Für Laura Maria Rypa verändert sich 2020 alles: Sie lernt den Sänger und ehemaligen DSDS-Juror Pietro Lombardi kennen. Von einem Tag auf den anderen wird sie von Paparazzi verfolgt, ihr Privatleben rückt in den Fokus der Öffentlichkeit – und auch Laura selbst wird plötzlich zum Medienstar.
Vor allem die On-off-Beziehung mit Pietro Lombardi sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Auch die gemeinsamen Kinder stehen regelmäßig im Mittelpunkt der Berichterstattung: Leano Romeo, der im Januar 2023 geboren wurde, und Amelio Elija, der im August 2024 zur Welt kam.
Was Laura nun über ihre erste Zeit als Mama verrät, schockiert
In der Talkshow „deep und deutlich“ spricht Laura Maria Rypa mit dem Moderatorinnen-Duo Lola Weippert und Aminata Belli über die Frühgeburt ihres Sohnes Leano Romeo – und über eine belastende Zeit, die ihr Vertrauen nachhaltig erschütterte.
Denn Leano kam sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt und musste anschließend rund zwei Wochen auf der Intensivstation beziehungsweise im Krankenhaus bleiben.
Das Spiel mit Social Media und der Presse
Laura Maria Rypa war bereits vor ihrer Beziehung mit Pietro Lombardi als Influencerin aktiv. Doch durch ihren bekannten Partner rückte ihr Privatleben noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. Selbst im Kreißsaal fühlte sie sich nicht unbeobachtet.
„Eigentlich sollte die Geburt das Schönste sein, was einer Frau oder auch einem Papa passiert. Aber bei uns war im Kopf: Wir müssen jetzt etwas posten, damit die Leute nicht wissen, dass ich im Kreißsaal bin. Sonst steht wieder die Presse vor der Tür“, erzählt Laura.
Das Paar versuchte deshalb, die Geburt seines ersten gemeinsamen Kindes in den sozialen Medien geheim zu halten. Leano kam deutlich früher als erwartet zur Welt – und die Familie wollte zunächst in Ruhe ankommen. Hinzu kam, dass der Gesundheitszustand ihres Sohnes zunächst kritisch war.
Erste Details zur Geburt wurden im Krankenhaus geleaked
Das ist der besonders heikle Teil: Als Laura im Krankenhaus um ihren Sohn bangte, bekam sie Videos und Nachrichten auf Social Media zugespielt, die ihr zur Geburt des ersten Kindes gratulierten. Nicht nur das, es wurden bereits der Name, das Gewicht sowie das Geburtsdatum veröffentlicht – all das, ohne die Einverständniserklärung der Eltern.
Nun äußerte sich erstmals Laura Maria Rypa dazu:
Man muss sich vorstellen: Mein Sohn liegt auf der Intensivstation und ich weiß nicht, was mit meinem Sohn gerade ist, ob er überleben wird.
Später stellte sich heraus, dass eine andere Mutter, deren Kind ebenfalls auf der Intensivstation lag, heimlich Fotos und Videos von Laura und Pietros Sohn gemacht und weitergeleitet hatte. Und das ausgerechnet im Krankenhaus – einem Ort, der für die Familie eigentlich ein geschützter Raum hätte sein sollen.
„Man muss sich vorstellen, wie das war, wenn man sich damit noch auseinandersetzen muss, wenn man weiß, deinem Kind geht es gerade nicht gut.“
Das Krankenhaus riet dem Paar damals, rechtlich gegen die Mutter vorzugehen – auch, um zu verhindern, dass der Vorfall negativ auf das medizinische Personal vor Ort zurückfällt.
Laura und Pietro entschieden sich nach eigener Aussage jedoch dagegen. „Sie war selbst Mutter eines Frühchens. Sie war wohl alleinerziehend. Es ist schon genug für eine Mutter, das durchzustehen, wenn man die dann noch verklagt … Sie hat sich entschuldigt. Trotzdem hätte ich mir alles anders gewünscht.“
Ein Vertrauensbruch, der nicht zum ersten Mal geschah
Der Vorfall im Krankenhaus war allerdings nicht das erste Mal, dass Laura und Pietro das Gefühl hatten, dass ihre Privatsphäre verletzt wurde.
Bereits bevor das Paar die Schwangerschaft öffentlich machte, wurden sie von der Presse kontaktiert und zur Veröffentlichung gedrängt. Zu diesem Zeitpunkt wussten viele Menschen noch nicht einmal, dass Laura und Pietro wieder ein Paar waren. Zudem befand sich Laura noch vor der 12. Schwangerschaftswoche.
Schließlich spürten Paparazzi Laura in einem Babymarkt auf. Daraufhin entschieden sich Laura und Pietro, die Schwangerschaft selbst öffentlich zu machen.
Wie Laura bei „deep und deutlich“ erzählte, soll damals sogar eine Freundin Informationen an die Presse weitergegeben haben.
„Es wussten nur unsere Engsten. Woher wissen die Medien das? Wir wurden auch extrem unter Druck gesetzt. Die Presse wollte die ersten Babybilder von mir, Ultraschallbilder.“
Später fand Laura heraus, wer hinter den Informationen steckte:
„Am Ende hat sich herausgestellt, dass es jemand aus meinem engsten Kreis an die Zeitung verkauft hat“
Laura Maria Rypa
Nach diesem Schock verlor Laura zunehmend das Vertrauen in ihr Umfeld. Sie misstraute sogar ihren eigenen Eltern und zog sich immer mehr zurück. Erst heute kann sie offen über das Erlebte sprechen – auch, um die Deutungshoheit nicht vollständig den Medien zu überlassen und ihre persönlichen Erfahrungen selbst einzuordnen.
Was Laura sich heute wünscht?
Vor allem mehr Verständnis, Empathie und Feingefühl von außen. Nur weil sie und Pietro in der Öffentlichkeit stehen, bedeutet das für sie nicht automatisch, dass auch ihre Söhne diesen Weg gehen müssen.
Leano und Amelio sollen später selbst entscheiden können, was sie von ihrem Leben öffentlich teilen möchten – und was privat bleiben soll.
Für die Zukunft wünschen wir der Familie vor allem Ruhe und alles Gute.
Was würdest du Laura Maria Rypa gern sagen? Verrate es uns in den Kommentaren.
Laura Maria Rypa: „Als mein Kind auf der Intensivstation lag, wurde es gefilmt.“
Von
Marie Kahle
25. September 2026