„Schönen Feierabend!“ Was das als Teilzeit-Mama wirklich bedeutet…

„Tschühüß, schönen Feierabend!“

Feierabend… das ist doch eigentlich ein Wort, das Freude und Entspannung in einem auslöst, oder? Auch bei mir! Manchmal. Doch, so ab und zu. Ja, wirklich.

Nach dem Feierabend gehts oft erst richtig los!

Aber an vielen Tagen ist der Feierabend nur das Ende meiner ersten Aufgabe des Tages: die, eine zuverlässige Arbeitnehmerin zu sein. Eine Aufgabe, die ich sehr mag – die aber auch stressig ist. Vor allem in Teilzeit. Und so verlasse ich das Büro mit dem unguten Gefühl, dass ich noch etwa vier Stunden mehr hätte arbeiten müssen, um annähernd alles zu schaffen. Ist eben so. Hinterlässt aber ein gehetztes Gefühl im Bauch.

Und wenn ich doch noch kuuuurz bleibe!? Nee, meine Kleine soll nicht so lange in der Kita bleiben. Denn jetzt kommt meine zweite Aufgabe des Tages ins Spiel: Mama sein. Meine Lieblingsaufgabe – die aber auch nicht ohne ist.

Also verabschiede ich mich jeden Tag fast pünktlich am frühen Nachmittag in den sogenannten Feierabend. Und sehe meinen Arbeitskollegen an der Nasenspitze an, dass sie mich verfluchen. Mir aber dennoch tapfer einen „Schönen Feierabend!“ wünschen.

Liebe Kollegen, ja, ich gehe jetzt. Und arbeite nicht mehr. Zumindest nicht in meinem bezahlten Job. Aber ob ihr neidisch sein müsst? Ich weiß es nicht. Ich weiß, ihr malt euch aus, was ich jetzt alles ganz entspannt tun werde. Kuscheln oder mich auf dem Spielplatz sonnen, während meine Tochter sich mit anderen Kindern so richtig austobt und abends ins Bett fällt, wenn ihr grad mal euren Rechner ausmacht…

Aber: Ganz so ist es nun ja auch nicht. Keine Frage, ich bin viel lieber mit meinem Kind zusammen als im Büro. Alles andere wäre ja auch tieftraurig.

Foto: Orthomol

Schon mal versucht, ein Kleinkind anzutreiben?

Aber das gehetzte Gefühl hört an manchen Tagen nicht auf, wenn ich auf dem Weg zur Kita bin. Denn manchmal haben wir einen Termin und wenn meine Kleine dann in der Kita noch seelenruhig ein Puzzle zu Ende legen muss, bevor wir losmüssen, bekomme ich Schweißausbrüche. Äußerlich bleibe ich lange ruhig, sie soll ja nicht darunter leiden, dass ich gestresst bin. Aber wenn sie dann noch ein neues Puzzle (mit eindeutig zu vielen Teilen für eine schnelle Nummer) holt, platzt mir dann doch der Kragen. Ich treibe an, ich nörgle, ich hasse mich selber dafür.

Sitzen wir dann endlich im Auto, drücke ich auf die Tube. Uff. Ab zur Verabredung/zum Kindertanzen/zum Oma-Besuch – alles schöne Dinge. Wenn ich nicht immer mit einem Auge auf die Uhr schielen würde, ob wir schon losmüssen, um einigermaßen rechtzeitig zur Bettzeit zu Hause zu sein. Das ist mir wichtig. Meinen Ruf als strenge Spießermutter habe ich sicher schon weg.

Freizeit heißt nicht unbedingt „freie Zeit“

Und wenn wir nichts vorhaben? Dann starte ich zumindest entspannter in den Nachmittag. Ein paar Stunden liegen vor uns – und wir können tun und lassen, was wir wollen! Aber mit einer Tochter im besten Trotzalter gestalten sich auch ruhige Nachmittage nicht immer entspannt. Gehen wir „kurz“ einkaufen, werden garantiert die Hälfte aller Produkte im Supermarkt angefasst und gedrückt. Oder von kleinen Händen in unseren Wagen geschmuggelt und von mir unauffällig wieder zurück ins Regal gelegt. Trotzdem ist unsere Tasche danach viel voller, als ich es geplant hatte. Und Tränen gibt es sowieso – sich für eine von zwei quietschig-pinken Zeitschriften entscheiden zu müssen, ist eben furchtbar.

