Mit diesen Tricks und Zauberwerkzeugen bekomme ich den Haushalt in den Griff

Ich gebe es zu: Ich mag es sauber bei uns zuhause. Nicht penibel sauber, aber gemütlich sauber. Und mit Kind ist selbst dieses „gemütlich sauber“ gar nicht so einfach. Denn egal, wo meine Tochter sich gerade in der Wohnung auffällt, sie schafft es sofort, ein kleines Chaos zu veranstalten.

Kennt ihr, oder?

Erst letztens hat sie mit all unseren Schuhen eine lustige Absperrung gebaut – quer durch unsere ganze Wohnung. Was für ein Durcheinander! Und am Ende musste natürlich ICH die Schuhe zurücksortierten und einmal den Boden wischen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich liebe meine Tochter über alles und sie muss sich auf keinen Fall wie eine Erwachsene benehmen.
Und die Schuh-Aktion war am Ende sogar richtig lustig… aber ich muss auch gestehen, dass mir manchmal der Haushalt mit Kind schon ein wenig zu viel wird.

Klar, dann jammere ich auf hohem Niveau. Denn ich habe ein wunderbares Kind, einen wunderbaren Mann und wir drei erfreuen uns eines glücklichen und gesunden Lebens zu dritt. Trotzdem wächst mir manchmal alles über den Kopf und ich hätte es gerne einfach nur „gemütlich sauber“- ohne große Anstrengung!

Damit ich mein sauberes Zuhause hinbekomme, ohne im Stress unterzugehen, habe ich mich bei anderen Mamas einmal umgehört und sie nach ihren Tricks gefragt. Und ich habe mir ein paar Dinge angeschafft und Angewohnheiten zugelegt, auf die ich nicht mehr verzichten will.

Und von diesen kleinen Zaubertricks und Zauberwerkzeugen möchte ich euch jetzt einmal berichten – vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei:

1. Ein Auffang-Lätzchen:

Als ich noch kein Kind hatte, habe ich mich mit Passion über die Lätzchen lustig gemacht, die so aussehen, als wäre an ihrem unteren Ende eine Dachrinne angebracht. Inzwischen weiß ich: Sie sind praktisch. Schließlich fallen den Babys ziemlich viele kleinere Essensstückchen wieder aus dem Mund oder der Faust. Die kann man vom Hochstuhl oder Boden sammeln, um sie nochmal anzubieten (natürlich in derselben Mahlzeit), oder man benutzt so ein Lätzchen und muss sich nicht mehr so oft bücken. Hallelujah!

2. Staubsaugerroboter:

Noch so ein Teil, über das ich mich früher immer lustig gemacht habe. Wer braucht schon einen Staubsaugerroboter?! Vor Kurzem ist aber genau so ein Staubsaugerroboter bei uns eingezogen. Und ich muss sagen, ich liebe das Teil einfach! Während ich vormittags arbeite oder nachmittags mit meiner Tochter spiele oder wir unterwegs sind, saugt sie die ganze Wohnung für mich! Anfangs war ich schon skeptisch, ob so ein Roboter wirklich funktioniert und ob er auch gründlich genug ist. Inzwischen wäre ich ohne ihn geradezu verloren – oder zumindest unsere Wohnung wieder sehr viel staubiger.

3. Nicht ohne meinen Fenstersauger:

Kein Roboter, aber die beste Haushaltshilfe EVER, die mir schon Stunden an Lebenszeit beschert hat: Der GlassVac Akku-Fenstersauger von Bosch Home & Garden.

Der Bosch Akku-Fenstersauger GlassVac reinigt Fenster und alle glatte Oberflächen schnell und streifenfrei. Man kann den GlassVac Akku-Fenstersauger für Spiegel, das Abziehen von Duschkabinen oder Beseitigen des Spritzwassers verwenden. Und dadurch, dass er einen Akku hat, ist er richtig schön handlich. Die Fenster sind nach dem Putzen mit dem GlassVac so einwandfrei sauber, dass meine Fensterputzfrequenz deutlich zugenommen hat, ohne dass ich es als mehr Arbeit empfinde.

