätte ich auch nicht gewollt, dass mich jemand Anderes als mein Mann in dieser intimen Situation sieht. So eine Geburt bringt ja nicht nur schöne Dinge mit sich, um es mal nett auszudrücken. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Die ersten Momente mit dem Baby – unbeschreiblich.

Wenn ich an den Moment zurückdenke, als wir unsere Tochter (und beim zweiten Mal unseren Sohn) das erste Mal gehalten haben, werde ich jetzt noch ganz emotional. Wenige Sekunden nach der Geburt lag das kleine Bündel auf meiner Brust, und ich wollte es am liebsten nie wieder loslassen. Dass jemand Anderes mir diesen Moment streitig macht? Unvorstellbar! Auch die Stunden danach gehörten ausschließlich dem Papa und mir. Und bei unserem Sohn als nächstes der stolzen großen Schwester. Erst einige Stunden später durften uns dann die Omas, der Opa und der Onkel besuchen kommen, und das war es auch für die Zeit im Krankenhaus.

Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis waren fast alle mit ihrem Partner im Kreißsaal. Nur zwei Freundinnen wurden jeweils von ihrer Schwester begleitet. Die eine, weil sie nicht wollte, dass ihr Mann sie während der Geburt sieht, die andere, weil der Mann es nicht aushalten konnte, daneben zu stehen, wenn sie Schmerzen hat. Aber auch in diesen Fällen war eben nur eine Person direkt dabei.

Der erste Moment gehört ganz allein der Mama.

Deshalb erstaunt mich die Geschichte von der Prügelei auf der Entbindungsstation um so mehr. Natürlich darf und sollte jede Mama das so machen, wie sie es sich wünscht. Wenn das bedeutet, dass die gesamte Familie den Neuankömmling begrüßt, dann ist das genauso in Ordnung, als wenn jemand komplett allein entbinden möchte. Trotzdem: Der erste Moment mit dem Baby gehört meiner Meinung nach ganz allein der Mama (und dem Papa). Bei allen Anderen ist Zurückhaltung angebracht, ob nun direkt im Kreißsaal oder davor. Und das letzte, was eine frischgebackene Mama braucht, sind prügelnde Verwandte, die einen Polizeieinsatz auslösen.

Wiebke Tegtmeyer

Nordisch bei nature: Als echte Hamburger Deern ist und bleibt diese Stadt für mich die schönste der Welt. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unseren beiden Kindern. Ich liebe den Hafen, fotografiere gern, gehe gern zu Konzerten und zum Fußball. Bei Echte Mamas kann ich meine Leidenschaft für Social Media und Texte ausleben – und darüber freue ich mich sehr.

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