Toll! Dieses Jahr wird die Karies-Vorsorge für die Kleinsten verstärkt

Keine gute Entwicklung bei unseren Kleinen: Alle bisherigen Maßnahmen gegen Karies scheinen nicht so richtig zu fruchten, die Zahlen der Zahnerkrankung bei Kindern gehen seit Jahren kaum zurück. So gilt Karies als häufigste chronische Erkrankung bei Vorschülern.

Wichtig: Fast die Hälfte der Zahnlöcher, die bei der Einschulung festgestellt werden, entstehen laut Experten bereits in den ersten drei Lebensjahren der Kinder. Das möchte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ändern. Deswegen ermöglicht er Kleinkindern künftig frühere Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt.

So haben Kinder demnächst zwischen dem sechsten und dem 34. Lebensmonat Anspruch auf drei zusätzliche Früherkennungsuntersuchungen. Entdeckt der Zahnarzt dabei Anzeichen für Karies und behandelt die Milchzähne deswegen etwa mit Fluoridlack, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten.

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Die Neuregelung tritt nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft, frühestens aber ab Juli 2019.

Regelmäßiges Zähneputzen ist ein absolutes Muss – und das ab dem ersten Zähnchen. Foto: Bigstock

Als Ursachen für die „frühkindliche Karies“ gelten übermäßiges Trinken von zucker- und säurehaltigen Getränken, zum Beispiel aus Saugerflaschen, und eine mangelnde Mundhygiene. Das größte Problem daran: Unbehandelt kann dies neben Zahnschmerzen, Fisteln oder Abszessen auch zum vorzeitigen Zahnausfall führen. Zudem entwickeln betroffene Kinder auch deutlich öfter Karies an den zweiten, bleibenden Zähnen!

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