Der Akku-Fenstersauger kam genau zur rechten Zeit in unser Leben, einer Zeit nämlich, die stark von fettigen Kinderhand,- und sogar Mundabdrücken ? an den Fensterscheiben geprägt ist.

Was finden Kinder nur an Fensterscheiben?! Hier weitere Beweisbilder aus der „Echte Mamas“-Community:

© Instagram: mrs.giebner

© Instagram: niiici

4. Mein Kind hilft mit – und liebt das „Aufräum-Spiel“:

Als meine Tochter ein Jahr alt war und mir beim Einräumen der Spülmaschine helfen wollte, drückte ich ihr zur Ablenkung ein Buch in die Hand. Ich hatte Angst um meine Teller. Was für ein Quatsch! Wenn Kinder gerne Wäsche aus der Waschmaschine holen oder mit dem Handstaubsauger Krümel aufsaugen wollen – einfach machen lassen! Kinder sind früher bereit, sich einzubringen, als man denkt. Wenn sie etwas noch nicht eigenständig können, dann gilt: „Learning by doing“. Heute motiviere und lobe ich meine Tochter immer sehr, wenn sie mir beim Putzen und Aufräumen helfen möchte und wir genießen die gemeinsame Zeit. Putzen ist quasi unser neues Hobby.

5. Erstelle einen Haushaltsplan für die ganze Familie

Mit diesem Trick bleibt nicht immer alles an uns Mamas hängen. Und ein Haushaltsplan hört sich jetzt schlimmer an, als es ist. Ich denke dabei eher an eine Magnettafel, wie sie meine Tochter in ihrer Kita-Gruppe hat. Für jedes Familienmitglied gibt es einen Magneten mit seinem Konterfei (aus einem Foto ausgeschnitten und aufgeklebt). Für die entsprechenden Aufgaben gibt es ebenfalls Magnete mit Bildern wie Frühstückstisch oder Spielzimmer. Die Familienmitglieder werden dann den entsprechenden Aufgaben zugeordnet und können leicht überblicken, wann sie wo „dran“ sind. Ob der Haushaltsplan bei uns funktioniert – sagen wir es mal so, wir arbeiten noch daran. ?

6. Aufräumen nur noch einmal am Tag

Es gab eine Zeit, da habe ich die meisten meiner freien Minuten damit verbracht, Dinge durch die Wohnung zu tragen und an ihren ursprünglichen Ort zurück zu räumen. Irgendwann merkte ich, dass ich im Laufe eines Nachmittags gefühlte hunderte Male zwischen den Zimmern hin und her lief. Besonders schlimm war es, wenn am Wochenende die ganze Familie zuhause war und jeder zu neuer „Unordnung“ beitrug. Irgendwann dachte ich mir, das kann so nicht funktionieren. Ich laufe ja jede Strecke zehnfach! Inzwischen gehe ich deshalb höchstens einmal am Tag mit einem großen Wäschekorb durch die Wohnung, lade dort alles rein, was nicht am richtigen Platz ist und räume es gesammelt an den jeweils richtigen Stellen (meist im Kinderzimmer) wieder ein. Viertelstunde – erledigt!

Mit diesen sechs kleinen Alltagshacks spare ich in der Summe enorm viel Zeit.

Zeit, die ich bewusst nutze, um mal einen entspannten Tee zu trinken, um mit meiner Tochter zu spielen, mit ihr raus zu gehen oder dem Alltagsstress sonst wie zu entfliehen.

Und trotzdem muss mein Sinn für Ordnung und Sauberkeit nicht leiden –  moderner Technik und hart erkämpfter Mamaerfahrung sei Dank!

Diese Geschichte ist in Zusammenarbeit mit BOSCH entstanden.

 

Anna Moniz

Vor zwei Jahren hat es mich mit meinem Mann und unserer Tochter vom hohen Norden nach Niederbayern verschlagen. Hier arbeite ich als Autorin für Echte Mamas sowie als freie Texterin und PR-Beraterin. Die Turbulenzen des echten Mamalebens halten mich dabei täglich auf Trab und machen mich gleichzeitig zum glücklichsten Menschen aller Zeiten.

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