Mein Trick, dass mein Freund liebend gern staubsaugt

Es gibt Momente, in denen wird uns Mamas so richtig bewusst, wie sehr sich unser Leben im Vergleich zu früher geändert hat. Bei mir war dieser Moment neulich, als ich zu meinem Freund sagte: „Ich würde alles geben für eine Abstellkammer.”

Früher war mir sowas völlig schnuppe, aber mit Mann und Kind ist es ohnehin schon unordentlich. Überall Bauklötze, Kuscheltiere, haufenweise Wäsche, Brösel … Dazu liegen im Radius von mindestens zwei Metern verteilt um die Haustür Straßendreck, Schlamm von den Gummistiefeln meines Sohnes und Sand vom Spielplatz, und in der Küche liegen nicht nur Sonnenblumenkerne auf dem Boden… Ihr wisst ja, wie das ist.

Was ich dann nicht auch noch sehen will, sind Staubsauger und Feudel in der Ecke. Aber natürlich zieht man nicht um, nur weil man keine Abstellkammer hat. Also musste eine andere Lösung her. Das Ziel:

Eine saubere Wohnung mit möglichst wenig Aufwand

Geht das überhaupt? Am liebsten wäre mir natürlich eine Haushaltshilfe. Ist aber finanziell nicht drin.

Also Plan B: Da mir viele Freundinnen schon von ihren Saugrobotern vorgeschwärmt haben, habe ich mir auch einen geholt: den Saug- und Wischroboter Explorer Serie S von Rowenta (hier zum Test). Wir nennen ihn Heinzelmann. Weil er saugt und wischt, während wir andere Dinge erledigen. Funktioniert auch super, wir würden ihn nicht mehr hergeben! Allerdings stellt man den ja nicht an, um mal eben unter dem Kinderstuhl zu saugen.

Ich brauchte so etwas wie einen Handstaubsauger… Aber meine Oma hatte so einen, und irgendwie fand ich den spießig. Also musste eine andere Lösung her. Wie zum Beispiel…

Der X-Force Flex von Rowenta

Oder, wie mein Freund ihn nennt: Mr. Flex.

Mr. Flex ist ein Akkusauger von Rowenta. Akkusauger – wem das jetzt nichts sagt – sind diese coolen Staubsauger ohne Kabel, die seit einiger Zeit diese alten schweren Staubsauger, die man so mühsam hinter sich her rumpeln muss, verdrängen.

Und jetzt, wo ich einen habe, weiß ich ganz genau warum. Der X-Force Flex ist superleicht, kabellos, kann einfach an einer Wandhalterung angebracht werden, und das Handteil kann man auch als Handstaubsauger verwenden. Und auch dabei sieht er wesentlich stylischer aus als der von Omi – das Auge saugt ja schließlich mit.

Der X-Force Flex 11.60 von Rowenta im Test

Aber nicht nur ich bin Fan vom neuen X-Force Flex. Erster begeisterter Eindruck meines Freundes: „Das Handteil sieht ja aus wie von Star Wars!“ Er stellt sich in Position. „Klar, heißt ja auch X-Force“, entgegne ich.

„May the force be with you!“

Und schon geht mein Freund mit seiner neuen Staubsaugerwaffe durch die Wohnung, spielt einen Storm Trooper und saugt, anstatt zu schießen, Möbelstücke ab. Mein Freund saugt freiwillig! Beste Anschaffung, denke ich mir, und beobachte, wie mein Sohn ihm durch die Wohnung hinterherstolpert.

„Wie saugt er denn?“, frage ich. „Super!“, ruft mein Freund. Ich gehe ihm hinterher und überprüfe erstmal die Kommode. Tatsächlich, die war vorhin voller Staub, jetzt ist nichts mehr da. Für das Sofa bringen wir die Tierhaardüse an das Handteil an. Mein Freund aktiviert die Boost-Taste für extra Saugleistung. Mr. Flex heult kurz auf, und alle Brösel und Hundehaare verschwinden. Super praktisch: Man braucht für das Saugen nicht mehr zwei Hände, sondern nur noch eine, weil der X-Force so handlich ist. Klappt also auch super, wenn man ein quengeliges Kleinkind auf dem Arm hat. Oder ein Kleinkind, das genau das machen will, was seine Eltern tun. In dem Fall: saugen.

Jetzt will ich das Teil unbedingt auch mal ausprobieren und den Boden saugen. Das Zusammenbauen von Mr. Flex ist so easy, das verstehe ich auch ohne Gebrauchsanleitung: Einfach Düse, Saugrohr und Handteil zusammenstecken, schon kann es losgehen.

Nach nur zehn Minuten (kein Witz) habe ich Schlafzimmer, Bad und Flur gesaugt. Und bin begeistert. Aus folgenden Gründen:

  1. Ich muss nicht wie bisher ständig das Kabel ein- und ausstecken oder den schweren Staubsauger hinter mir herziehen, mein Rücken dankt es mir. Denn ich stehe gerade, halte den 3 Kilo leichten Akkusauger in einer Hand. Und kann währenddessen sogar meinen Sohn auf dem Arm tragen.
  2. Ich kann den X-Force Flex locker mit einer Hand bedienen, weil er super flexibel zu steuern ist. Der Düsenkopf dreht sich mühelos, wohin ich ihn haben will. Und das funktioniert im wahrsten Sinne locker aus dem Handgelenk. Denn das Teleskoprohr ist knickbar und ich komme ohne mich zu Bücken und Abzumühen überall drunter.
  3. Ich muss im dunklen Flur (es ist halb 6 Uhr abends) nicht mal das Licht anmachen – denn der X-Force Flex hat eine integrierte LED-Leuchte an der Düse. Perfekt, um auch mal ganz genau zu erkennen, was sich so alles an Dreck unter den Schränken angesammelt hat… Sieht die Beleuchtung nicht spacig aus?!
Leuchtet im Dunkeln: Der X-Force Flex hat ein LED-Licht an der Düse.

Leuchtet im Dunkeln: Der X-Force Flex hat ein LED-Licht an der Düse. Foto: privat

Danach bringe ich den Akkusauger an seinen neuen Platz an der Wand – mein Freund hat mittlerweile die Halterung anmontiert.

Mein Fazit: Endlich kein Kabelsalat und kein Ungetüm mehr in unserer Wohnung. Der X-Force Flex 11.60 ist leicht, der Akku hält ewig, das Gerät sieht stylish aus, kommt überall dran und ist selbst im Boost-Modus saugstark und zugleich leise. Meine Oma würde Augen machen!

Jennifer Meerkamp

Als Kind der 80er habe ich Kinderkassetten geliebt. Schnell war mir klar: Karla Kolumna ist immer dort, wo was los ist. Deswegen wollte ich Journalistin werden. Tatsächlich habe ich über meinen Job schon viele tolle Menschen kennenlernen dürfen: Jetzt, als Mama eines 1,5-Jährigen, freue ich mich, heute Teil des Echte Mama Teams zu sein und über Kinder zu schreiben. Die sind nämlich genau so spannend wie Schauspieler und Politiker.

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