2023 ging es meinem Mann plötzlich immer schlechter. Er war müde und nahm sehr viel ab.
Dann die Diagnose: Krebs, bereits extrem fortgeschritten.
Fast ein halbes Jahr bestand unser Leben aus der Klinik, Ärzten, Chemos, Blutbildern, Untersuchungen und der immer wiederkehrenden Hoffnung, dass es gut ausgehen wird. Nebenbei musste ich arbeiten, den Alltag bewältigen und irgendwie funktionieren.
Bis die Nachricht kam: Die Blutwerte haben sich verschlechtert. Ich verstand die Welt nicht mehr. Und dann ging alles so schnell.
Ich dürfte bei ihm sein und mich verabschieden, als er seinen letzten Atemzug machte.
Unsere Tochter war zu dem Zeitpunkt drei Jahre alt und ein absolutes Papakind.
Es hat eine Weile gebraucht, bis sie verstanden hat, dass Papa wirklich nicht mehr kommt. Jeden Tag ihre Fragen zu beantworten war besonders heftig für mich.
Nun sind 15 Monate vergangen. Ich hätte nie gedacht, dass ich auch nur eine Tag ohne ihn überlebe.
Die Trauer ist heftig. Mein Herz gebrochen. Ich lebe Tag für Tag. Für unsere Tochter. Für meinen Mann. Ich werde ihn für immer lieben und hoffe sehr, ihn irgendwann wiederzusehen.“
Liebe Kim, vielen Dank, dass du uns deine ergreifende Geschichte anvertraut hast. Wir wünschen dir und deiner Tochter alles Liebe für die Zukunft!
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„Ich durfte die Hand meines Mannes halten, als er seinen letzten Atemzug machte.“
Von
Laura Dieckmann
24. Juni 2025