Inhalationsgerät für dein Kind: Die beste Hilfe gegen Erkältungen!

Erkältung. Das bedeutet nicht nur Husten, Halsweh und eine verstopfte Nase. Sondern auch fiese Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und allgemeines Unwohlsein. Kein Wunder, dass mein kleiner Sohn die letzten Wochen über so quengelig war – und nachts so schlecht geschlafen hat (ich sag´s euch, ich bin sooo müde!). Ich habe viele sanfte, aber effektive Hausmittel in meinem Repertoire, aber besonders das Inhalieren mit einem professionellen Inhalationsgerät hilft uns am meisten.

Hier ist mein Erfahrungsbericht, warum ich so auf Inhalieren gegen eine Erkältung schwöre und meine Tipps, wie man seinem Kind die Angst vor einem Inhalationsgerät nimmt:

1. Das richtige Inhalationsgerät für dein Kind finden:

Fünf Wochen lang schlug sich der arme Zwerg mit einer hartnäckigen Erkältung herum. Nichts half. Bis ich einen Vernebler (das „MicroAIR U100“-Inhalationsgerät von OMRON) ausprobiert habe. Inhalieren war für mich bis dato kein Thema. Ich kannte nur die klassischen Kompressor-Inhalationsgeräte, die groß, laut und nicht mobil sind. Nichts für meinen Bruno: Er ist teilweise recht geräuschempfindlich und ruft schon „Mama, Arm“, wenn ich nur den Staubsauger anwerfe (bei Baustellen und Feuerwehrsirenen kann es ihm dagegen nicht laut genug sein).

Der „MicroAIR U100“-Membranvernebler dagegen ist so klein, dass er in eine Handtasche passt, und total leise. Er macht Babys und kleinen Kindern daher weniger Angst. Trotzdem ist er genauso effektiv: Nach nur drei Tagen Inhalieren war Brunos Erkältung tatsächlich viel besser, ja fast weg! Deshalb habe ich hier für alle anderen Mamas aufgeschrieben, wie das Inhalieren funktioniert und warum es so effektiv ist. Vielleicht hilft es euch ja auch, wenn euer kleiner Schatz anfällig für Erkrankungen der Atemwege ist.

Das richtige Inhalationsgerät für Kinder von Omron

Das richtige Inhalationsgerät für Kinder: „MicroAIR U100“ Inhalator von OMRON ist kabellos und kann überall eingesetzt werden. Foto: Kapturing

2. Warum ich meinem Kind das Inhalationsgerät „MicroAIR U100“ von OMRON gekauft habe:

Wie schon erwähnt ist das „MicroAIR U100“ von OMRON ein tragbares, batteriebetriebenes Inhalationsgerät im Taschenformat. Im Gegensatz zu herkömmlichen Verneblern ist es angenehm leise und macht Kindern daher keine Angst. Und: Die Inhalationszeit ist durch die einzigartige Membran-Technologie im Vergleich zu anderen Geräten zudem deutlich kürzer. Die Inhalationslösung wird mit großer Geschwindigkeit durch die Membran gedrückt. Schon fünf Minuten reichen, um 2,5 ml Flüssigkeit mit Wirkstoff in die Bronchien strömen zu lassen. Alle Mamas wissen: Bei Babys und Kleinkindern zählt jede Minute!

Außerdem ist er in allen Positionen einsetzbar, also auch im Liegen auf dem Sofa oder im Bett. Du kannst mit deinem Schatz gemütlich ein Puzzle machen, ein Buch lesen oder gemeinsam einen Film schauen. Dient ja in dem Fall einem guten Zweck. Es gibt aber noch mehr optionales Zubehör, die das Inhalieren mit Babys und kleinen Kindern leichter machen: Atemmasken in verschiedenen Größen (für Erwachsene und Kinder ab sieben Jahren, plus eine Babymaske für Kinder von null bis sechs) sowie ein Schnullermasken-Aufsatz.

Inhalationsgerät von Omron mit Schnullermasken-Aufsatz

Für Babys gibt es als optionales Zubehör einen speziellen Schnullermasken-Aufsatz für das Inhalationsgerät „MicroAir U100“ von OMRON / Foto: Kapturing

3. Inhalieren gegen Erkältung: Warum hilft es so überhaupt so gut?

Eine Erkältung ist eine Erkrankung der Atemwege, die durch Viren ausgelöst wird. Zu typischen Symptomen zählen Niesen, eine verstopfte oder laufende Nase, Husten, Halsschmerzen, leichtes Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen. Im ersten Lebensjahr erkranken viele Babys bis zu acht Mal an Erkältungen. Das liegt daran, dass ihr Immunsystem noch nicht voll ausgebildet ist. Aber auch Krippen- und Kindergartenkinder sind gefährdet, da sie dort permanent Erregern ausgesetzt sind, die die vielen Kinder untereinander austauschen. Gerade bei Babys und kleinen Kindern verursacht eine Erkältung oft Schlafstörungen und Appetitlosigkeit – auch die vermehrte Anhänglichkeit und mehr Weinen ist dann eine Belastung für die ganze Familie.

Beim Inhalieren sorgt einfach das natürliche Einatmen dafür, Dämpfe oder Aerosole zu therapeutischen Zwecken direkt in die Atemwege zu bringen.

Auf diese Weise werden Erkältungssymptome sanft gelindert, auch ganz ohne Medikamente, zum Beispiel mit einer isotonischen Kochsalzlösung (0,9 Prozent). Feinste Nebeltröpfchen mit Kochsalzlösung befeuchten die Schleimhäute und sorgen für eine besser Durchblutung. Die Atemwege können sich so besser reinigen und vor Viren schützen – die Erreger werden durch Husten, Niesen und Naseputzen nach draußen befördert. Salz wirkt außerdem desinfizierend und antibakteriell.

