Mein Kind war dauernd erkältet, bis ich mich endlich richtig gekümmert habe

Dieser Winter ist erkältungstechnisch der Schlimmste, den ich je erlebt habe. Erst lag ich eine Woche flach, dann mein Mann und schließlich auch meine Tochter Julie (3). Ich musste sogar meine Eltern zur Unterstützung anreisen lassen, weil ich einfach nicht mehr konnte.

Kaum hatten wir uns einigermaßen berappelt, lief die Nase von Julie schon wieder und sie hustete sich durch die Nacht. Ich habe mal versucht, ihre Erkältungen seit letztem Herbst zu zählen. Ich kam auf fünf!

Ich weiß, dass bei Kindern bis drei Jahren das Immunsystem noch nicht komplett ausgereift ist und dass es mit jeder Infektion dazulernt. Und trotzdem empfinde ich es mehr als nervig.

Julie litt immer so! Dauernd musste sie aus der KiTa zu Hause bleiben. Das gefiel ihr erst, später aber langweilte sie sich. Ich versuchte, mich gut um sie zu kümmern und trotzdem ein paar Stunden am Tag konzentriert zu arbeiten. Das Ergebnis: Ich bekam nichts auf die Reihe – außer den nächsten Schnupfen.

Irgendwann hatte ich die Nase dann endgültig – im wahrsten Sinne des Wortes – voll. Ich beschloss alle meine Kräfte darauf zu verwenden, uns gesund zu pflegen und diesen Status möglichst lange zu erhalten. Und weil ich auch psychisch aus dieser Negativ-Spirale raus wollte, sollte uns beiden das Gesundwerden auch noch Spaß machen.

Schwierig? Zumindest besser als rumzuhocken und Trübsal zu blasen.

Als Erstes ließ ich meiner Tochter ein warmes Bad ein. Sie liebt es zu plantschen und im Wasser zu spielen – sogar wenn sie etwas krank ist.

Die „Behandlung“ lief quasi nebenbei: Sie badete im „Kinderbad mit Thymian“ von Eucabal, das so sanft pflegt und beruhigt, dass es selbst für Säuglinge geeignet ist. Bald erfüllte der Duft von ätherischem Thymian das Badezimmer – Thymian wirkt wohltuend auf die Atmung.

„Eucabal Kinderbad mit Thymian“ beruhigt gereizte Atemwege und sorgt für wohlige Müdgkeit / Foto: ©Echte Mamas

Meiner Tochter lief in der feucht-schwülen Luft des Zimmers zwar ununterbrochen die Nase, dafür konnte sie danach das erste Mal seit Tagen mit einigermaßen freien Atemwegen einschlafen. Der zweite Vorteil: Das Ölbad machte ihre Haut so schön weich! Ich packte sie dick ein, allerdings nicht zu sehr, damit sie nicht nach schwitzte und später auskühlte. (Vorher habe ich noch alle Handtücher und die Bettwäsche gewechselt, damit sie sich nicht wieder ansteckte. Nein, dieser Teil machte keinen Spaß ;-).

Danach gönnte ich mir endlich mein langersehntes heißes Bad. Ich wählte für mich das „Eucalyptusbad bei Erkältungsgefahr“ von Eucabal. Erkältungsgefahr – oh ja, das kam mir bekannt vor. Ich lag im Wasser und atmete tief die ätherischen Öle ein, bis mir schon fast die Augen zufielen.

Danach kuschelte ich mich ins Bett, und meine Tochter und ich schliefen diese Nacht so tief und fest wie schon lange nicht mehr. Der folgende Tag war zum Glück ein Samstag, so dass wir uns etwas ausruhen konnten.

Meine Tochter kocht auch so gerne Tee, deshalb war es nicht schwierig, ihr einen Erkältungstee schmackhaft zu machen. Wir machten fast eine japanische Tee-Zeremonie draus, so lange hantierten wir mit Tassen, Kräutern und Wasser.

Weil frische Luft auch bei Erkältungen gut tut, gingen wir an den nächsten beiden Tagen jeweils morgens und nachmittags 15 Minuten spazieren. Ich passte gut auf, dass vor allem Julies Ohren und Hals bedeckt waren. Zwar streiten die Forscher noch darüber, ob es wirklich einen Zusammenhang zwischen Abkühlen und Erkältung gibt, aber sicher ist sicher.

Danach setzten wir uns entspannt aufs Sofa und lasen „Mister Hatschi“ von Roger Hargreaves. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid.

Und natürlich haben wir auch den Tipp befolgt, der am besten vor Erkältungsviren da draußen schützt: Häufiges und gründliches Hände waschen. Vor allem, wenn meine Tochter aus Versehen statt in den Ellenbogen in die Hände geniest hat.

Nach dem Wochenende ging es Julie und mir wirklich besser. Mein Vorsatz fürs nächste Mal: Mich lieber gleich beim leichtesten Anflug einer Erkältung ordentlich kümmern, anstatt sie später aussitzen zu müssen.

Echte Mamas

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