Lockdown bis Ostern? Merkel warnt vor Corona-Mutationen

Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte noch einige harte Wochen an, die uns bevorstehen. Verschiedene Medien spekulieren nun über eine mögliche Verlängerung des Lockdowns bis Ostern.

Wie lange denn noch? Das ist wohl eine Frage, die sich besonders Eltern insgeheim stellen. Schulen sind immer noch geschlossen und auch an vielen Kitas wurde der Regelbetrieb ausgesetzt. Viele blicken deswegen gespannt auf den kommenden Corona-Gipfel Ende Januar.

Uns stehen „harte“ Wochen bevor

Aber die jüngsten Aussagen der Bundeskanzlerin kündigen bereits an, dass wir sobald wohl nicht mit Lockerungen rechen können. Merkel wird in der BILD zitiert, dass uns noch „harte Maßnahmen“ für die kommenden acht bis zehn Wochen bevorstehen: „Wenn wir es nicht schaffen, dieses britische Virus abzuhalten, dann haben wir bis Ostern eine 10-fache Inzidenz.

In Fraktionskreisen wurde jedoch ausdrücklich darauf verwiesen, dass Merkel nicht von einer Verlängerung des derzeitigen Lockdowns bis Ostern gesprochen habe. Allerdings klingt das trotzdem nicht so, als dürften wir uns bald wieder über mehr Freiheiten in unserem Alltag freuen. Dass der Lockdown in seiner aktuellen Form bestehen bleibt, ist damit natürlich nicht gesagt. Trotzdem wird es immer wahrscheinlicher, dass zumindest einige der Maßnahmen uns noch länger begleiten.

Mutationen sorgen für Rekord-Inzidenzen in Irland

Doch das ist vielleicht auch besser so, denn jüngste Entwicklungen in Irland zeigen, wie gefährlich die neuen Mutationen des Coronavirus sind. Innerhalb kürzester Zeit haben sie dort für eine Sieben-Tage-Inzidenz von aktuell 929 gesorgt. Ein erschreckendes Beispiel also, welches auch die Bundesregierung im Blick hat.

Schon in der letzten Corona-Konferenz am 5. Januar hatte Merkel vor der Ausbreitung der Mutationen gewarnt. Sie appellierte deswegen noch einmal an alle Bürger, die Bedrohung durch das Virus ernst zu nehmen. Ziel von Bund und Ländern bleibt es, die 7-Tage-Inzidenz auf unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zu senken. Denn nur so ist eine Nachverfolgung der Infektionsketten wieder möglich. Und die Nachverfolgung ist insbesondere in Hinblick auf die Mutationen des Virus sehr wichtig.

Lena Krause

Ich lebe mit meinem kleinen Hund Lasse in Hamburg und bin dort immer gerne im Grünen unterwegs.

Auch wenn ich selbst noch keine Mama bin, gehören Babys und Kinder zu meinem Leben dazu. Meine Freundinnen machen mir nämlich fleißig vor, wie das mit dem Mamasein funktioniert und ich komme als „Tante Lena“ zum Einsatz.

Seit ich denken kann, liebe ich es, zu schreiben – und bei Echte Mamas darf ich mich dabei auch noch mit dem schönsten Thema der Welt auseinandersetzen. Das passt einfach!

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