4. Meine Tipps, wie Kinder gerne mit dem Inhalationsgerät inhalieren:

Fast alle Kinder schrecken vor einem Inhalationsgerät erst einmal zurück. Logisch, denn ein Gerät mit Maske, die sie zum Inhalieren über Nase und Mund setzen sollen?! Das kann auf Kinder ganz schön gruselig wirken. Hier sind meine persönlichen Tipps, wie ich meinem Kind die Angst vor dem Inhalationsgerät genommen habe.

1. Lasse dein Kind das Gerät erkunden

Mein Kind durfte sich das Inhalationsgerät vor dem ersten Benutzen ganz in Ruhe angucken und durfte es auch selbst ein und ausschalten. Ich habe von anderen Mamas auch den Tipp gehört, dass es hilft, wenn die Kinder das Gerät zunächst an Mama, Papa, Teddy oder einer Puppe „ausprobieren“.

2. Selbst Vorbild sein

Inhalieren hilft allen – auch uns Mamas. Warum also nicht mals selbst inhalieren? So zeigt man, dass das Inhalieren nicht weh tut oder unangenehm ist. Wir haben eine Vorbildfunktion gegenüber unseren Kinder und wenn wir uns trauen, trauen sie sich auch.

3. Ablenkung:

Der absolute Klassiker: Ablenkungsmanöver. Meistens greifen Eltern auf Spiele oder Videos auf dem Smartphone oder Tablet zurück. Damit das Inhalieren aber gut funktioniert, sollte das jedoch wirklich eine Ausnahme bleiben und nur so lange erlaubt sein, wie die jeweilige „Prozedur“ andauert. Das gilt vor allem für die ganz Kleinen. Ich „lenke“ mein Kind am liebsten mit Musik ab. Wir kuscheln und hören während des Inhalierens schöne Klänge, wie die Musik von „Sing mit mir – Kinderlieder“:

4. Belohung:

Ja, ja, eine Belohnung ist nicht unbedingt ein geeignetes Erziehungsmittel, denn sie birgt die Gefahr, dass sich unsere Kinder irgendwann nur noch gegen „Bezahlung“ zu etwas motivieren lassen. Doch ein krankes, schlappes, hustendes Kind, dem das Inhalieren einfach suspekt ist, darf durchaus schon mal belohnt werden, wenn es die Prozedur tapfer über sich ergehen lässt.

5. Das Inhalationsgerät für dein Kind kaufen und los geht’s:

Das OMRON „MicroAIR U100“-Inhalationsgerät gibt es in der Apotheke zu kaufen. Super Tipp: Bis zum 29.02.2019 gibt es die #schlauerinhalieren-Apotheken-Aktion: Wenn ihr ein Inhalationsgerät von OMRON kauft, könnt ihr unter www.omron-schlauerinhalieren.de den Kassenbon hochladen und bekommt 20€ zurücküberwiesen.

In der Apotheke können euch die Fachangestellten auch noch einmal Vorteile und Wirkungsweise erklären und vorführen, wie du das Gerät benutzt. Hier eine Kurzanleitung:

1. Inhalationslösung in den Medikamententank einfüllen

2. Membranabdeckung aufsetzen

3. Behälter schließen

4. Mundstück oder Maske am Maskenadapter anschließen

Los geht’s!

Aus Gründen der Hygiene solltest du den Inhalator nach jeder Nutzung reinigen (mehr Infos dazu findest du in der Gebrauchsanleitung). Zum Glück besteht das „MicroAIR U100“ aus wenigen Teilen, das macht die Handhabung leicht. Bekommst du den Vernebler von deinem Kinderarzt verschrieben, erstatten Krankenkassen wie zum Beispiel Barmer GEK, TK oder HKK den kompletten Kaufpreis ohne, dass du draufzahlen musst. Auch Kochsalzlösung (0,9) Prozent oder vom Kinderarzt verschriebene Medikamente bekommst du in der Apotheke. Bitte niemals Hustensäfte, Gurgellösungen, Heilpflanzenöle, Ätherische Öle o.ä. in den Inhalator einfüllen.

Omron Inhalator MicroAir U100

Den leisen, kabellosen Inhalator „MicroAir U100“ von OMRON gibt es in der Apotheke. Wer ein Rezept dafür vom Arzt hat, bekommt das Geld von der Krankenkasse zurück erstattet. Foto: Kapturing

6. Mein Fazit zum Inhalieren mit Kind:

Uns hat das Inhalieren geholfen, die hartnäckige Erkältung von meinem Kind Bruno endlich in den Griff zu bekommen.

Nach drei Tagen Inhalieren war seine Nase das erste Mal nach Wochen wieder  frei, sein nächtliches Husten hörte auf. Und wir können endlich alle wieder besser schlafen…

Und allen anderen Kinder mit einer Erkältung wünsche ich gute Besserung!

Laura Dieckmann

Als waschechte Hamburgerin lebe ich mit meinem Freund und unserer vierjährigen Tochter in der schönsten Stadt der Welt – Umzug ausgeschlossen! Bevor das Schicksal mich zu Echte Mamas gebracht hat, habe ich in verschiedenen Zeitschriften-Verlagen gearbeitet. Ich mag leckeres Essen, laute Rockmusik und ab und zu sogar ein bisschen Sport.

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