Neues Gesetz: Haben Familien bald deutlich mehr im Sparschwein?

Wir alle wissen: Das Leben ist teuer, und mit Kindern wird es nicht günstiger. Da freuen wir uns doch über jede Nachricht, die uns mehr Geld im Portemonnaie verspricht!!!!

 

Wie der Spiegel gestern berichtete, hat der Bundestag beschlossen, Familien künftig finanziell mehr zu entlasten.

Und so wurde in den vergangenen Tagen ein Gesetzespaket veranlasst, das allerdings noch vom Bundesrat verabschiedet werden muss. Es sieht vor, dass das Kindergeld zum 1. Juli 2019 um zehn Euro pro Kind erhöht wird. So soll künftig für das erste und das zweite Kind jeweils 204 Euro monatlich gezahlt werden, für das dritte Kind 210 Euro und für jedes weitere Kind 235 Euro. Zudem sind höhere Steuerfreibeträge und ein Ausgleich im Steuertarif für die kalte Progression (Steuermehrbelastung, die entsteht, wenn Einkommensteuersätze nicht an die Preissteigerungen angepasst werden) geplant.

Und: Für die folgenden Jahre plant die Große Koalition aus CDU, CSU und SPD noch weitere Erhöhungen des Kindesgelds, die aber noch nicht in diesem Gesetz enthalten sind.

25 Tipps, wie dein Kind besser schläft (Kostenloser Download)

Das M in Mama steht für müde ? Das andere M auch ?

Damit schlaflose Nächte der Vergangenheit angehören und du voller Energie durch den Tag gehst!

Abonniere unseren Newsletter und erhalte deine kostenlosen Schlaftipps sofort via E-Mail:

Wir schicken dir in regelmäßigen Abständen E-Mails mit spannenden neuen Artikeln, Neuigkeiten aus unserer Community und Updates von Echte Mamas.  Mit dem Absenden deiner Daten abonnierst du unseren kostenlosen E-Mail-Newsletter und akzeptierst unsere Datenschutzerklärung.


schlaftipps cover

SPD-Familienpolitiker Michael Schrodi gibt an, dass „die verfügbaren Einkommen von Familien um insgesamt fast zehn Milliarden Euro jährlich gestärkt werden.“ CSU-Finanzexperte Hans Michelbach rechnet vor, dass ein Ehepaar mit zwei Kindern und durchschnittlichem Einkommen um 470 Euro pro Jahr entlastet würde, ein Single um 207 Euro.

Wird das Gesetz verabschiedet, soll der Kinderfreibetrag stufenweise von 7428 auf 7812 Euro steigen. Und der Grundfreibetrag zur Sicherung des Existenzminimums wird ebenfalls in Stufen von 9000 auf 9408 Euro erhöht.

Kritik an diesem Entwurf kommt von den Grünen und den Linken: Geringverdiener, die wenig oder keine Steuern zahlen, würden von den Entlastungen nicht profitieren. Lisa Paus (Grüne): „In Deutschland leben drei Millionen Kinder in Armut – doch gerade deren Familien erhalten nicht einen einzigen Euro von der zugesagten Entlastungssumme.“

„Steuerentlastung kann nur dort stattfinden, wo auch Steuern gezahlt werden“, weißt Michelbach diese Vorwürfe zurück.

Wie sind gespannt, ob und wann das Gesetzespaket verabschiedet wird.

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

Alle Artikel