Jeden Abend räumte sie das Kinderzimmer auf. Bis ihr Mann ihr diese eine Frage stellte….

Wir kennen das alle: Wo das Kind durchgefegt ist, hinterlässt es eine Spur der Verwüstung, oder zumindest eine Spur der größtmöglichen Unordnung.

Und wir kennen das ebenfalls alle: Auf den Fußboden kniend räumen wir hinter dem Kind her und auf.

Heidi Hamm, Mutter von drei Kindern, kann davon auch ein Lied singen: „Jahrelang habe ich jeden Abend ein paar Minuten damit verbracht, die Sachen meiner Kinder aufzuräumen. Ich würde es bestimmt hassen, nachzurechnen, wie viele Stunden meines Lebens ich damit verbracht habe, Spielzeug aufzunehmen. Verdammt viele. Zu viele.“

Inzwischen macht sie das nicht mehr. Zu ihrem viralen Facebook-Post zeigte sie das Bild eines sehr unordentlichen Kinderzimmers und schrieb dazu: „Heute habe ich eine Tür geschlossen. Die Tür DAZU.“

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Es hat sie Überwindung gekostet, aber nun macht Heidi das regelmäßig. Dazu verholfen hat ihr ihr Mann, und zwar mit einem einzigen Satz: „Eines Nachts fand er mich auf meinen Händen und Knien, wie ich das Lego nach Farben sortierte. Habe ich schon erwähnt, dass ich es mag, wenn Dinge geordnet sind? Ich war erschöpft. Was ein normaler Zustand für mich ist. ‘Warum schließt du nicht einfach die Tür?‘, fragte er.“

Das war genau das, was sie brauchte, so Heidi. Sie sah ihn an, stand auf, und tat genau das. Denn ihren Kindern (so wie unseren auch…) ist es völlig egal, wie unordentlich deren Zimmer ist.

Nun startete sie einen Appell an alle anderen Mütter, es ihr gleichzutun, für den sie von vielen gefeiert wird. Schließlich spreche jeder davon, wie wichtig es sei, auf sich selbst zu achten, wenn man Mutter oder Vater ist. Aber das ist nicht so einfach.

Darum gibt sie viele tolle Vorschläge, wie das aussehen kann und wofür wir alle AB JETZT kein schlechtes Gewissen mehr haben sollten:

„Auf sich selbst achten ist, ein Geheimlager aus Schokoladentafeln zu haben und sie alle für sich selbst zu behalten.

Auf sich selbst achten ist, Netflix für die Kinder einzuschalten, um deinen Kaffee trinken zu können. Heiß.

Auf sich selbst achten ist, die Kinder früh ins Bett zu schicken und mit deinem Mann auf der Couch zu kuscheln.

Auf sich selbst achten ist, eine Tür zu schließen.

Und jetzt? Die Kinder können ihr Spielzimmer ein Mal die Woche aufräumen. Nicht ich. Sie.

Und die restlichen 95 Prozent der Zeit? Sieht es so aus. Und das ist ok.

 

Rebecca

Schon seit rund einer Dekade jongliere ich, mal mehr, mal weniger erfolgreich, das Dasein als Schreiberling und Mama. Diese zwei Pole machen mich aus und haben eines gemeinsam: emotionale Geschichten!

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