Foto: Orthomol

Gehen wir auf den Spielplatz, ist es erstmal entspannter. Hier kann nicht viel kaputtgehen. Aber dass ich mich in Ruhe auf die Bank setze und am Handy sp… äh, also kurz durchatme, passiert in den seltensten Fällen. Meistens gebe ich gefühlte Stunden Anschwung, presse mein Hinterteil durch Klettergerüste, die für meine Hosengröße nicht gedacht sind oder suche mit meiner Tochter minutenlang den schönsten Baum zum „Abhalten“.

Und auch, wenn wir nachmittags nur zu Hause sind, ist es nicht immer harmonisch. Nur soviel: Ich kann nahtlos von Kuscheln zu Beschimpfungen einstecken wechseln. Ich baue liebevoll Knet-Sets oder Tusch-Plätze auf, die dann höchstens fünf Minuten benutzt werden. Ich schlüpfe in alle Rollen (Tierärztin oder Patient Katze, große Schwester oder Baby, Kassiererin oder Kunde), die mir angesagt werden und wiederhole dabei artig genau die Sätze, die mir in den Mund gelegt werden. Ich tröste, nachdem ich wütend gekickt wurde und ich klebe Pflaster, viele Pflaster, auf Stellen, die angeblich bluten. Ich lese Bücher vor, deren Text ich schon auswendig kann. Manchmal nicke ich dabei ein, bis ein kleiner Finger mich wieder wachpiekst. Uah, ich bin einfach immer sooo müde.

… und die Energie schwindet Stunde um Stunde

Und so vergeht der Nachmittag im Flug. Es ist unglaublich schön, lustig, herzerwärmend – aber manchmal eben auch zum Verzweifeln. Fakt ist, dass es kein Feierabend in dem Sinne ist, dass ich Zeit für mich habe. Und dieser Punkt macht mich manchmal richtig mürbe. Ich spiele, bastle und lese wirklich supergerne – aber sieht man es mal ganz nüchtern, bedeutet das Duo Job&Kind eben auch, dass man von 7 bis 20 Uhr quasi keine fünf Minuten etwas nur für sich machen kann. (Mamas, die nicht arbeiten, geht es natürlich nicht anders, vielleicht sogar im Gegenteil! Ich kann im Büro zumindest ohne Publikum auf Toilette gehen…) An vielen Tagen macht mir das gar nichts aus. An anderen aber starte ich voller Power und krieche dann abends auf dem Zahnfleisch, gereizt, dünnhäutig und energielos.

Abends wird es plötzlich ganz ruhig…

Liegt meine Tochter dann im Bett und ich setze mich daneben, komme ich auch zur Ruhe. Ich vergesse die Hetze des Tages, jeden Streit und das Abendessen, das noch vor wenigen Minuten auf dem Tisch verschmiert wurde. Ich entspanne mich…

… und schlafe meistens mit ein.

Wenn ich dann irgendwann mit steifem Nacken wach werde, geht mein Puls gleich wieder hoch: Was ich noch alles erledigen müsste! Aber irgendwie fehlt mir dann jegliche Energie dazu. Ich liege kurz auf dem Sofa und gehe dann ins Bett, denn schon bald wird meine Kleine wach werden, dazukrabbeln, Papa mit ihrem Po sachte aus dem Bett schieben und ihre heißen Füße in meinen Rücken stemmen.

Und dann klingelt ja auch schon wieder der Wecker… und die Müdigkeit für den nächsten Tag ist vorprogrammiert.

Habt ihr in diesem Zusammenhang eigentlich schon mal über eure Ernährung nachgedacht? Die Frage kommt jetzt vielleicht etwas abrupt. Aber wenn ihr genau solche Tage kennt, kann ich euch aus meiner Erfahrung raten: Denkt an Mikronährstoffe, die der Körper in Belastungsphasen vermehrt braucht. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit Nahrungsergänzungsmitteln gemacht – genauer mit Orthomol Vital f

Foto: Orthomol

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